Wie Lange Können Frauen Schwanger Werden

Okay, Mädels (und interessierte Jungs), lasst uns mal Tacheles reden. Schwangerschaft. Ein Thema, das so allgegenwärtig ist wie der nächste nervige Werbesong im Radio. Aber wie lange können wir das Spiel eigentlich mitspielen, bevor die Eierstöcke sagen: "Nö, genug ist genug!"?
Im Grunde geht es darum, wann die biologische Uhr anfängt, lauter zu ticken als ein Wecker, der direkt neben deinem Kopf explodiert. Und das ist, wie bei so vielen Dingen im Leben, individuell wie deine Lieblings-Eissorte. Manche mögen Stracciatella, manche lieber Ben & Jerry’s. Und manche Frauen sind mit Mitte 30 schon weniger fruchtbar, während andere noch mit über 40 Babys rocken.
Die magische Zahl: Wechseljahre
Die Antwort auf die Frage "Wie lange?" hängt eng mit den Wechseljahren (Menopause) zusammen. Das ist der Zeitpunkt, an dem die Eierstöcke ihre Arbeit quasi an den Nagel hängen und die Produktion von Eizellen einstellen. Stell dir das vor wie eine Fabrik, die plötzlich die Maschinen abschaltet und ein "Betriebsurlaub" Schild aufhängt, der aber eher ein "Dauerurlaub" ist.
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Die durchschnittliche Frau erreicht die Wechseljahre irgendwann zwischen 45 und 55 Jahren. Aber Achtung: das ist nur ein Durchschnitt! Deine Freundin Erna kann schon mit 42 durch sein, während Tante Hildegard mit 50 noch fröhlich ihre Enkelkinder durch die Gegend scheucht und heimlich hofft, dass sie nicht nochmal Windeln wechseln muss.
Wichtig ist zu verstehen, dass die Fruchtbarkeit schon vor den eigentlichen Wechseljahren abnimmt. Das nennt man die Prämenopause. Die Eierstöcke werden langsam aber sicher träger. Stell dir das vor wie einen alten Gaul, der nicht mehr so spritzig ist wie in seinen jungen Jahren. Er kann vielleicht noch, aber er will nicht mehr so wirklich.

Was beeinflusst die Fruchtbarkeit?
Es gibt viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Genetik spielt eine Rolle (frag deine Mutter, wann sie in die Wechseljahre kam), aber auch der Lebensstil: Rauchen ist ein absoluter Fruchtbarkeits-Killer, schlimmer als der nervige Nachbar, der immer um 7 Uhr morgens Rasen mäht. Übergewicht kann ebenfalls hinderlich sein, und auch bestimmte Krankheiten können die Eierstöcke beeinflussen.
Manche Frauen denken, dass sie noch ewig Zeit haben, bis sie anfangen müssen, sich Gedanken zu machen. Aber die Realität ist, dass die Fruchtbarkeit ab Mitte 30 deutlich abnimmt. Das ist wie bei einem guten Wein: er wird mit der Zeit nicht unbedingt besser, sondern irgendwann einfach nur noch essigsauer. (Okay, vielleicht ein blöder Vergleich, aber ihr wisst, was ich meine!).

Es ist wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen, wenn man eine Familie plant. Wenn ihr also mit eurem Partner überlegt, ob ihr noch ein oder mehrere Kinder wollt, sprecht offen darüber, welche Vorstellungen ihr habt und wie viel Zeit ihr euch noch geben wollt.
Es gibt keine Garantie, dass es klappt, egal wie jung oder alt man ist. Aber je früher man anfängt, desto höher sind die Chancen. Und wenn es nicht auf natürlichem Wege klappt, gibt es heutzutage viele Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung. Das ist wie ein Plan B, wenn der Kuchen im Ofen nicht aufgeht.

Also, was tun?
Redet mit eurem Arzt. Er oder sie kann euch individuell beraten und euch sagen, wie es um eure Fruchtbarkeit steht. Achtet auf euren Körper, ernährt euch gesund, treibt Sport (aber übertreibt es nicht) und lasst den Stress nicht überhandnehmen. Und vor allem: Genießt das Leben! Denn egal, ob mit oder ohne Kinder, das Leben ist zu kurz, um sich unnötig Sorgen zu machen.
Und denkt dran: Jede Frau ist anders. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Hauptsache, ihr trefft die Entscheidungen, die für euch und euer Leben richtig sind. Und wenn die Eierstöcke irgendwann "Ciao" sagen, dann ist das eben so. Dann beginnt ein neues Kapitel. Mit oder ohne Babybauch. Und das kann genauso aufregend sein!
