Wie Fühlen Sich Wehen An 38 Ssw

38. Schwangerschaftswoche. Der Endspurt. Und alle fragen: "Na, spürst du schon was?" Als ob Wehen ein Klingelton wären, den man einfach so einstellen kann. Meine ehrliche Meinung? Es ist komplizierter als ein IKEA-Regal ohne Anleitung.
Die große Wehen-Lotterie
Wehen. Das große Mysterium. Jede Frau erlebt sie anders. Manche sagen, es fühlt sich an wie Menstruationsschmerzen, nur in 1000-facher Potenz. Andere beschwören, es sei wie eine gigantische Welle, die über dich hinwegrollt. Wieder andere vergleichen es mit... naja, lassen wir das. Fakt ist: Es ist ein individueller Cocktail aus Ziehen, Drücken und einem diffusen Gefühl von "Ich will das hier und jetzt beenden!".
Und dann gibt es noch die, die behaupten, sie hätten gar keine Wehen gespürt, bis sie quasi schon im Kreißsaal standen. Hallo, Superheldinnen! Darf ich ein bisschen von eurer Gelassenheit abhaben?
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Meine "Unpopuläre Meinung": Wehen sind nicht immer "filmreif"
Ich weiß, ich weiß. In Filmen und Serien schreien die Frauen immer so dramatisch. Sie krallen sich an irgendwas fest und verziehen das Gesicht wie beim Zahnarzt. Klar, das KANN so sein. Aber muss es? Ich behaupte: Nein! Manche Frauen atmen die Wehen einfach weg. Andere summen ein Liedchen. Und wieder andere... naja, die schreien vielleicht doch. Aber es gibt eben kein "richtig" oder "falsch".
Ich persönlich finde ja, dass sich Wehen manchmal ein bisschen wie... Verstopfung anfühlen. Ja, ich hab's gesagt! Nicht die ganze Zeit, natürlich. Aber dieses Druckgefühl nach unten, dieses Unbehagen, diese latente Panik, dass gleich etwas sehr Unangenehmes passiert... kommt dem Ganzen doch schon recht nahe, oder?

Bevor jetzt alle Hebammen und werdenden Mütter empört aufschreien: Ich will Wehen nicht verharmlosen! Sie sind anstrengend. Sie sind schmerzhaft. Aber sie sind eben auch Teil eines unglaublichen Prozesses. Und manchmal, ganz ehrlich, sind sie auch einfach nur... komisch.
Die Sache mit den "Übungswehen"
Ach ja, die berühmt-berüchtigten Übungswehen, auch Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt. Die sind wie der kleine Bruder der echten Wehen. Unregelmäßig, meistens harmlos und oft einfach nur nervig. Manchmal spürt man sie gar nicht, manchmal wird der Bauch kurz hart wie ein Stein. Und manchmal fragt man sich: "Ist das jetzt schon der Anfang? Oder nur wieder so ein blöder Fehlalarm?"

Die Antwort darauf ist meistens: "Keine Ahnung!". Willkommen im Club der werdenden Mütter. Wir sind alle ein bisschen ratlos.
Was wirklich hilft (meiner Meinung nach)
Wenn du dich fragst, wie sich Wehen in der 38. SSW anfühlen könnten, dann ist das Beste, was du tun kannst: Dich entspannen. Hör auf deinen Körper. Vertrau deinem Bauchgefühl (im wahrsten Sinne des Wortes!). Und versuch, nicht zu viel im Internet zu recherchieren. Denn die Wahrheit ist: Du wirst es erst wissen, wenn es so weit ist.

Und wenn du dann mitten drin steckst? Dann hilft vielleicht eine warme Badewanne, eine Massage, ein bisschen Musik oder einfach nur die Hand deines Partners. Oder eben auch: laut schreien. Egal was hilft!
Aber das Wichtigste: Vergiss nicht, dass du das schaffst! Dein Körper ist dafür gemacht. Und am Ende wartet das größte Wunder der Welt auf dich. Also, tief durchatmen. Und abwarten, was passiert. Denn eins ist sicher: Langweilig wird es nicht.
P.S.: Wenn du dir unsicher bist, ruf lieber einmal zu viel bei deiner Hebamme oder im Krankenhaus an. Die sind Profis und können dir am besten sagen, was Sache ist. Und die kennen sich wahrscheinlich auch besser mit IKEA-Regalen aus als ich.
