Würmer Im Stuhl Beim Menschen

Okay, mal ehrlich, reden wir mal über was, was keiner so richtig an die große Glocke hängt: Würmer im Stuhl. Igitt, denkst du jetzt vielleicht. Aber hey, keine Panik! Das ist gar nicht so selten, wie man denkt, und es gibt Wege, damit umzugehen. Stell dir vor, du gehst mit deinem Hund Gassi, und der schnüffelt überall rum. Genauso können auch wir uns manchmal ungewollt ungebetene Gäste einfangen. Also, lass uns das Thema mal ganz locker angehen.
Was sind denn diese Würmer überhaupt?
Die häufigsten Übeltäter sind bei uns Madenwürmer. Kleine, weiße Dinger, die aussehen wie winzige Fäden. Die sind zwar eklig, aber im Normalfall nicht super gefährlich. Stell dir vor, du hast Spaghetti gekocht und ein paar sind ganz kurz abgebrochen. So ungefähr sehen die aus. Daneben gibt es noch andere Wurmarten, die aber seltener vorkommen. Wichtig zu wissen: Es ist behandelbar!
Woher kommen die denn?
Meistens fängt man sich Madenwürmer durch unzureichende Hygiene ein. Denk an das Kind auf dem Spielplatz, das Sand in den Mund nimmt, oder an dich selbst, wenn du nach dem Gartenarbeiten die Hände nicht gründlich genug wäschst. Die Eier der Würmer sind nämlich überall: an Türklinken, in der Erde, auf Spielzeug… Kurz gesagt: Überall da, wo viele Menschen sind oder wo es nicht blitzsauber ist. Also, Händewaschen nicht vergessen! Das ist wie Zähneputzen, einfach eine gute Gewohnheit.
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Und wie merke ich, dass ich sie habe?
Das häufigste Symptom ist Juckreiz am After, vor allem nachts. Das liegt daran, dass die Weibchen dann ihre Eier dort ablegen. Stell dir vor, du hast eine Mücke gestochen, nur dass es eben nicht von einer Mücke kommt. Manche Leute haben auch Bauchschmerzen oder Übelkeit, aber das ist eher selten. Manchmal sieht man die Würmer auch direkt im Stuhl oder am After. Keine Sorge, das ist kein Grund, sich zu schämen!
Was kann ich dagegen tun?
Als erstes: Ab zum Arzt! Der kann dir Medikamente verschreiben, die die Würmer abtöten. Das ist meistens eine einmalige Sache, aber manchmal muss man die Behandlung wiederholen, um sicherzugehen, dass auch alle Eier weg sind. Denk dran, das ist wie mit Unkraut im Garten: Manchmal muss man mehrmals jäten, bis alles weg ist.

Und dann: Hygiene, Hygiene, Hygiene! Das ist super wichtig, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden. Wasche dir mehrmals täglich die Hände, vor allem nach dem Toilettengang und vor dem Essen. Wechsle deine Bettwäsche und Handtücher regelmäßig und wasche sie bei mindestens 60 Grad. Und sag auch deinen Familienmitgliedern Bescheid, damit sie sich untersuchen lassen und gegebenenfalls mitbehandelt werden. Das ist wie bei einer Erkältung: Wenn einer in der Familie krank ist, müssen alle aufpassen.
Muss ich mir Sorgen machen?
In den meisten Fällen sind Madenwürmer nicht gefährlich. Sie sind zwar lästig und eklig, aber sie verursachen normalerweise keine ernsthaften gesundheitlichen Probleme. Allerdings können sie unangenehm werden, wenn man sie nicht behandelt. Und bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem können sie in seltenen Fällen zu Komplikationen führen. Also, lieber einmal zu viel zum Arzt gehen als einmal zu wenig.

Vorbeugen ist besser als heilen!
Wie schon gesagt, Hygiene ist das A und O. Aber es gibt noch ein paar andere Dinge, die du tun kannst, um dich vor Würmern zu schützen:
- Wasche Obst und Gemüse gründlich vor dem Verzehr.
- Vermeide den Verzehr von rohem oder nicht ausreichend gekochtem Fleisch.
- Trinke nur sauberes Wasser.
- Halte deine Fingernägel kurz und sauber.
Denk dran, das ist wie beim Autofahren: Sicherheitsgurt anlegen, Blinker setzen, aufmerksam sein. So vermeidet man Unfälle. Und so vermeidet man auch Würmer.
Also, keine Panik, wenn du mal Würmer hast. Es ist behandelbar und es gibt viele Möglichkeiten, sich davor zu schützen. Einfach locker bleiben, auf die Hygiene achten und im Zweifelsfall zum Arzt gehen. Und denk dran: Wir alle haben mal ungebetene Gäste im Leben. Hauptsache, man wird sie wieder los!
