Wie Fühlt Man Sich Nach Einer Eiseninfusion

Also, mal ehrlich. Eiseninfusionen. Großes Thema, oder? Alle reden drüber. Die einen schwören drauf. Die anderen haben Angst. Und ich? Ich sitz hier und grinse ein bisschen.
Die Stunde Null: Erwartungen vs. Realität
Vor der Infusion war ich auf alles vorbereitet. Ich hatte mir Horrorstories angehört. Von Übelkeit. Von Schwindel. Von einem generellen Gefühl, als hätte mich ein LKW überfahren. Ich hatte quasi schon meinen persönlichen Krankenstand geplant. Mit Wärmflasche und traurigen Filmen.
Und dann? Nix. Gar nix. Während der Infusion hab ich Netflix geschaut. Der Tropf tropfte so vor sich hin. Und ich? Ich dachte nur: „Ist das schon alles?“
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Der Tag danach: Superhelden-Modus oder Couch-Potato?
Die meisten sagen, man fühlt sich danach wie neugeboren. Voller Energie. Unbesiegbar. Als könnte man Bäume ausreißen. Ich sage: Jaaaa... vielleicht ein bisschen.
Also, ich bin jetzt nicht Superman geworden. Ich fliege jetzt auch nicht durch die Gegend. Aber ich hab zumindest nicht mehr das Gefühl, direkt nach dem Aufstehen wieder ins Bett zu müssen. Ein kleiner Unterschied, der sich aber schon bemerkbar macht.

Und hier kommt meine unpopuläre Meinung: Dieses extreme Energie-Level? Ich glaube, das ist oft auch Einbildung. Oder zumindest ein bisschen Placebo-Effekt. Weil man sich endlich mal um sich selbst gekümmert hat. Weil man das Gefühl hat, was Gutes für seinen Körper getan zu haben. Und das ist ja auch was wert, oder?
Die unterschätzte Kunst des Nichtstuns
Ich hab nach der Infusion jedenfalls nicht sofort einen Marathonlauf absolviert. Ich hab auch nicht meinen Kleiderschrank ausgemistet. Ich hab...naja... relaxt. Ein Buch gelesen. Ein Nickerchen gemacht. Einfach mal nichts getan. Und das war vielleicht das Beste an der ganzen Sache. Erlaubt zu sein, sich auszuruhen.
Denn, sind wir mal ehrlich, wann nehmen wir uns schon die Zeit, einfach mal abzuschalten? Ohne schlechtes Gewissen? Ohne To-Do-Liste im Hinterkopf?

Die kleinen Freuden des Alltags (und die Erkenntnis)
Ich habe nach der Infusion festgestellt, dass ich Treppensteigen nicht mehr so hasse. Ich war auch weniger gereizt, wenn der Bus mal wieder zu spät war. Ob das jetzt direkt mit dem Eisen zusammenhängt? Keine Ahnung. Aber ich bilde mir ein, dass es schon einen Unterschied macht.
Und hier kommt die nächste unpopuläre Meinung: Vielleicht liegt es gar nicht so sehr am Eisen selbst, sondern an der Tatsache, dass man sich bewusst gemacht hat, dass man etwas für sich tun muss. Dass man auf seinen Körper hören muss. Und dass man manchmal auch einfach mal langsamer machen muss.

Denn, ganz ehrlich, dieses ganze "Ich muss immer funktionieren"-Gehabe? Das ist doch totaler Quatsch. Wir sind keine Maschinen. Wir sind Menschen. Mit Bedürfnissen. Und manchmal brauchen wir eben einfach nur ein bisschen Eisen. Oder ein Nickerchen. Oder beides.
Das Fazit: Ein bisschen Drama, viel Tamtam, und dann?
Also, was ist mein Fazit? Eiseninfusionen sind jetzt nicht der heilige Gral. Sie verwandeln dich nicht in einen Superhelden. Aber sie können dir helfen, dich ein bisschen besser zu fühlen. Und sie geben dir vielleicht den Anstoß, dich mal wieder um dich selbst zu kümmern.
Und das ist doch schon mal was, oder? Oder um es mit den Worten von Helge Schneider zu sagen: "Es ist alles vorbei, wenn die Batterie leer ist!" Also, ladet eure Batterien auf! Mit Eisen. Mit Nickerchen. Mit allem, was euch guttut.

Und lasst euch nicht von den ganzen Horrorstories abschrecken. Vielleicht werdet ihr ja auch positiv überrascht. So wie ich. Und wenn nicht? Dann habt ihr zumindest einen guten Grund, euch mal so richtig zu entspannen.
Also, Kopf hoch! Und lasst es euch gut gehen. Egal ob mit oder ohne Eiseninfusion. Aber vielleicht, nur vielleicht, ist es ja doch einen Versuch wert. Wer weiß?
P.S.: Wer nach der Infusion wirklich zum Superhelden mutiert ist, darf sich gerne bei mir melden. Ich bin neugierig!
