Wie Ist Kaiser Franz Gestorben

Ach, Kaiser Franz Joseph. Der Mann mit dem Bart, der gefühlt schon beim Bau der Pyramiden dabei war. Man könnte fast sagen, er war so österreichisch wie Schnitzel und Bergpanorama zusammen. Aber selbst Kaiser sind nicht unsterblich. Die Frage aller Fragen: Wie ist er denn nun abgenippelt?
Stell dir vor, du hast 'nen Job. Nicht irgendeinen. Sondern DEN Job schlechthin: Kaiser von Österreich. Und du machst den Job... gefühlt ewig. Kaiser Franz Joseph saß 68 Jahre auf dem Thron. Das ist länger, als die meisten von uns leben werden! Er hat mehr Kriege erlebt als Netflix-Serien produziert werden. Und mehr Staatsbesuche gehabt, als du WhatsApp-Nachrichten kriegst. Da kann man schon mal müde werden, oder?
Der lange Abschied eines Kaisers
Franz Joseph war also schon ein bisschen älter, als er sich von dieser Welt verabschiedet hat. Wir reden hier von 86 Lenzen! 86 Jahre! Das ist so, als würde dein Smartphone noch mit Windows 95 laufen. Respekt, aber irgendwann ist Schluss, oder? Stell dir vor, du bist 86 und musst dich immer noch mit Staatsgeschäften rumschlagen. Das ist wie Sonntags 'ne Mathearbeit schreiben. No Fun!
Must Read
Es ist Februar 1916. Winter in Wien. Kalt, grau, und die Stimmung ist auch nicht gerade auf dem Höhepunkt. Der Erste Weltkrieg wütet draußen, und drinnen... ja, drinnen ist auch nicht alles rosig. Franz Joseph hat sich eine Lungenentzündung eingefangen. Eine fiese Erkältung, sozusagen. Aber in Kaiser-Dimensionen.
Früher gab's ja noch keine Antibiotika wie heute. Stell dir vor, du hast 'ne fette Grippe und musst dich mit Kräutertee und Wadenwickeln kurieren. Das ist wie versuchen, ein Raumschiff mit 'ner Taschenlampe zu reparieren. Nicht sehr effektiv.

Die letzten Tage
Franz Joseph kämpfte tapfer, wie ein alter Löwe. Aber irgendwann ist auch der stärkste Löwe müde. Er hustete, er fror, er hatte hohes Fieber. Die Ärzte taten, was sie konnten, aber die Medizin war eben noch nicht so weit wie heute.
Man kann sich vorstellen, wie es in seinem Kopf aussah. Ein ganzes Leben zieht an einem vorbei. Schlachten, Staatsbesuche, Familienfeiern, Tragödien. Seine Frau Sisi, ermordet. Sein Sohn Rudolf, der sich das Leben nahm. Das sind alles Dinge, die einem alten Mann das Herz schwer machen.

Am 21. November 1916 war es dann soweit. Der Kaiser atmete ein letztes Mal aus. Eine Ära war zu Ende. So abrupt wie wenn plötzlich das WLAN ausfällt.
Es war kein spektakulärer Tod. Keine heldenhafte Schlacht, kein dramatischer Unfall. Einfach eine Lungenentzündung. Altersschwäche. Das Leben eben. Man könnte fast sagen, er ist einfach eingeschlafen. So wie wir alle hoffentlich mal.

Was lernen wir daraus?
Also, Kaiser Franz Joseph ist nicht durch einen Dolchstich, einen Blitzschlag oder durch eine explodierende Torte gestorben. Er ist einfach alt geworden und hat sich eine fiese Lungenentzündung eingefangen. So unspektakulär wie wenn man vergisst, den Müll rauszubringen.
Was wir daraus lernen können? Erstens: Selbst Kaiser sind nicht vor Erkältungen gefeit. Zweitens: 68 Jahre im Job sind genug. Und drittens: Wenn du 86 bist, lass dir die Lungenentzündung lieber vom Arzt behandeln und nicht von Oma Erna mit Kamillentee. Denn das Leben ist zu kurz für schlechten Tee!
In diesem Sinne: Ruhe in Frieden, Kaiser Franz Joseph. Du hast dir den Ruhestand verdient. Und vielleicht gibt's im Himmel ja besseres WLAN.
