Wie Wird Die Inflation Gemessen

Okay, Leute, mal ehrlich. Haben wir uns nicht alle schon mal gefragt, wie diese ominöse Inflation eigentlich gemessen wird? Ich meine, klar, wir spüren sie ja am eigenen Geldbeutel. Die Brötchen werden teurer, der Kaffee auch, und plötzlich fragt man sich, wo das ganze Geld eigentlich hin ist.
Aber wer legt das fest? Und vor allem: Wie legen die das fest? Sitzen da Leute in einem dunklen Keller und würfeln mit Preisschildern? Ich wette, irgendjemand hat diesen Job schon mal vorgeschlagen, oder?
Der Warenkorb des Grauens (oder der Freude, je nachdem…)
Die Antwort ist (leider) etwas weniger aufregend. Es gibt da diesen berüchtigten Warenkorb. Stell dir vor, du gehst in einen riesigen Supermarkt, der alle möglichen Produkte und Dienstleistungen enthält. Das ist im Prinzip der Warenkorb. Nur, dass er nicht aus Plastik ist, sondern eher… aus Daten.
Must Read
Dieser Warenkorb soll repräsentativ für das sein, was ein durchschnittlicher Haushalt so kauft. Brot, Butter, Miete, Strom, vielleicht noch ein Netflix-Abo. Und dann werden die Preise für diese Dinge regelmäßig erfasst.
Und dann kommt die große Rechnerei. Vergleich: Was hat der Warenkorb letztes Jahr gekostet? Was kostet er dieses Jahr? Die Differenz in Prozenten – voilà, da haben wir die Inflation! Zumindest theoretisch.

Denn hier kommt meine unpopuläre Meinung ins Spiel: Ich glaube, dieser Warenkorb ist eine glatte Lüge! (Okay, vielleicht nicht direkt eine Lüge, aber zumindest… eine Vereinfachung.)
Wer kauft eigentlich noch das, was im Warenkorb ist?
Mal ehrlich: Wer kauft denn noch das, was da drin ist? Ich meine, gibt es den “durchschnittlichen Haushalt” überhaupt? Ich kenne Familien, die essen nur Bio-Superfood und andere, die sich hauptsächlich von Nudeln mit Ketchup ernähren (kein Urteil, nur eine Beobachtung!). Und die Miete… welche Miete denn bitte? In Berlin-Mitte oder auf dem platten Land in Brandenburg? Das macht schon einen Unterschied, oder?
Und was ist mit all den Dingen, die wir wirklich brauchen? Mein nagelneues Smartphone zum Beispiel! Oder mein monatlicher Avocado-Toast-Konsum (ja, ich stehe dazu!). Sind die im Warenkorb drin? Ich bezweifle es.

Und dann diese ominösen Gewichtungen. Bestimmte Produkte und Dienstleistungen im Warenkorb zählen mehr als andere. Weil sie angeblich wichtiger sind. Aber wer entscheidet das? Der Staat? Die Lobby der Brötchenbäcker? (Vorsicht, Verschwörungstheorie!).
Ich behaupte: Der Warenkorb ist veraltet. Er ist wie eine Zeitkapsel aus dem letzten Jahrhundert. Er ignoriert die Realität des modernen Lebens.

Die dunkle Seite der Statistik
Klar, Statistiken sind wichtig. Sie helfen uns, die Wirtschaft zu verstehen. Aber sie können auch manipuliert werden. Man kann die Zahlen so drehen und wenden, bis sie das aussagen, was man will. Oder zumindest, was die da oben wollen. (Wer auch immer "die da oben" sind.)
Und was ist mit der gefühlten Inflation? Wir alle kennen das: Die offiziellen Zahlen sagen, die Inflation ist niedrig. Aber beim Einkaufen haben wir das Gefühl, alles ist doppelt so teuer geworden. Wer hat denn jetzt Recht?
Vielleicht sollten wir die Inflation einfach selbst messen. Jeder für sich. Mit einem eigenen persönlichen Warenkorb. Was brauche ich wirklich? Was kaufe ich wirklich? Und wie viel teurer ist das alles geworden?

Ich wette, unsere persönliche Inflation wäre viel höher als die offizielle. Aber hey, wenigstens wäre sie ehrlich. Und vielleicht würden die Leute vom Statistischen Bundesamt (aka Destatis) dann mal zuhören.
Oder sie würfeln einfach weiter mit Preisschildern. Wer weiß…
