Wie Kommt Wasser In Die Lunge

Huhu, liebe Leseratten und Wassersportmuffel! Habt ihr euch jemals gefragt, wie das kühle Nass eigentlich in eure Lunge kommt? Keine Sorge, ich rede jetzt nicht von dem Moment, als ihr im Schwimmbad versucht habt, unter Wasser "Happy Birthday" zu trällern (ja, ich habe euch gesehen!). Es gibt nämlich noch ein paar andere Wege, wie das Wasser seinen Weg in eure Atemwege finden kann. Und hey, keine Panik, meistens ist das gar nicht so schlimm, wie es sich anhört!
Die Klassiker: Verschlucken und Ertrinken
Okay, fangen wir mit den offensichtlichen Fällen an: Verschlucken und Ertrinken. Wenn ihr beim Trinken oder Essen lacht und euch dabei ordentlich verschluckt, dann landet ein Teil des Getränks oder Essens nicht in der Speiseröhre, sondern...tadaa...in der Luftröhre! Die ist ja sozusagen der "falsche" Weg. Euer Körper reagiert dann sofort mit einem heftigen Husten, um den ungebetenen Gast wieder loszuwerden. Das ist ein super-wichtiger Reflex, der uns oft vor Schlimmerem bewahrt! Stellt euch vor, wir würden das einfach runterschlucken...brrr!
Ertrinken ist natürlich eine ganz andere Hausnummer. Hier gelangt eine größere Menge Wasser in die Lunge, weil der Körper nicht mehr in der Lage ist, sich selbst zu schützen. Das ist ein Notfall und erfordert sofortige medizinische Hilfe! Deshalb: Immer schön aufpassen am und im Wasser, Leute! Schwimmunterricht ist nicht umsonst Pflicht in der Schule!
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Die Leisen Eindringlinge: Aspiration
Jetzt wird's ein bisschen kniffeliger: Aspiration. Das klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Aspiration bedeutet, dass Fremdmaterial (also nicht nur Wasser, sondern auch Essen, Erbrochenes oder Speichel) in die Atemwege gelangt. Das kann passieren, wenn man bewusstlos ist, unter dem Einfluss von Medikamenten steht oder bestimmte neurologische Erkrankungen hat. In solchen Fällen sind die Schutzreflexe (Husten!) nämlich nicht mehr so aktiv.
Besonders gefährdet sind hier Babys und ältere Menschen. Babys können sich zum Beispiel an Spucke oder Milch verschlucken. Bei älteren Menschen kann es aufgrund von Schluckstörungen leichter zu Aspiration kommen. Deshalb ist es wichtig, in diesen Fällen besonders achtsam zu sein.

Lungenödem: Wenn das Wasser von innen kommt
Und jetzt kommt der Clou: Es gibt nämlich auch Situationen, in denen das Wasser gar nicht von außen kommt, sondern sich in der Lunge selbst ansammelt! Das nennt man Lungenödem. Stellt euch die Lunge wie einen Schwamm vor. Normalerweise ist der Schwamm luftig und leicht. Bei einem Lungenödem füllt er sich aber mit Flüssigkeit. Das kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel eine Herzschwäche, eine Nierenerkrankung oder eine Lungenentzündung.
Wenn das Herz nicht mehr richtig pumpt, kann sich das Blut in den Lungengefäßen stauen. Dieser Stau führt dazu, dass Flüssigkeit aus den Gefäßen in das Lungengewebe austritt. Autsch! Ein Lungenödem ist immer ein ernstes Problem und muss schnell behandelt werden!

Ein Lungenödem kann sich auch durch eine allergische Reaktion entwickeln. Das geschieht z.B. wenn man auf bestimmte Medikamente oder Insektenstiche reagiert. Hierbei erweitern sich die Blutgefäße in der Lunge und führen zur Flüssigkeitsansammlung.
Also, was tun?
Okay, ich will euch jetzt nicht unnötig Angst machen. In den meisten Fällen ist ein bisschen Wasser in der Lunge kein Weltuntergang. Der Körper ist ziemlich gut darin, das Problem selbst zu beheben. Aber wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr Schwierigkeiten beim Atmen habt, stark husten müsst oder euch generell unwohl fühlt, dann solltet ihr lieber zum Arzt gehen. Sicher ist sicher!

Denkt immer daran: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Vermeidet es, unter Wasser "Bohemian Rhapsody" zu singen. Eure Lunge wird es euch danken! ;)
Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der feuchten Lungen hat euch gefallen. Bleibt gesund und munter!
