Wie Viel Geld Verdient Man Als Lehrerin

Also, stellt euch vor, ich sitze mit meiner besten Freundin, nennen wir sie mal Uschi, im Café. Uschi ist Lehrerin, Grundschule, dritte Klasse. Und jedes Mal, wenn wir uns treffen, kommt irgendwann die Frage auf: "Sag mal, wie viel kriegst du eigentlich wirklich?" Weil, Lehrergehalt, das ist ja so ein Mysterium, wie der genaue Inhalt von Nutella. Alle wissen, es ist süß und gut, aber keiner weiß, was wirklich drin ist. Und wie viel man verdient, variiert eben auch stark. Also, lasst uns mal dieses Mysterium lüften, oder zumindest ein bisschen daran kratzen.
Disclaimer: Ich bin kein Finanzberater und Uschi hat mir natürlich nicht ihr Konto gezeigt. Das hier ist also eine Mischung aus Recherche, Gerüchten und dem, was Uschi so fallen lässt, wenn sie den dritten Latte Macchiato intus hat.
Der große Gehalts-Dschungel: Bundesland, Schulart, Erfahrung!
Also, das Erste, was man wissen muss: Es gibt nicht DAS EINE Lehrergehalt. Das ist so kompliziert wie eine Matheaufgabe mit mehreren Klammern und Brüchen, bei der man am Ende trotzdem nur eine vage Vermutung hat, was das Ergebnis sein soll. Der Verdienst hängt von ein paar Faktoren ab:
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- Das Bundesland: Bayern zahlt anders als Berlin, ist ja klar. Die Unterschiede sind gar nicht so riesig, aber genug, um Uschi jedes Mal neidisch werden zu lassen, wenn sie hört, was die Lehrer in Baden-Württemberg so abgreifen. (Kleiner Scherz, Uschi!)
- Die Schulart: Grundschule ist anders als Gymnasium. Oberstufenlehrer verdienen meistens mehr, weil sie eben die "Hirnchirurgen" unter den Lehrern sind (Uschi hat mich für diesen Vergleich fast gelyncht, aber ich fand ihn passend).
- Die Erfahrung: Je länger man dabei ist, desto höher steigt man in den Stufen auf. Das ist wie bei einem Computerspiel: Man levelt hoch und bekommt mehr Gold (oder eben Euro). Uschi ist jetzt im "Level 7" ihres Lehrer-Daseins und hat schon einige "Bonus-Punkte" gesammelt.
Um es mal konkret zu machen: Ein Berufseinsteiger (frisch von der Uni, noch grün hinter den Ohren) in der Grundschule kann in Nordrhein-Westfalen vielleicht so um die 45.000 - 50.000 Euro brutto im Jahr verdienen. Das ist ein grober Richtwert. Und Uschi meinte, das sei schon "ganz okay" für den Anfang. "Reicht für Miete, Kaffee und ein gelegentliches neues Paar Schuhe," hat sie gesagt. Wichtig: das ist brutto. Davon gehen noch Steuern und Sozialabgaben ab. Der "Netto"-Betrag, der am Ende auf dem Konto landet, ist dann natürlich weniger.
Aber Vorsicht! Das ist nur die Spitze des Eisbergs. Da kommen noch Zulagen dazu. Zum Beispiel, wenn man Klassenlehrer ist oder eine besondere Funktion an der Schule übernimmt. Uschi ist jetzt Vertrauenslehrerin, das bringt ihr ein kleines Extra. Und dann gibt es noch Sonderzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachtsgeld (oder besser gesagt "Jahressonderzahlung").

Verbeamtung oder Angestelltenverhältnis? Das ist hier die Frage!
Ein ganz wichtiger Punkt ist auch, ob man verbeamtet ist oder als Angestellter arbeitet. Verbeamtete Lehrer sind quasi "Staatsdiener". Das hat einige Vorteile, wie zum Beispiel eine bessere Altersvorsorge und (meistens) eine höhere Gehaltsstufe. Uschi ist verbeamtet. Das bedeutet, sie muss sich keine Sorgen um ihre Rente machen (zumindest nicht so viele Sorgen wie ich, als freie Journalistin).
Allerdings gibt es auch Nachteile. Verbeamtete Lehrer können nicht einfach kündigen, und sie müssen sich an bestimmte Regeln halten. Außerdem werden sie vom Staat "durchgecheckt" - also Gesundheit und Lebenswandel, etc. Uschi durfte lange keine Risikosportarten machen (Fallschirmspringen war tabu!), bis sie ihren Beamtenstatus "sicher" hatte. Verrückt, oder?

Und was bleibt am Ende übrig? Die Wahrheit über den Lehrer-Lohn
Okay, genug um den heißen Brei herumgeredet. Was bleibt am Ende übrig? Ein erfahrener Gymnasiallehrer in Bayern, der verbeamtet ist, kann durchaus 60.000 - 70.000 Euro brutto im Jahr verdienen oder sogar mehr. Uschi als Grundschullehrerin in NRW (Level 7, Vertrauenslehrerin) liegt wahrscheinlich so bei 55.000 - 60.000 Euro brutto. Aber das ist nur eine Schätzung! Ich schwöre! Uschi würde mich sonst killen.
Man muss auch bedenken, dass Lehrer einen stressigen Job haben. Vorbereitung, Korrekturen, Elterngespräche - das alles findet oft nach dem Unterricht statt. Und die Ferien sind zwar lang, aber viele Lehrer nutzen sie, um sich fortzubilden oder den Unterricht für das nächste Schuljahr vorzubereiten. Also, Lehrer sein ist mehr als nur "Vormittags recht und nachmittags frei".
Fazit: Lehrer verdienen nicht schlecht, aber auch nicht übermäßig gut. Es ist ein solider Job mit einem sicheren Einkommen. Und das Wichtigste: Lehrer bilden die nächste Generation aus. Das ist unbezahlbar! (Obwohl, ein bisschen mehr Gehalt wäre trotzdem schön, oder Uschi? 😉 )
