Argumentieren Klasse 6 übungen Pdf

Okay, Leute, mal ehrlich. Hand aufs Herz. Wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt: "Argumentieren Klasse 6 Übungen PDF... brauch ich das wirklich?" Ich meine, wir reden hier von Sechstklässlern. Sechstklässlern!
Ich habe da so eine... sagen wir mal... unpopuläre Meinung. Vielleicht bin ich ja allein, aber ich finde: Die kleinen Racker sollen lieber draußen rumtoben und Baumhäuser bauen, anstatt sich mit rhetorischen Stilmitteln rumzuquälen. (Ja, ich weiß, das klingt jetzt total nach dem alten Mann, der dem Himmel die Wolken wegjagen will, aber hört mir zu!)
Klar, Argumentieren ist wichtig. Keine Frage. Aber muss das wirklich schon in der 6. Klasse so... formalisiert sein? Mit PDFs und Arbeitsblättern? Ich erinnere mich an meine eigene 6. Klasse. Da ging's darum, wer die coolste Federmappe hatte und ob man sich traut, dem süßen Mädchen aus der Parallelklasse einen Zettel zuzustecken.
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Und jetzt sollen die Kleinen schon lernen, wie man eine überzeugende These aufstellt und diese mit stichhaltigen Beweisen untermauert? Während sie gleichzeitig mit der Pubertät, Pickeln und der Frage kämpfen, ob Justin Bieber wirklich der Größte ist (oder war... die Zeiten ändern sich!).
Die Wahrheit über Argumentieren
Mal ganz ehrlich: Die besten Argumente lernt man doch nicht aus einem PDF. Die besten Argumente lernt man im echten Leben. Beim Streit mit dem Bruder, wer als Erster die Fernbedienung bekommt. Oder wenn man versucht, die Eltern davon zu überzeugen, dass man unbedingt das neue Videospiel braucht. Das sind doch die wahren Schulen des Lebens!

Ich will nicht sagen, dass die ganzen Übungen unnötig sind. Überhaupt nicht. Logisches Denken, das Formulieren von Meinungen, das alles ist super wichtig. Aber vielleicht... vielleicht könnte man das Ganze ein bisschen spielerischer angehen. Ein bisschen weniger PDF, ein bisschen mehr Praxis.
Stellt euch vor: Die 6. Klasse debattiert darüber, ob Schokopizza eine akzeptable Mahlzeit ist. (Team Schokopizza hier! 😁) Oder ob Superhelden wirklich Vorbilder sein sollten. Oder, ganz aktuell: Ob Fortnite noch cool ist. Das sind doch Themen, die die Kinder wirklich interessieren! Da sprudeln die Argumente nur so aus ihnen heraus.

Die PDF-Falle
Und was passiert mit den Kindern, die sich mit diesen formalen Argumentationsübungen schwertun? Die sich in den PDFs verlieren und frustriert aufgeben? Verliert man die dann nicht schon frühzeitig? Kriegen die dann nicht das Gefühl, dass sie einfach nicht gut genug sind?
Ich behaupte mal: Jeder Mensch kann argumentieren. Jeder hat eine Meinung und jeder kann diese auch vertreten. Man muss den Kindern nur den Raum und die Möglichkeit geben, das auf ihre eigene Art und Weise zu tun. Ohne den Druck von Benotung und Perfektion.

Vielleicht bin ich ja wirklich der einzige Mensch auf der Welt, der so denkt. Vielleicht sitzen jetzt tausende von Lehrern vor ihren Computern und denken: "Der hat ja keine Ahnung! Argumentieren ist das A und O!"
Aber ich bleibe dabei: Gebt den Kindern die Freiheit, zu streiten, zu diskutieren, zu widersprechen. Lasst sie ihre eigenen Argumente finden, auch wenn sie manchmal noch ein bisschen holprig sind. Die PDFs können warten.
Und vielleicht, ganz vielleicht, lernen sie dann sogar noch was dabei. Ohne es überhaupt zu merken. Und das ist doch das Schönste, oder?
Also, was meint ihr? Bin ich komplett verrückt, oder steckt in meiner unpopulären Meinung vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit?
