Hand aufs Herz, Leute! Lasst uns über etwas reden, das uns alle in Breath of the Wild beschäftigt hat. Ja, genau, ich meine das Rezept des alten Mannes. Und ich sage es jetzt einfach: Ich fand's... okay.
"Meisterkoch" oder "Meister-Meh"?
Ich weiß, ich weiß. Manche von euch sehen darin den heiligen Gral der frühen Spielphasen. Die Eintrittskarte zum Gleiter. Die ultimative kulinarische Offenbarung. Aber mal ehrlich: Hat es irgendjemand wirklich genossen, dieses Gericht zuzubereiten?
Ich meine, ja, die Belohnung ist super. Ein Gleiter! Wer will den nicht? Aber der Weg dorthin? Steinhart. Man rennt wie ein Huhn ohne Kopf durch die Gegend. Auf der Suche nach Zutaten. Alles nur, um einen Eintopf zu kochen, der... naja, nach Eintopf aussieht.
Und dann die Zutaten! Was genau sollte da rein? Apfel, Fleisch, Kräuter... Es ist wie ein kleines Kochquiz, bei dem man panisch auf Google nachschaut, um nicht zu versagen.
"Brauche ich jetzt wirklich diesen verdammten Hyrule-Pilz oder tut's auch ein anderer?"
The Legend of Zelda Breath of the Wild # 05 | Die Hütte des alten
Ich habe mich jedenfalls gefühlt wie ein Praktikant in einem Sterne-Restaurant. Nur dass der Sternekoch ein alter, vergesslicher Mann ist, der einem kryptische Hinweise gibt.
Die wahre Herausforderung: Die Zutaten-Jagd
Eigentlich ist das Rezept selbst ja gar nicht so kompliziert. Fleisch rein, Gemüse rein, fertig. Aber die Zutaten zu finden? Das ist die wahre Herausforderung! Man stolpert durch die Kälte, wird von Bokblins gejagt und versucht krampfhaft, ein verdammtes Stück Wild zu erlegen.
Zelda: Breath of the Wild – So bringen Sie den Paragleiter in Ihren
Und dann, endlich! Man hat alles zusammen. Man steht vor dem Kochtopf. Und dann stellt man fest: Man hat das Feuerzeug vergessen. Oder das Holz ist nass. Oder ein verdammter Lizalfos hat sich im See versteckt und lauert auf einen.
Ich übertreibe vielleicht ein bisschen. Aber nur ein bisschen!
The Legend of Zelda: Breath of the Wild #009 - Das Geheimnis des alten
Lieber Kochen für Profis
Versteht mich nicht falsch. Das Kochen in Breath of the Wild ist generell genial. Es ist ein tolles Feature, das dem Spiel eine zusätzliche Ebene verleiht. Ich liebe es, mir eigene Rezepte auszudenken. Irgendwelche Spezialmixturen, die mir extra Herzen geben oder mich schneller machen.
Aber das Rezept des alten Mannes? Das war eher eine Pflichtaufgabe als ein Vergnügen. Ein notwendiges Übel, um an den Gleiter zu kommen. Sozusagen die sprichwörtlichen Hausaufgaben vor dem großen Abenteuer.
Let's Play Zelda Breath of the Wild [German][Blind][#4] Das Tagebuch
Ich weiß, das ist eine radikale Meinung. Aber ich stehe dazu. Ich bin vielleicht der Einzige, aber ich sage es laut: Ich fand das Rezept des alten Mannes einfach nur... mittelmäßig. Gebt mir lieber ein paar Monsterteile und ein paar Pilze, dann zaubere ich euch was Leckeres! Und vor allem: etwas, das ich auch wirklich freiwillig koche!
Gleiten Ja, Rezept Nein
Trotzdem, vielen Dank an den alten Mann. Für den Gleiter. Der ist wirklich genial. Aber beim nächsten Mal bringe ich meine eigenen Zutaten mit. Und vielleicht auch ein besseres Rezept. Eins ohne Hyrule-Pilze.
Also, wer ist meiner Meinung? Lasst es mich wissen! Vielleicht bin ich ja doch nicht so allein mit meiner "unpopulären" Meinung. Und wer weiß, vielleicht findet sich ja jemand, der mir erklären kann, was an diesem Rezept so toll ist. Ich bin offen für neue Perspektiven. Hauptsache, es gibt genug zu lachen! Und genug Essen natürlich, selbst wenn der alter Mann es zubereitet hat.