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Zu Wenig Atemzüge Pro Minute


Zu Wenig Atemzüge Pro Minute

Okay, mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon mal, völlig versunken in die Lieblingsserie, gefühlt vergessen zu atmen? Ich saß letztens vor Netflix, eine Tüte Chips in der Hand (ja, ich gestehe!), und als der Cliffhanger kam, hielt ich unbewusst die Luft an. Mein Kater, der Mr. Schnurrbert, schaute mich an, als würde er sagen: "Hey, Frauchen, vielleicht mal wieder Sauerstoff tanken?" Tja, recht hatte er. Aber was, wenn das Atmen an sich… langsamer wird? Und zwar nicht nur, weil man gerade den Atem anhält?

Genau darum geht's heute: um zu wenig Atemzüge pro Minute. Klingt erstmal nicht so dramatisch, oder? Aber glaubt mir, da steckt mehr dahinter, als man denkt.

Was ist "zu wenig" überhaupt?

Normalerweise atmen wir Erwachsene so zwischen 12 und 20 Mal pro Minute. Kinder atmen schneller, weil sie mehr Energie verbrauchen (die kleinen Wirbelwinde!). Wenn deine Atemfrequenz dauerhaft unter 12 Atemzügen pro Minute liegt, dann spricht man von Bradypnoe. Klingt fancy, ich weiß. Aber lass dich nicht von dem medizinischen Fachbegriff einschüchtern. Ist eigentlich ganz einfach.

Merk dir das: Unter 12 = Bradypnoe.

Aber Achtung: Es gibt Ausnahmen! Spitzensportler zum Beispiel haben oft eine sehr niedrige Ruhefrequenz. Ihr Körper ist einfach super effizient. Da kann eine Atemfrequenz von 8-10 Atemzügen pro Minute völlig normal sein. Also, nicht gleich in Panik verfallen, wenn du regelmäßig Marathon läufst!

Atemfrequenz [UE|MA] | biologieunterricht.info
Atemfrequenz [UE|MA] | biologieunterricht.info

Warum atmen wir zu wenig?

Die Ursachen für eine verlangsamte Atmung können vielfältig sein. Da gibt es die harmloseren Gründe, aber eben auch die, die man ernst nehmen sollte:

  • Medikamente: Bestimmte Schmerzmittel (Opioide), Beruhigungsmittel oder auch Narkosemittel können die Atemfrequenz drosseln. Lies immer die Packungsbeilage!
  • Schlafapnoe: Während des Schlafs setzt die Atmung immer wieder aus, was zu einer insgesamt niedrigeren Atemfrequenz führt. (Schnarchst du vielleicht und bist immer müde? Dann ab zum Arzt!)
  • Neurologische Erkrankungen: Erkrankungen des Gehirns oder Nervensystems können die Steuerung der Atmung beeinträchtigen.
  • Vergiftungen: Bestimmte Substanzen können die Atemfunktion lahmlegen.
  • Erkrankungen der Atemwege: In seltenen Fällen können auch schwere Lungenerkrankungen zu einer verlangsamten Atmung führen.
  • Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion): Manchmal kann auch eine Unterfunktion der Schilddrüse eine Rolle spielen. Die Schilddrüse beeinflusst ja so ziemlich alles im Körper.

Du siehst, die Liste ist lang. Und ja, das Internet ist kein Arzt. Wenn du also wirklich Bedenken hast, geh bitte zum Arzt! Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Was sind die Symptome?

Neben der offensichtlichen langsamen Atmung gibt es noch andere Anzeichen, auf die du achten solltest:

Archiv (Einzelansicht) – Mindfield Helpdesk
Archiv (Einzelansicht) – Mindfield Helpdesk
  • Schwindel: Durch den Sauerstoffmangel kann dir schwindelig werden.
  • Benommenheit: Du fühlst dich vielleicht etwas "neben der Spur".
  • Müdigkeit: Logisch, wenn der Körper nicht genug Sauerstoff bekommt, wird er müde.
  • Verwirrung: In schweren Fällen kann es sogar zu Verwirrtheit kommen.
  • Bläuliche Verfärbung der Lippen oder Finger: Das ist ein Alarmsignal! Sofort zum Arzt!

Wichtig: Diese Symptome können auch andere Ursachen haben. Aber in Kombination mit einer langsamen Atmung solltest du hellhörig werden.

Was kann man tun?

Die Behandlung von Bradypnoe hängt natürlich von der Ursache ab. Wenn Medikamente der Auslöser sind, muss der Arzt die Dosis anpassen oder auf ein anderes Medikament umsteigen. Bei Schlafapnoe gibt es spezielle Atemmasken (CPAP-Geräte), die die Atmung während des Schlafs unterstützen. Und so weiter…

Neu Atemzüge Pro Minute
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Die beste Therapie ist immer, die Ursache zu bekämpfen!

Was du selbst tun kannst? Achte auf einen gesunden Lebensstil: Regelmäßige Bewegung (auch wenn es nur ein Spaziergang ist), eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf sind immer gut. Und natürlich: Finger weg von Drogen und Alkohol!

Also, Mr. Schnurrbert und ich machen jetzt erstmal eine Runde Yoga. Tief durchatmen ist angesagt! Und du? Worauf wartest du noch? Nimm einen tiefen Atemzug! Es tut gut, versprochen!

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