A Raisin In The Sun Plot Summary

Okay, Leute, stellt euch vor: Wir sind in Chicago, irgendwann in den 50ern. Es ist kalt, die Mieten sind unverschämt hoch und eine Familie – die Youngers – lebt beengt in einer Wohnung, die so klein ist, dass selbst die Kakerlaken sich beschweren.
Und warum sind sie so angespannt? Weil Oma Lena, die Matriarchin, gerade eine fette Versicherungssumme bekommen hat. Ihr Mann, Big Walter (nicht zu verwechseln mit White Walter aus Breaking Bad, der braut kein Meth, sondern ist einfach tot), hat die Segel gestrichen, und das Geld soll die Familie aus dem Sumpf ziehen.
Lena, die Oma, ist eine absolut fromme Frau, und ihr Plan ist simpel: Ein Häuschen im Grünen kaufen! Mit einem Garten! Wo sie endlich ihre Pflanzen in Ruhe züchten kann, ohne dass ihnen die Nachbarn auf die Blätter treten. Ein verständlicher Traum, oder?
Must Read
Walter Lee: Der Mann mit den (zweifelhaften) Ideen
Nun kommt Walter Lee ins Spiel, Lenas Sohn. Walter Lee ist… nun ja, sagen wir mal, er ist ein ambitionierter Mann. Er arbeitet als Chauffeur, aber träumt davon, ein Business-Tycoon zu werden. Sein großer Plan? Einen Schnapsladen eröffnen! Ja, ihr habt richtig gehört. Walter Lee, der große Unternehmer, will die Welt mit Alkohol überschwemmen.
Problem: Oma Lena ist von der Idee, das Erbe in flüssige Form umzuwandeln, wenig begeistert. Sie sieht eher eine Zukunft in blühenden Petunien als in Promille.

Seine Frau, Ruth, ist am Rande der Verzweiflung. Sie ist schwanger (ups!), und das bisschen Platz, das die Familie hat, schrumpft rapide. Sie steht total auf Lenas Seite, ein neues Haus muss her!
Beneatha: Die Rebellin mit Afro
Und dann ist da noch Beneatha, Walters Schwester. Beneatha ist… sagen wir es mal so: Sie ist die intellektuelle Rebellin der Familie. Sie studiert Medizin, was in den 50ern für eine schwarze Frau ungefähr so alltäglich war, wie eine Mondlandung. Sie experimentiert mit verschiedenen Identitäten (Afro, afrikanische Kleidung, Gedichte über die Ungerechtigkeit der Welt), und treibt damit ihre Familie in den Wahnsinn.

Beneatha hat auch zwei Verehrer. Der erste ist George Murchison, ein stinkreicher, assimilierter schwarzer Mann, den sie, höflich ausgedrückt, "langweilig" findet. Der zweite ist Joseph Asagai, ein nigerianischer Student, der sie dazu inspiriert, ihre afrikanischen Wurzeln zu erforschen. Ein ziemliches Liebesdreieck, wenn ihr mich fragt!
Das große Geld-Drama
Okay, jetzt wird's spannend. Lena zahlt einen Teil des Geldes für ein Haus in Clybourne Park an. Clybourne Park ist... sagen wir es mal so: Es ist kein Stadtteil, der auf ein bunt gemischtes Publikum wartet. Tatsächlich ist er total weiß, und die Leute dort sind not amused, dass die Youngers einziehen wollen.
Um Walter Lee ruhigzustellen, gibt Lena ihm den Rest des Geldes. Ein Teil soll er für Beneathas Medizinstudium zurücklegen, den Rest darf er für seine „Geschäfte“ verwenden. Ratet mal, was passiert?

Walter Lee, im Höhenrausch seines bevorstehenden Unternehmertums, vertraut das ganze Geld einem… sagen wir mal… weniger zuverlässigen Geschäftspartner an. Überraschung: Der Kerl haut mit der Kohle ab. Beneathas Studium? Im Eimer. Walter Lees Traum vom Schnapsladen? In Rauch aufgegangen. Die Familie ist bankrott.
Die Wendung und der Umzug
Die Familie ist am Boden zerstört. Lena ist verzweifelt, Beneatha verliert ihren Glauben an die Menschheit, und Walter Lee… nun ja, Walter Lee ist einfach ein totaler Trottel. Aber dann, ausgerechnet dann, kommt ein Vertreter der Clybourne Park Improvement Association ins Spiel. Er bietet den Youngers mehr Geld an, als das Haus wert ist, wenn sie einfach nur bleiben, wo sie sind. Mit anderen Worten: Er will sie bestechen, damit sie nicht in die Nachbarschaft ziehen.

Walter Lee, in seiner Verzweiflung, ist kurz davor, das Angebot anzunehmen. Er ist bereit, seine Würde zu verkaufen, um das Geld zurückzubekommen. Aber in einem letzten Moment der Selbstfindung macht er einen Rückzieher. Er sagt dem Vertreter, dass die Youngers trotzdem einziehen werden. Sie werden sich nicht einschüchtern lassen. Sie werden sich ihren Traum vom Eigenheim nicht nehmen lassen!
Und so ziehen sie aus. In eine Gegend, in der sie vielleicht nicht willkommen sind, aber sie ziehen zusammen. Sie ziehen als Familie. Und sie ziehen mit einem Funken Hoffnung in ihren Herzen. Vielleicht wird es nicht einfach, aber sie werden es schaffen. Irgendwie.
Also, das ist "A Raisin in the Sun" in einer Nussschale. Eine Geschichte über Träume, Geld, Familie und den ewigen Kampf ums Überleben. Und eine Erinnerung daran, dass selbst die kleinsten Kakerlaken das Recht auf eine anständige Wohnung haben. Ähm… oder so ähnlich.
