Wie Viel L Passt In Eine Badewanne

Okay, kurze Geschichte: Ich stand neulich in der Drogerie, wollte mir ein neues Schaumbad gönnen (endlich mal wieder so richtig abtauchen, ihr kennt das, oder?). Und dann diese Wand von Optionen! Sanft, intensiv, mit Glitzer, ohne Glitzer, für trockene Haut, für sensible Haut… Der Wahnsinn! Und auf jeder Flasche stand: "Eine Kappe ins Badewasser geben." Eine Kappe? Aber wie viel ist denn genug? Und vor allem: Wie viel Wasser ist überhaupt in meiner Badewanne? Da hab ich mich gefragt: Wie viel LITER passen eigentlich in eine Badewanne?
Tja, das ist eine Frage, die sich viele von uns schon mal gestellt haben, oder? Man steht da vor der Wanne, dreht den Wasserhahn auf und denkt sich: Irgendwann ist's voll. Aber wann genau? Und vor allem: Wäre es nicht total praktisch, das zu wissen, bevor man das teure Badesalz reinkippt? (Denn zu viel ist auch doof, dann schäumt's bis zum Mond!)
Die Gretchenfrage: Badewannen-Volumen
Die Antwort ist leider nicht ganz einfach, denn Badewannen sind nicht genormt wie Backpapier. Es gibt sie in allen möglichen Formen und Größen. Aber keine Sorge, wir nähern uns der Wahrheit! Generell kann man sagen, dass eine Standard-Badewanne – also so eine ganz normale, rechteckige – zwischen 140 und 180 Liter fasst. Das ist aber nur das maximale Füllvolumen.
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Achtung, wichtiger Hinweis: Du wirst die Wanne ja wahrscheinlich nicht bis zum Rand befüllen, oder? Stell dir mal vor, du steigst rein… Schwapp! Da ist die ganze Mühe für'n Hugo. Rechne also lieber etwas weniger ein.
Es gibt auch noch Raumspar-Badewannen, die sind kürzer und schmaler. Die fassen dann eher so 100 bis 130 Liter. Und dann gibt's natürlich die Luxus-Varianten: Whirlpools, Eckbadewannen, freistehende Badewannen… Da kann man locker 200 Liter und mehr rein kippen! (Achtung, da geht dann auch das Geld für's Badesalz schneller flöten!)

Wie finde ich's raus? (Ohne Taschenrechner-Marathon)
Okay, genug der Theorie. Wie kriegst du jetzt raus, wie viel Liter in deine Badewanne passen? Hier ein paar Optionen:
- Die Messmethode (für die Mathe-Cracks): Miss Länge, Breite und Tiefe deiner Badewanne. Dann berechne das Volumen (Länge x Breite x Tiefe). Aber Achtung: Du musst alles in Dezimeter umrechnen, denn 1 Dezimeter hoch 3 ist gleich 1 Liter! (Ja, Mathe kann manchmal echt ätzend sein, ich weiß.)
- Die Eimer-Methode (für die Pragmatiker): Nimm einen Eimer, von dem du weißt, wie viel Liter er fasst (steht meistens drauf). Fülle die Badewanne damit, bis du die gewünschte Füllhöhe erreicht hast. Zähl die Eimer. Multipliziere die Anzahl der Eimer mit dem Volumen des Eimers. Fertig! (Klingt anstrengend, ist aber relativ genau.)
- Die Wasserzähler-Methode (für die Technik-Fans): Lies den Wasserzähler ab, bevor du die Badewanne füllst. Fülle die Badewanne bis zur gewünschten Höhe. Lies den Wasserzähler wieder ab. Die Differenz ist dein Badewannen-Volumen. (Vorausgesetzt, du hast währenddessen kein anderes Wasser verbraucht. Also keine Wäsche waschen, während die Wanne voll läuft!)
Ganz ehrlich? Ich bin meistens zu faul für all das. Ich schätze einfach mal und gebe lieber etwas weniger Schaumbad rein. Notfalls kann man ja nachkippen!

Fazit: Hauptsache, es blubbert!
Letztendlich ist es gar nicht so wichtig, das Badewannen-Volumen auf den Milliliter genau zu kennen. Hauptsache, du fühlst dich wohl in deinem Bad! Und wenn du jetzt weißt, ob du eine 120-Liter- oder eine 200-Liter-Wanne hast, kannst du zumindest die Dosierung deines Schaumbads besser einschätzen. Und vielleicht hast du ja auch Lust bekommen, die Eimer-Methode auszuprobieren. (Wenn ja, berichte mir mal, wie's gelaufen ist!)
Also, ab ins Bad! Genießt das warme Wasser, den Duft und die Entspannung. Und vergesst nicht: Das Leben ist zu kurz für schlechtes Schaumbad!
