Wieviele Eier Hat Eine Frau

Wisst ihr, ich war letztens auf einer Babyparty (natürlich!) und die üblichen Verdächtigen waren am Start: "Schläft er/sie schon durch?", "Wie viel Gewicht hat das Kleine zugelegt?" und der Klassiker: "Wann plant ihr denn das nächste?". Bei Letzterem kam dann die Frage auf, die mich ehrlich gesagt, auch schon länger beschäftigt: Wie viele Eier hat eine Frau eigentlich? Nicht im Kühlschrank, versteht sich, sondern so von Natur aus.
Klingt vielleicht erstmal wie 'ne komische Frage, aber mal ehrlich, habt ihr euch das noch nie gefragt? Ich schon! Und deshalb hab ich mich mal ein bisschen schlau gemacht. Spoiler: Es ist mehr, als ich gedacht hätte.
Okay, legen wir los. Die unglaubliche Antwort lautet (Trommelwirbel): Eine Frau wird mit etwa einer bis zwei Millionen Eizellen geboren! Wahnsinn, oder? Stell dir mal vor, du kommst auf die Welt und hast schon deinen kompletten "Vorrat" an potenziellen Babys in dir. Irre!
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Aber (und hier kommt der Haken, der natürlich kommen musste), die Zahl reduziert sich im Laufe des Lebens drastisch. Das ist so, als ob du 'nen riesigen Süßigkeitenvorrat hast, der jeden Tag kleiner wird, obwohl du gar nicht so viel naschst. Doof, oder? Find ich auch!
Was passiert mit all den Eizellen?
Also, diese Millionen Eizellen sind eigentlich sogenannte Oogonium, quasi die "Ur-Eizellen". Die entwickeln sich dann weiter zu primären Oozyten. Und hier beginnt der große "Aufräumprozess". Viele dieser Oozyten sterben einfach ab – ein Prozess, der als Atresie bezeichnet wird. Klingt dramatisch, ist aber ganz normal.

Bis zur Pubertät sind dann nur noch etwa 300.000 bis 400.000 Eizellen übrig. Immer noch 'ne ganze Menge, aber eben deutlich weniger als am Anfang. Denk dran, diese Zahl ist nur ein Schätzwert, jede Frau ist da individuell. (Du bist einzigartig! Und deine Eizellen wahrscheinlich auch.)
Und jetzt kommt der Clou: Von diesen verbleibenden Eizellen werden im Laufe des Lebens nur etwa 300 bis 400 tatsächlich ovulieren, also springen und theoretisch befruchtet werden können. Der Rest verschwindet einfach wieder im Nirvana. Schade eigentlich, oder? So viel Potenzial, das einfach ungenutzt bleibt. (Vielleicht sollten wir Eizellen-Rentenfonds einführen? Nur so 'ne Idee…)

Was bedeutet das für die Fruchtbarkeit?
Die Eizellenanzahl (oder auch die ovarielle Reserve) spielt natürlich eine riesige Rolle für die Fruchtbarkeit. Je älter eine Frau wird, desto weniger Eizellen hat sie und desto geringer ist auch die Qualität der verbleibenden Eizellen. Das ist leider Fakt. Klingt gemein, ist aber so.
Das heißt aber nicht, dass man ab einem gewissen Alter automatisch unfruchtbar ist! Es bedeutet nur, dass die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden sinkt. Und es gibt ja heutzutage auch viele Möglichkeiten, um nachzuhelfen, wenn es auf natürlichem Wege nicht klappt.

Und noch ein wichtiger Punkt: Die Eizellenqualität ist nicht nur vom Alter abhängig. Auch der Lebensstil spielt eine Rolle. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht – all das kann die Eizellenqualität negativ beeinflussen. Also, Mädels, lebt gesund! (Und trinkt ab und zu ein Gläschen Wein – aber in Maßen, versteht sich.)
Also, beim nächsten Mal, wenn ihr auf einer Babyparty seid und jemand fragt, wann ihr das nächste Kind plant, könnt ihr mit eurem neu erworbenen Wissen glänzen und sagen: "Ach, ich hab ja noch genug Eizellen! Aber die Qualität muss stimmen!" Oder so ähnlich. 😉
Und denkt daran: Diese ganze Eizellen-Geschichte ist super individuell. Macht euch nicht verrückt und vertraut auf euren Körper! Und wenn ihr Fragen habt, sprecht mit eurem Arzt. Der weiß am besten Bescheid. (Und der hat wahrscheinlich auch schon alle möglichen Fragen zu diesem Thema gehört.)
