3nd Person Point Of View

Hey du! Mal ehrlich, beim Schreiben von Geschichten kann einem schon mal der Kopf rauchen, oder? Vor allem, wenn’s um die Perspektive geht. Erste Person, zweite Person… dritte Person? Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht! Lass uns heute mal die dritte Person genauer unter die Lupe nehmen. Stell dir vor, du bist wie ein kleines, unsichtbares Filmteam, das die Hauptfigur begleitet.
Was ist überhaupt die dritte Person?
Ganz einfach: Du erzählst die Geschichte über jemanden. Du bist nicht die Person, die die Geschichte erlebt, sondern du schaust von außen zu. Stell dir vor, du bist ein stiller Beobachter, der alles sieht und hört, aber selbst nicht ins Geschehen eingreift. Du benutzt Pronomen wie "er", "sie", "es" oder "sie" (Plural) und die Namen der Charaktere. Verstanden? Super!
Beispiel gefällig? Anstatt zu schreiben: "Ich ging in den Wald und hatte Angst," schreibst du: "Anna ging in den Wald und hatte Angst." Siehst du den Unterschied? Du bist Anna nicht, du beobachtest Anna.
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Zwei Arten der dritten Person: Personal und Allwissend
Jetzt wird's ein bisschen kniffliger, aber keine Sorge, wir schaffen das! Es gibt nämlich zwei Arten, wie du in der dritten Person erzählen kannst: die personale und die allwissende dritte Person. Das klingt jetzt nach einer Matheaufgabe, ist aber viel cooler!
Personale Dritte Person: Stell dir vor, du bist wie eine schwebende Kamera, die zwar die Hauptfigur begleitet, aber nur das sieht und hört, was die Hauptfigur auch sieht und hört. Du hast keinen Einblick in die Gedanken und Gefühle anderer Charaktere. Du bist sozusagen auf die Perspektive der Hauptfigur beschränkt.

Beispiel: "Markus sah den dunklen Wald vor sich. Ein kalter Wind wehte und er spürte, wie ihm ein Schauer über den Rücken lief. Er fragte sich, was wohl in den Tiefen des Waldes lauerte." Du weißt nur, was Markus sieht, spürt und denkt.
Allwissende Dritte Person: Hier bist du der allmächtige Erzähler. Du weißt alles! Du kennst die Gedanken, Gefühle und Motive aller Charaktere. Du kannst von einem Schauplatz zum nächsten springen und dem Leser alles erzählen, was du für wichtig hältst. Klingt nach Superkräften, oder?

Beispiel: "Markus sah den dunklen Wald vor sich. Ein kalter Wind wehte und er spürte, wie ihm ein Schauer über den Rücken lief. Was Markus nicht wusste: Im dichten Unterholz lauerte bereits ein hungriger Wolf, der auf seine Chance wartete. Auch Anna, die im Dorf zurückgeblieben war, spürte eine unbestimmte Angst." Hier weißt du alles über Markus, den Wolf UND Anna! Allwissend eben!
Wann benutzt man welche Perspektive?
Das ist Geschmackssache! Die personale dritte Person ist super, wenn du den Leser ganz nah an die Hauptfigur bringen willst und ihn mit ihr mitfiebern lassen möchtest. Es erzeugt Spannung und Geheimnis, weil der Leser nur so viel weiß wie die Hauptfigur selbst.

Die allwissende dritte Person ist toll, wenn du einen breiteren Überblick geben willst und viele verschiedene Handlungsstränge verweben möchtest. Sie erlaubt dir, dem Leser Informationen vorzuenthalten oder ihn mit Vorwissen zu versorgen, was für dramatische Ironie sorgen kann (der Leser weiß mehr als die Charaktere!).
Pro-Tipps für die dritte Person
- Konzentriere dich auf die Charaktere: Egal welche Art der dritten Person du wählst, achte darauf, dass deine Charaktere lebendig und glaubwürdig sind.
- Beschreibe detailliert: Nutze die Möglichkeit, die Umgebung und die Gefühle der Charaktere zu beschreiben, um die Geschichte zum Leben zu erwecken.
- Experimentiere: Probiere beide Arten der dritten Person aus und finde heraus, welche dir besser liegt und welche besser zu deiner Geschichte passt.
Und das war's! Die dritte Person ist gar nicht so kompliziert, oder? Mit ein bisschen Übung wirst du zum Meister der Perspektive und kannst Geschichten erzählen, die deine Leser fesseln und begeistern werden. Also, schnapp dir deinen Stift (oder deine Tastatur) und leg los! Du schaffst das!
Denk dran: Schreiben soll Spaß machen! Also hab keine Angst, Fehler zu machen und einfach loszulegen. Wer weiß, vielleicht entdeckst du ja dein ganz eigenes Talent und schreibst den nächsten Bestseller! Und selbst wenn nicht, hast du zumindest eine tolle Geschichte erzählt. Und das ist doch schon mal was, oder? 😉
