Wie Viel Verdient Ein Professor An Der Uni

Also, pass auf, das ist so eine Sache mit dem Professorengehalt. Du sitzt mit deinen Kumpels im Café, der Latte Macchiato dampft, und plötzlich kommt die Frage auf: "Sag mal, was scheffelt so ein Professor eigentlich?" Tja, da fängt der Spaß erst richtig an.
Klar ist: Reich werden die wenigsten. Außer vielleicht, sie haben einen Bestseller über Quantenphysik geschrieben, der in Hollywood verfilmt wird. Aber das ist seltener als ein Einhorn auf dem Oktoberfest.
Die Gehaltsleiter: Von W1 bis W3
Das System ist nämlich ganz schön kompliziert. Denk an eine Gehaltsleiter mit verschiedenen Stufen. Diese Stufen heißen W1, W2 und W3. Klingt wie ein neuer Star Wars Droide, ist aber viel bürokratischer.
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W1 ist der Einstieg. Das sind meistens Juniorprofessoren, die noch am Anfang ihrer Karriere stehen. Die bekommen zwar schon ein Gehalt, aber damit kannst du dir wahrscheinlich keine Villa am Bodensee leisten. Eher eine WG-Zimmer in Konstanz. Grob geschätzt, reden wir hier von 4.500 bis 5.500 Euro brutto. Nicht schlecht, aber eben auch kein Vermögen.
W2 ist dann schon die nächste Stufe. Hier sind Professoren schon länger im Geschäft, haben sich bewiesen und lehren und forschen fleißig. Hier springt das Gehalt schon etwas höher, so um die 6.000 bis 7.500 Euro brutto. Damit lässt es sich schon ganz gut leben, aber du musst trotzdem noch auf Sonderangebote im Supermarkt achten. (Pssst, Insider-Tipp: Studentenrabatt!).

Und dann kommt W3, die Königsklasse! Das sind die gestandenen Professoren, die Koryphäen auf ihrem Gebiet, die wahrscheinlich schon ein Buch nach dem anderen veröffentlicht haben und deren Namen man ehrfürchtig flüstert. Hier kann das Gehalt auf 7.500 bis über 10.000 Euro brutto steigen. Klingt erstmal viel, aber denk dran: Davon geht noch einiges an Steuern und Sozialabgaben weg.
Faktoren, die das Gehalt beeinflussen
Aber warte, es wird noch komplizierter! Denn das Gehalt hängt von noch viel mehr ab:
- Bundesland: Ja, richtig gelesen! Professoren in Bayern verdienen möglicherweise mehr als in Brandenburg. Ist halt so. Der Föderalismus lässt grüßen.
- Fachgebiet: Ein Professor für Informatik wird oft besser bezahlt als ein Professor für mittelalterliche Literatur. Angebot und Nachfrage, Baby! IT ist halt gerade der heiße Scheiß.
- Erfahrung: Je länger du im Geschäft bist, desto mehr verdienst du natürlich auch. Außer, du hast die ganze Zeit nur Däumchen gedreht.
- Verhandlungssache: Ja, auch Professoren können (und sollten!) ihr Gehalt verhandeln. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!
Der Mythos von den Nebenverdiensten
Und dann gibt es natürlich noch die Nebenverdienste. Manche Professoren halten Vorträge, schreiben Gutachten oder sind als Berater tätig. Damit können sie ihr Gehalt noch etwas aufbessern. Aber auch hier gilt: Das ist kein Zuckerschlecken. Vorträge halten kostet Zeit und Energie, und Gutachten schreiben ist oft genauso spannend wie ein trockenes Butterbrot.

Es gibt auch Professoren, die erfolgreiche Start-Ups gründen. Aber das sind eher die Ausnahmen. Die meisten sind halt mit Lehre und Forschung genug beschäftigt.
Also, was lernen wir daraus?
Ein Professor verdient kein Vermögen, aber genug zum Leben. Es ist ein Job mit viel Verantwortung, viel Arbeit und wenig Schlaf. Aber dafür hat man auch die Möglichkeit, junge Menschen zu bilden, die Welt zu verändern (zumindest ein bisschen) und sein Wissen weiterzugeben.

Und hey, wer kann schon von sich behaupten, den ganzen Tag mit schlauen Köpfen zu diskutieren? Das ist doch auch was wert, oder?
Also, das nächste Mal, wenn du einen Professor siehst, denk dran: Er/Sie ist wahrscheinlich nicht reich, aber dafür intelligent und engagiert. Und vielleicht hat er/sie sogar einen lustigen Vortrag vorbereitet. (Vielleicht…).
Und jetzt Prost! Auf die Professoren und ihre mehr oder weniger üppigen Gehälter!
