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Wie Viel Verdient Man Beim Zeitung Austragen Mit 12


Wie Viel Verdient Man Beim Zeitung Austragen Mit 12

Also, pass auf, hier kommt 'ne Story, die ist so wahr, die könnte aus 'nem Groschenroman stammen – nur halt ohne Mord und Totschlag, dafür mit 'nem 12-jährigen Helden und der Frage aller Fragen: Wie viel Kohle springt beim Zeitungsaustragen eigentlich raus?

Ich mein, als ich 12 war, war die Welt ja noch 'ne Scheibe. Smartphones? Gab's nur in James-Bond-Filmen. Taschengeld? Reichte für'n Kaugummi und vielleicht noch 'n Sammelbild von Panini. Und die Vorstellung, selbst Geld zu verdienen? Holy Moly, das war der heilige Gral!

Und dann kam die glorreiche Idee: Zeitung austragen! Im Kopfkino sah ich mich schon als Mini-Onkel-Dagobert, badend im Dukaten-Ozean. Die Realität war…nun ja, sagen wir mal, etwas weniger glamourös. Aber dazu später.

Der Weg zum Zeitungskönig (oder zumindest zum Zeitungs-Knecht)

Zuerst musste man ja überhaupt mal an so 'nen Job rankommen. Das war schon die erste Hürde. Stell dir vor, du stehst da, zarte 12 Jahre alt, vor 'nem gestressten Vertriebsleiter, der aussieht, als hätte er grad 'ne Woche ohne Schlaf hinter sich. Und du musst ihn davon überzeugen, dass DU, genau DU, der zuverlässigste und pünktlichste Zeitungsausträger bist, den er je gesehen hat. Das ist wie 'ne mündliche Abi-Prüfung, nur dass es hier um dein zukünftiges Vermögen geht – oder zumindest um genug Geld für das neueste Computerspiel.

Spoiler Alert: Ehrlichkeit währt am längsten. Ich hab's mit 'ner Mischung aus Charme und dem Versprechen, niemals auch nur eine Zeitung in den falschen Briefkasten zu werfen, geschafft.

Wie viel verdient man beim Zeitung austragen? (01/2023)
Wie viel verdient man beim Zeitung austragen? (01/2023)

Die harte Wahrheit über den Verdienst

Okay, jetzt kommt der Teil, auf den alle gewartet haben: Die nackten Zahlen! Wie viel springt denn nun wirklich raus, wenn man sich jeden Samstagmorgen bei Wind und Wetter mit 'nem riesigen Stapel Zeitungen abmüht? Nun, die Wahrheit ist…es kommt drauf an. Und zwar auf verdammt viel.

Die Faktoren sind vielfältig: Wie groß ist dein Bezirk? Wie viele Zeitungen musst du schleppen? Gibt's 'nen saftigen Sonntagszuschlag? Und das Wichtigste: Wie gut bist du im Verhandeln? (Okay, letzteres war ein Witz. Mit 12 verhandelt man gar nix. Man nimmt, was man kriegt und ist froh drum.)

Aber mal Butter bei die Fische: Im Schnitt konnte man damals (wir reden hier von der Zeit vor der Euro-Einführung, also quasi der Steinzeit) so zwischen 10 und 30 Mark pro Monat verdienen. Ja, richtig gelesen. Nicht pro Woche, sondern pro Monat! Das ist ungefähr so viel, wie heute ein schicker Döner kostet – nur dass man den Döner dann nicht essen kann, weil man das Geld ja sparen muss.

Wie viel verdient man beim Zeitung austragen? (01/2023)
Wie viel verdient man beim Zeitung austragen? (01/2023)

Der wahre Reichtum des Zeitungsaustragens

Aber hey, es war nicht alles schlecht! Man lernt fürs Leben. Pünktlichkeit zum Beispiel. Oder wie man sich am besten vor aggressiven Hunden schützt (Tipp: Hilft meistens nicht). Und natürlich die unschätzbare Fähigkeit, auch bei -10 Grad Celsius noch ein freundliches Lächeln aufzusetzen, während man versucht, die gefrorenen Zeitungen in die Briefkästen zu quetschen.

Und ganz ehrlich, dieses Gefühl, sein eigenes Geld zu verdienen, war einfach unbezahlbar. Endlich konnte man sich selbst das neueste Computerspiel kaufen (okay, vielleicht nicht das neueste, aber immerhin eins, das nicht älter als zwei Jahre war). Oder man hat's halt für 'nen riesigen Eisbecher mit extra Sahne ausgegeben. Die Möglichkeiten waren schier unendlich! (Naja, fast.)

Wie Viel Geld Verdient Man Beim Zeitung Austragen
Wie Viel Geld Verdient Man Beim Zeitung Austragen

Heutzutage dürften die Vergütungen etwas anders aussehen. Rechne mal mit ungefähr 50 bis 150 Euro im Monat, je nach Bezirk und Zeitung. Immer noch kein Vermögen, aber genug, um sich 'nen kleinen Traum zu erfüllen. Und ganz nebenbei lernt man auch noch was fürs Leben. Und das ist ja bekanntlich unbezahlbar.

Also, liebe Eltern, wenn euer Nachwuchs auf die Idee kommt, Zeitungen auszutragen: Lasst sie! Es ist zwar kein Zuckerschlecken, aber 'ne gute Schule. Und wer weiß, vielleicht steckt ja in eurem Kind der nächste Bill Gates – nur dass er statt Computern eben Zeitungen verkauft hat. Wer weiß, wer weiß…

Und liebe zukünftige Zeitungskönige: Viel Erfolg! Und vergesst die Hundepfeife nicht!

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