Wunde Hört Nicht Auf Zu Nässen

Kennt ihr das? Man hat sich geschnitten. Autsch! Pflaster drauf, fertig, denkt man. Aber dann... Wunde hört nicht auf zu nässen! Und ich sage euch was: Ich finde das gar nicht so schlimm.
Ja, ich weiß. Das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung. Alle wollen trockene, saubere Wunden, die schnell verheilen. Verständlich! Aber dieses klebrige, feuchte Gefühl... irgendwie beruhigt es mich.
Ich meine, was macht denn die Wunde da eigentlich? Sie arbeitet! Volle Pulle! Da wird gekämpft, repariert, und mit der Flüssigkeit werden die Bösewichte rausgespült. Ist doch wie ein kleiner Superhelden-Einsatz direkt unter dem Pflaster.
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Das Drama mit dem Pflaster
Und mal ehrlich, das Pflasterkleben ist doch auch so eine Sache. Man klebt es auf, dann wellt es sich, dann sammelt sich Dreck an den Rändern. Und dann, der absolute Horror: Es klebt am Pflaster selbst fest und nicht mehr an der Haut! Das ist doch zum Verrücktwerden! Fast so schlimm wie eine nasse Socke.
Wenn die Wunde aber eh schon nässt, ist das Pflaster doch sowieso nur noch Deko. Oder ein Mini-Schwimmbad für Bakterien. Dann kann ich es doch gleich weglassen, oder?

"Aber die Infektionsgefahr!", höre ich euch schon rufen.
Ja, ja, die Infektionsgefahr. Natürlich ist Hygiene wichtig. Keine Frage. Aber mal ehrlich, wie viele von uns sterben wirklich an einer Bagatellverletzung mit ein bisschen Nässe? Ich glaube, die meisten von uns überleben das schon. Unsere Körper sind robuster, als wir denken!
Der innere Arzt weiß Bescheid
Ich glaube fest daran, dass unser Körper ganz genau weiß, was er tut. Wenn die Wunde nässt, dann hat das seinen Grund. Vielleicht braucht sie einfach noch ein bisschen Zeit. Vielleicht ist das die natürliche Art, sie sauber zu halten.

Und dieses Gefühl, wenn man das Pflaster abmacht und sieht, dass die Wunde noch nicht ganz trocken ist... ist das nicht ein bisschen wie Weihnachten? Man ist gespannt, was passiert ist, wie weit die Heilung vorangeschritten ist. Ein kleiner Blick in den eigenen Körper, in seine unglaubliche Fähigkeit zur Selbstheilung.
Okay, ich gebe zu, es gibt Grenzen. Wenn die Wunde eitert, stinkt oder sich entzündet, dann muss man natürlich zum Arzt. Keine Frage! Aber ein bisschen klare Flüssigkeit? Das ist doch kein Weltuntergang. Das ist nur der Körper, der seine Arbeit macht.

Also, das nächste Mal, wenn eure Wunde nicht aufhört zu nässen, atmet tief durch und denkt an mich. Vielleicht könnt ihr es dann ein bisschen gelassener sehen. Vielleicht könnt ihr sogar ein bisschen Mitgefühl für eure kleine, feuchte Wunde empfinden.
Ein bisschen Ekelfaktor muss sein
Und ganz ehrlich, ein bisschen Ekel gehört doch auch dazu, oder? Das Leben ist nicht immer sauber und steril. Ein bisschen Dreck, ein bisschen Nässe, ein bisschen… Autsch! Das macht das Leben doch erst interessant!

Ich weiß, viele werden mich für diese Meinung verurteilen. Aber ich stehe dazu! Ich mag nasse Wunden. Zumindest ein bisschen. Und vielleicht, ganz vielleicht, gibt es ja da draußen noch andere Leidensgenossen, die sich jetzt heimlich angesprochen fühlen.
Also, wer ist dabei? Wer outet sich als heimlicher Fan von feuchten Pflastern und dem Gefühl, dass der Körper einfach seinen Job macht? Ich bin gespannt!
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss mal schauen, ob mein Schnitt am Finger noch fleißig am Nässen ist. Nicht, dass er noch aufhört!
