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Wie Lange Dauert Kalter Entzug


Wie Lange Dauert Kalter Entzug

Okay, Leute, mal ehrlich. Wir reden über kalten Entzug. Und die Frage aller Fragen: Wie lange dauert das bitte? Gefühlt? Eine Ewigkeit. Eine verdammt lange, qualvolle Ewigkeit.

Ich meine, klar, offiziell liest man immer so Sachen wie "drei bis sieben Tage". Oder "die schlimmsten Symptome klingen nach 72 Stunden ab". Ja, ja. Erzähl das mal jemandem, der gerade mitten drin steckt und sich fühlt, als würde er von inneren Dämonen gefoltert.

Ich hab da so meine ganz eigene, leicht unpopuläre Theorie. Und die lautet: Es dauert so lange, bis man kapiert hat, dass man es wirklich, wirklich, wirklich will. Und bis man bereit ist, auch mal unbequem zu sein.

Die Sache mit den Symptomen (und den Ausreden)

Klar, die körperlichen Symptome sind Mist. Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit, Schlaflosigkeit… die ganze Palette. Aber sind wir ehrlich, die sind oft nur die halbe Miete. Viel schlimmer sind die kleinen Teufelchen im Kopf. Die, die einem einreden, dass "nur ein bisschen" ja wohl nicht schaden kann. Oder dass man sich das "jetzt echt verdient hat".

Diese kleinen Mistkerle sind die eigentliche Herausforderung. Und gegen die hilft kein Ibuprofen und kein Kamillentee. Da hilft nur ein eiserner Wille und die feste Überzeugung, dass es danach besser wird. Viel besser.

Nasenspray-Kalter-Entzug: Wie lange dauert es?
Nasenspray-Kalter-Entzug: Wie lange dauert es?

"Ich bin so schwach… ich brauche nur ein winziges bisschen…"

Kennst du? Ich auch. Und das ist genau der Moment, in dem man sich fragen muss: Will ich wirklich aufgeben? Oder will ich endlich frei sein?

Der mentale Marathon

Ich glaube, der kalte Entzug ist weniger ein Sprint und mehr ein Marathon. Ein mentaler Marathon. Und wie bei jedem Marathon braucht man Training, Ausdauer und eine gute Strategie.

Nikotinentzug - Wie lange dauert ein Nikotinentzug? - Nicopedia
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Das bedeutet: Ablenkung suchen. Freunde treffen. Sport machen (wenn man sich dazu aufraffen kann). Lesen. Filme schauen. Alles, was einen irgendwie auf andere Gedanken bringt.

Und vor allem: Sich selbst nicht belügen. Wenn man ehrlich zu sich selbst ist und sich eingesteht, dass es hart ist, aber dass man es schaffen kann, dann hat man schon die halbe Miete.

Ich behaupte, die schlimmsten körperlichen Symptome sind nach einer Woche meistens überstanden. Aber die mentale Achterbahnfahrt kann noch viel länger dauern. Wochen, vielleicht sogar Monate.

Alkoholsucht beenden: Kalter Entzug oder warmer Entzug
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Die "Ich hab's geschafft!"-Party (oder auch nicht)

Und was passiert, wenn man es geschafft hat? Feiert man dann eine riesige Party? Sagt man sich, dass man jetzt alles darf, weil man ja so tapfer war?

Vielleicht. Aber wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlicher ist, dass man sich einfach nur erleichtert fühlt. Erleichtert, dass es vorbei ist. Erleichtert, dass man sich wieder normal fühlt. Erleichtert, dass man wieder Kontrolle hat.

Und dann beginnt die eigentliche Arbeit. Die Arbeit, nicht wieder in alte Muster zu verfallen. Die Arbeit, sich ein neues, besseres Leben aufzubauen. Ein Leben ohne die Abhängigkeit, die einen so lange gefangen gehalten hat.

Kalter Entzug: Symptome, Dauer, Risiken & Nachteile
Kalter Entzug: Symptome, Dauer, Risiken & Nachteile

Also, wie lange dauert ein kalter Entzug? So lange, bis man bereit ist, sich selbst zu lieben und sich das Leben zu geben, das man verdient hat. Und das ist, meiner Meinung nach, eine verdammt lohnende Investition.

Und ganz ehrlich? Es ist verdammt nochmal möglich. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt.

Also, Kopf hoch. Du schaffst das!

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