Windows 7 Bleibt Bei Windows Wird Gestartet Hängen

Erinnerst du dich an diese Zeit? Diese Zeit, als dein Computer, treu wie ein alter Schäferhund, einfach... stehenblieb? Und zwar genau beim Windows 7 Logo. Die vier bunten Fenster, die eigentlich für Fortschritt und Computerglück stehen sollten, erstarrten zu einem digitalen Stoppschild. "Windows wird gestartet..." stand da, in einer Schriftart, die einem plötzlich wie ein Hohn vorkam. Ein stiller, pixeliger Hohn.
Die unendliche Geschichte des Ladebalkens
Es war wie bei einem romantischen Dinner, bei dem der Kellner ewig braucht, um die Rechnung zu bringen. Man will eigentlich gehen, aber man ist irgendwie... gefangen. Gefangen in der Hoffnung, dass es gleich weitergeht. Nur noch ein bisschen. Nur noch ein paar Umdrehungen des Ladekreises, nur noch ein kurzes Aufblitzen der Festplattenleuchte... Und dann, BÄM, nichts. Absolute Stille. Digitaler Stillstand.
Manchmal fühlte es sich an, als würde der Computer mit einem sprechen wollen. Als wollte er sagen: "Weißt du was? Ich brauche 'ne Pause. Ich habe genug gearbeitet. Lass mich einfach hier sitzen und das bunte Logo bestaunen." Oder vielleicht, noch schlimmer: "Ich weiß etwas, was du nicht weißt. Und ich werde es dir nicht sagen, bis du mich neu startest!"
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Die Wahrheit ist, für viele von uns war dieser Ladebildschirm mehr als nur ein technisches Problem. Er war ein Ritual. Ein Moment der Kontemplation. Ein Fenster zur inneren Ruhe (gezwungenermaßen). Man nutzte die Zeit, um Kaffee zu kochen, die Nachrichten zu lesen, oder sogar... Sport zu treiben! Ja, du hast richtig gelesen. Plötzlich waren Liegestütze vor dem Computer eine völlig normale Aktivität. "Ich warte, bis Windows startet. Und wenn es nicht startet, mache ich halt noch 'ne Runde."
Die kreativen Ausreden
Und dann die Ausreden! "Sorry Chef, mein Computer hängt gerade beim Windows-Logo fest. Ich bin gleich da, sobald er wieder will!" Oder, noch besser: "Ich kann die Präsentation nicht zeigen, weil Windows 7 beschlossen hat, eine künstlerische Pause einzulegen." Die Kreativität blühte auf, befeuert von der eisernen Beharrlichkeit des Betriebssystems. Es war wie eine bizarre Form von digitalem Krieg – Mensch gegen Maschine, Ladebalken gegen Lebenszeit.

Natürlich gab es auch die frustrierenden Momente. Die Momente, in denen man kurz davor war, den Computer aus dem Fenster zu werfen. Die Momente, in denen man sich fragte, ob es nicht doch eine gute Idee wäre, auf eine Schreibmaschine umzusteigen. Aber selbst in diesen Momenten gab es oft einen Hauch von Humor. Eine gewisse Akzeptanz für die Launen der Technik. Schließlich wusste man: irgendwann, irgendwie, würde dieses verdammte Windows 7 doch starten. Meistens zumindest.
Eine Hommage an die Geduld
Rückblickend ist dieses "Windows wird gestartet..."-Problem eine Art Erinnerung an eine einfachere Zeit. Eine Zeit, in der Computer noch nicht so allgegenwärtig waren wie heute. Eine Zeit, in der man sich noch Zeit nehmen musste, um zu warten. Eine Zeit, in der man lernen musste, geduldig zu sein. Und vielleicht, ganz vielleicht, hat uns dieser hartnäckige Ladebildschirm sogar etwas über uns selbst gelehrt.

Denn seien wir ehrlich: Wer von uns hat nicht schon einmal einen Moment der digitalen Starre erlebt? Einen Moment, in dem alles stehen bleibt, und man einfach nur da sitzt und wartet? Vielleicht ist das Windows 7 Logo also gar kein Stoppschild, sondern ein Spiegel. Ein Spiegel, der uns zeigt, dass auch wir manchmal eine Pause brauchen. Eine Pause vom digitalen Wahnsinn. Eine Pause, um einfach nur dazusitzen und... nichts zu tun.
Und wenn das Windows 7 Logo irgendwann doch wieder verschwindet und der Desktop endlich erscheint, dann kann man sich guten Gewissens auf die Schulter klopfen und sagen: "Ich habe durchgehalten. Ich habe den digitalen Stau überlebt. Und ich bin bereit, die Welt zu erobern!" (Oder zumindest meine E-Mails zu checken.)
