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Antoine De Saint Exupéry Kleiner Prinz


Antoine De Saint Exupéry Kleiner Prinz

Leute, lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte über einen kleinen Prinzen, einen gestrandeten Piloten und eine Menge existenzieller Fragen, verpackt in ein unglaublich charmantes und erstaunlich tiefgründiges Kinderbuch. Die Rede ist natürlich von Antoine de Saint-Exupérys Der Kleine Prinz! Ich weiß, ich weiß, ihr denkt jetzt: "Oh Gott, nicht schon wieder! Hab ich in der 5. Klasse gelesen, langweilig!" Aber wartet mal ab, denn hinter der niedlichen Fassade verbirgt sich so viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet.

Also, unser Mann, Saint-Exupéry, war selbst Pilot. Und zwar nicht so ein gemütlicher Linienflieger, sondern ein Draufgänger vom alten Schlag. Einer, der in der Sahara notlandete. Und ratet mal, wo der Pilot im Buch landet? Genau! Die Parallelen sind also kein Zufall. Man könnte fast meinen, er hätte die ganze Geschichte beim Warten auf Rettung erfunden, während er verzweifelt versuchte, seinen Flugzeugmotor zu reparieren und sich vorstellt, wie er mit einem Mini-Prinzen über Schafe diskutiert. Wer weiß?

Der kosmische Weltenbummler: Ein Prinz, der mehr im Kopf hat als 'nen Krönchen

Der Kleine Prinz ist, nun ja, ein kleiner Prinz. Von einem winzigen Asteroiden, den er B612 nennt. So klein, dass er ihn angeblich an einem Vormittag komplett umrunden kann! Stellt euch das mal vor! Keine Pendlerstaus, keine Parkplatzsuche. Einfach einmal im Kreis laufen und schon hat man die Welt gesehen! Aber genug der Asteroiden-Romantik, denn der kleine Mann hat ein Problem: Er braucht... ein Schaf. Warum? Um die lästigen Affenbrotbäume zu fressen, die seinen Planeten sonst überwuchern würden. Ja, richtig gelesen, Affenbrotbäume. Auf einem Asteroiden. Logisch, oder? Nicht wirklich, aber darum geht's ja gerade!

Auf seiner Suche nach einem Schaf (und vielleicht auch nach dem Sinn des Lebens) reist der Kleine Prinz von Planet zu Planet und trifft dabei auf eine bunte Truppe von skurrilen Figuren. Da gibt es einen König, der über nichts und niemanden herrscht, einen Eitlen, der nichts als Bewunderung will, einen Säufer, der trinkt, um zu vergessen, dass er sich schämt, zu trinken (ein Teufelskreis!), einen Geschäftsmann, der Sterne zählt, um reich zu werden, und einen Laternenanzünder, dessen Arbeit völlig sinnlos ist, aber er macht sie trotzdem. Klingt nach einem ganz normalen Montag im Büro, oder?

Die Wüste, der Fuchs und die tiefere Bedeutung

Und dann landet der Kleine Prinz auf der Erde. Und hier trifft er auf den Fuchs. Und der Fuchs ist wichtig. Der Fuchs erklärt ihm das Geheimnis des Lebens (oder zumindest eine Version davon): "Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar." Klingt kitschig? Vielleicht. Aber es stimmt trotzdem. Und mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal versucht, mit dem Herzen zu sehen, nur um dann festzustellen, dass es doch besser ist, die Brille aufzusetzen?

Antoine de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz
Antoine de Saint-Exupéry: Der Kleine Prinz

Die Geschichte ist voller solcher kleiner Weisheiten. Über Freundschaft, Liebe, Verantwortung und die Absurdität des Erwachsenseins. Denn seien wir ehrlich, wer von uns hat nicht innerlich einen kleinen Prinzen, der sich fragt, warum die Erwachsenen so komisch sind? Warum sie sich so sehr für Geld, Macht und Anerkennung interessieren, anstatt einfach mal die Sterne anzusehen oder einen Sonnenuntergang zu genießen?

Das Buch ist auch eine Kritik an der Oberflächlichkeit und dem Materialismus der modernen Welt. Die Erwachsenen in der Geschichte sind alle so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass sie die einfachen Schönheiten des Lebens übersehen. Sie haben vergessen, wie man staunt, wie man träumt, wie man liebt. Und das ist traurig. Sehr traurig. Fast so traurig wie ein leerer Teller ohne Schokoladenkuchen.

Der kleine Prinz | Antoine de Saint-Exupéry (MP3 Hörbuch) | HÖBU.de
Der kleine Prinz | Antoine de Saint-Exupéry (MP3 Hörbuch) | HÖBU.de

Mehr als nur ein Kinderbuch: Warum "Der Kleine Prinz" uns alle betrifft

Der Kleine Prinz ist also viel mehr als nur ein niedliches Kinderbuch. Es ist eine Parabel über das Leben, die Liebe und die Suche nach dem Sinn. Es ist eine Erinnerung daran, dass das Wesentliche im Leben oft unsichtbar ist. Und dass wir alle einen kleinen Prinzen in uns tragen, der uns daran erinnert, die Welt mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Und Saint-Exupéry selbst? Tja, er ist leider nicht mehr unter uns. Er ist im Zweiten Weltkrieg als Pilot verschollen. Aber sein kleiner Prinz lebt weiter. In unseren Herzen, in unseren Gedanken und in den unzähligen Ausgaben seines Buches, die in unzählige Sprachen übersetzt wurden. Und das ist doch irgendwie tröstlich. Fast so tröstlich wie ein doppelter Espresso an einem Montagmorgen. Also, lasst uns auf den kleinen Prinzen anstoßen! Auf die Weisheit der Kinder und auf die Fähigkeit, das Wesentliche zu sehen. Und vielleicht sollten wir alle mal wieder einen Affenbrotbaum fressen. Oder zumindest so tun, als ob.

Und noch ein kleiner Fun Fact zum Schluss: Wusstet ihr, dass Saint-Exupéry nicht nur Autor und Pilot, sondern auch Erfinder war? Er hat unter anderem an einem automatischen Landesystem für Flugzeuge gearbeitet! Ein echter Tausendsassa, dieser Mann! Wahrscheinlich hat er den kleinen Prinzen nur erfunden, um uns alle abzulenken, während er im Geheimen die Welt verbessern wollte.

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