Hand aufs Herz: Wer von uns kennt das nicht? Man liegt im Bett, eigentlich hundemüde, und… piep… die innere Uhr meldet sich. Man wacht auf. Mitten in der Nacht. Die Frage ist nur: Wie oft ist eigentlich "normal"? Und warum fühlt es sich manchmal an, als ob man mehr Zeit wach als schlafend verbringt?
Lasst uns das mal genauer unter die Lupe nehmen. Und keine Sorge, wir reden hier nicht über Schlafapnoe oder andere ernsthafte Schlafstörungen. Wir reden von den ganz normalen, menschlichen Aufwachphasen, die fast jeder von uns erlebt. Also, wie oft wacht man nachts auf? Die Antwort ist: Öfter als man denkt! Und das ist meistens völlig okay.
Die Wahrheit über unsere nächtlichen Ausflüge
Fakt ist: Wir alle wachen nachts auf. Ja, auch die vermeintlichen "Durchschläfer". Studien zeigen, dass die meisten Menschen im Schnitt vier bis sechs Mal pro Nacht kurz aufwachen. Meistens so kurz, dass wir uns am nächsten Morgen nicht daran erinnern. Stell dir vor, dein Gehirn ist wie ein DJ, der zwischen verschiedenen Schlafphasen hin und her mixt. Und bei jedem Übergang gibt's einen kleinen "Hänger". Zack, kurz wach. Und dann geht's wieder ab in die Traumwelt!
Das Problem ist nur, wenn diese kurzen Wachphasen länger werden oder wir uns bewusst daran erinnern. Dann fängt das Kopfkino an: "Warum bin ich wach? Was ist, wenn ich nicht wieder einschlafen kann? Oh nein, morgen bin ich total gerädert!" Und schon ist der Teufelskreis perfekt.
Was uns nachts aus dem Schlaf reißt (und was wir dagegen tun können)
Es gibt natürlich unzählige Gründe, warum wir nachts aufwachen. Hier ein paar der häufigsten Verdächtigen:
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Die volle Blase: Klar, wer kurz vor dem Schlafengehen noch einen Liter Wasser getrunken hat, wird mit ziemlicher Sicherheit einen nächtlichen Ausflug zur Toilette unternehmen. Tipp: Trink vor dem Schlafengehen nicht mehr zu viel!
Zu viel Koffein oder Alkohol: Kaffee am Nachmittag? Ein Glas Wein zum Abendessen? Kann gut sein, aber kann auch deinen Schlaf stören. Gerade Alkohol lässt dich zwar schneller einschlafen, sorgt aber für einen unruhigeren Schlaf in der zweiten Nachthälfte.
Stress und Sorgen: Das Hamsterrad im Kopf dreht sich auch nachts weiter. Wenn du mit Problemen ins Bett gehst, werden sie dich wahrscheinlich auch nachts wach halten. Tipp: Entspannungsübungen vor dem Schlafengehen können helfen.
Die falsche Schlafumgebung: Zu warm, zu kalt, zu hell, zu laut? All das kann deinen Schlaf stören. Sorge für eine angenehme Schlafumgebung: Dunkelheit, Ruhe, angenehme Temperatur.
Das Alter: Je älter wir werden, desto leichter wachen wir auf. Das ist ganz normal und kein Grund zur Sorge.
Also, was tun? Erstens: Nicht verrückt machen! Wie gesagt, nächtliches Aufwachen ist völlig normal. Zweitens: Versuche, die oben genannten Störfaktoren zu minimieren. Und drittens: Wenn du wach liegst, steh lieber auf und mach etwas Entspannendes, anstatt dich im Bett hin und her zu wälzen. Ein Buch lesen, ein warmes Bad nehmen, eine Tasse Kräutertee trinken. Alles, was dich beruhigt und entspannt.
"Schlaf ist die beste Medizin", sagte schon Hippokrates. Und er hatte Recht! Aber auch wenn dein Schlaf nicht perfekt ist, musst du nicht gleich verzweifeln.
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Denk daran: Jeder Mensch ist anders. Der eine braucht acht Stunden Schlaf, der andere kommt mit sechs Stunden aus. Und manche wachen eben öfter auf als andere. Hör auf deinen Körper und finde heraus, was für dich am besten funktioniert. Und wenn du dir trotzdem Sorgen machst, sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin. Die können dir weiterhelfen.
Schlaf gut (trotzdem)!
Also, das nächste Mal, wenn du nachts aufwachst, denk daran: Du bist nicht allein! Es ist normal, es ist menschlich. Und meistens ist es überhaupt kein Problem. Versuch, dich zu entspannen, mach etwas Entspannendes und schlaf dann einfach wieder ein. Und vielleicht… vielleicht erinnerst du dich am nächsten Morgen gar nicht mehr daran!
In diesem Sinne: Schlaf gut! Und lass dich nicht von ein paar nächtlichen Wachphasen aus der Ruhe bringen. Das Leben ist zu kurz, um sich über Schlafprobleme zu ärgern. 😉