Am Strand Von Maspalomas Auf Gran Canaria Text

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben Urlaub. Sonne, Meer, Cocktails... klingt perfekt, oder? Aber ich muss mal was loswerden über Maspalomas. Genauer gesagt, über Maspalomas Strand auf Gran Canaria.
Klar, die Dünen sind beeindruckend. Postkartenmotiv pur. Aber ist euch auch schon mal aufgefallen, wie...sandig...alles ist? Ich meine, wirklich alles.
Ich weiß, ich weiß. Das ist ein Strand. Sand gehört dazu. Aber dieser Sand! Er ist überall. In deiner Badehose. In deinen Haaren. In deinem Sandwich. Im Portemonnaie! Ich schwöre, ich habe noch Wochen nach meinem Urlaub Sand in meinen Schuhen gefunden.
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Und dann die Sache mit den Kamelen. Ja, Kamele. Mitten in Europa. Ein bisschen surreal, findet ihr nicht? Ich mein, wer will schon auf einem Kamel am Strand entlang reiten? Es sei denn, du versuchst, eine Szene aus "Lawrence von Arabien" nachzustellen. Aber selbst dann...
Ich will ja nicht meckern. Wirklich nicht. Aber dieses Bild von dem Kamel, das mit Touristen beladen durch den Sand stapft, während im Hintergrund die Hotelburgen aufragen...irgendwie hat das was leicht Skurriles.
Der Nackte Wahnsinn?
Und dann sprechen wir mal über die Freikörperkultur. Ja, Maspalomas ist bekannt dafür. Ein Paradies für Nudisten. Jeder wie er mag, absolut. Aber manchmal frage ich mich schon, ob man nicht doch ein kleines "Dresscode"-Schild aufstellen sollte. Nur so, als kleiner Reminder.

Nicht, dass ich mich beschweren würde. Aber wenn Onkel Heinz mit seinem Bierbauch in voller Pracht an mir vorbeizieht, während ich gerade versuche, ein Eis zu genießen...nun ja, sagen wir mal so: Mein Appetit leidet ein wenig.
Versteht mich nicht falsch. Ich bin tolerant. Wirklich. Aber manchmal ist weniger eben mehr. Auch am Strand.
Okay, vielleicht bin ich einfach nur ein bisschen spießig. Aber ich finde, ein bisschen textile Zurückhaltung kann nicht schaden.
Die ewige Suche nach der Liege
Und dann die Liegen! Die ewige Jagd nach einer freien Liege unter der kanarischen Sonne. Es ist wie bei den Olympischen Spielen. Nur ohne Medaillen. Dafür mit mehr Ellbogen.

Ich habe schon Leute gesehen, die morgens um sechs Uhr aufgestanden sind, nur um sich eine Liege zu reservieren. Um sechs Uhr! Im Urlaub! Ist das nicht ein bisschen verrückt?
Und dann die Schattenplätze. Ein Ding der Unmöglichkeit. Es sei denn, man hat Beziehungen. Oder man besticht den Liegenvermieter. Aber wer will das schon?
Ich finde, man sollte einfach ein paar mehr Bäume pflanzen. Oder riesige Sonnenschirme aufstellen. Oder am besten beides. Aber das ist wahrscheinlich zu einfach.
Zitat:
"Maspalomas ist wunderschön, aber auch ein bisschen anstrengend."Das hab ich irgendwo gelesen, und ich könnte nicht mehr zustimmen.

Trotzdem... irgendwie schön.
Aber trotz all meiner kleinen Beschwerden... ich mag Maspalomas irgendwie. Die Dünen haben etwas Magisches. Das Meer ist herrlich blau. Und die Sonne scheint fast immer.
Und die Cocktails schmecken auch nicht schlecht. Vor allem, wenn man sie mit Blick auf den Atlantik genießt.
Vielleicht ist es gerade dieser Mix aus Schönheit, Chaos und ein bisschen Skurrilität, der Maspalomas so einzigartig macht. Vielleicht ist es gerade das, was den Charme dieses Strandes ausmacht.
Also, ja. Ich gehe wieder hin. Wahrscheinlich. Aber ich werde mehr Sandalen einpacken. Und vielleicht auch eine Burka. Nur zur Sicherheit.

Und ich werde versuchen, den Humor nicht zu verlieren. Denn am Ende des Tages ist es ja nur ein Strand. Ein sehr, sehr sandiger Strand.
Aber pssst! Nicht weitersagen. Sonst kommen noch mehr Touristen. Und dann wird es noch sandiger. Und noch voller. Und noch schwieriger, eine Liege zu finden. Und das will ja niemand, oder?
Also, bis bald, Maspalomas. Wir sehen uns im Sand.
P.S.: Wer mir einen Tipp geben kann, wie man Sand aus der Kamera bekommt, bitte melden! Das ist nämlich mein aktuelles Problem. Und es nervt gewaltig.
