Wie Heißt Der Sohn Von Adam Und Eva

Wisst ihr, manchmal frag ich mich, wie Adam und Eva wohl so drauf waren als Eltern. Stell dir vor, du bist der erste Mensch überhaupt und sollst jetzt Kinder erziehen! Keine Windeln, keine Bücher, keine Kita… Nur du, dein Mann (oder deine Frau), und die freie Wildbahn. Und dann kommt das erste Kind – oder in diesem Fall, der erste Sohn.
Also, wie hieß der Junge denn nun? Trommelwirbel bitte… Er hieß Kain! Ja, genau, der Kain, von dem man so einiges hört. Aber bevor wir uns in Dramen stürzen, lasst uns kurz überlegen, was es bedeutet, der erste zu sein. Stell dir vor, dein Name steht in JEDEM Geschichtsbuch! Dein Leben wird für immer analysiert und interpretiert. Das ist ganz schön viel Druck, oder?
Kain – Mehr als nur ein Name
Der Name Kain selbst bedeutet so viel wie "Erwerbung" oder "Besitz". Man könnte also sagen, Eva war total stolz auf ihren ersten Sohn. "Schaut mal her, ich habe einen Mann vom Herrn erworben!" – So oder so ähnlich könnte sie es gesagt haben. Wahrscheinlich hat sie erstmal eine riesige Party geschmissen. Oder zumindest versucht, eine zu schmeißen. Wer weiß schon, was die so an Partyspielen hatten?
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Und dann kam der kleine Abel, Kains Bruder. Nun wurde es interessant. Zwei Brüder, unterschiedliche Berufe: Kain der Bauer, Abel der Schäfer. Das klingt ja erstmal nach einem harmonischen WG-Leben. ABER (und jetzt kommt das Drama), die beiden hatten unterschiedliche Opfergaben für Gott. Und anscheinend war Gott nicht so begeistert von Kains Gemüse wie von Abels Lamm. Autsch.
„Warum hast du Abel lieber als mich, Papa-Gott?“ - Stellvertretend für Kain.
Kann man ihm das übel nehmen, dass er ein bisschen eifersüchtig war? Man kennt das ja auch von Geschwistern heute. "Mama, der hat aber mehr Eis bekommen!" Oder: "Papa, sie darf länger aufbleiben!" Und wenn man dann noch denkt, dass der eigene Bruder anscheinend im direkten Draht zu Gott steht und bessere Noten kriegt… Ja, da kann schon mal was hochkochen.

Das Drama nimmt seinen Lauf
Was dann passiert ist, ist natürlich tragisch und bekannt. Kain erschlägt Abel. Er wird zum Brudermörder. Und das Ganze wegen eines Opfergaben-Wettbewerbs! Das ist schon echt heftig. Aber vielleicht ist das auch eine Mahnung an uns alle: Vergleicht euch nicht ständig mit anderen. Seid zufrieden mit dem, was ihr habt. Und vor allem: Werdet nicht gleich zum Mörder, wenn jemand einen besseren Salat macht.
Nach dem Mord wird Kain verbannt. Er bekommt ein Zeichen, das ihn schützt, aber er muss ein unstetes Leben führen. Stell dir vor, du bist der erste Mensch, der verbannt wird. Kein Navi, keine Freunde, kein gar nichts. Nur du und dein schlechtes Gewissen.

Was lernen wir daraus?
Die Geschichte von Kain und Abel ist natürlich eine sehr ernste Geschichte. Aber sie ist auch eine Geschichte über Familie, Eifersucht, Stolz und die Konsequenzen unserer Taten. Und sie zeigt uns, dass selbst die allerersten Menschen nicht perfekt waren. Sie haben Fehler gemacht, wie wir alle.
Vielleicht sollten wir uns alle mal wieder bewusst machen, dass auch hinter den großen Namen in der Geschichte ganz normale Menschen stecken, mit all ihren Fehlern und Schwächen. Und vielleicht sollten wir beim nächsten Familienstreit einfach mal tief durchatmen und uns daran erinnern, dass selbst Adam und Eva es nicht immer leicht hatten. Und dass es am Ende des Tages doch wichtiger ist, zusammenzuhalten als Recht zu haben. Oder den besten Salat zu machen.
Also, das nächste Mal, wenn du den Namen Kain hörst, denk nicht nur an den Brudermörder, sondern auch an den ersten Sohn. Und vielleicht auch ein bisschen an die überforderten Eltern, die versucht haben, ihr Bestes zu geben. Die hatten es nämlich auch nicht leicht, ganz ohne Elternratgeber.
