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Wie Berechne Ich Den Deckungsbeitrag


Wie Berechne Ich Den Deckungsbeitrag

Na, schon mal versucht, den Deckungsbeitrag zu berechnen? Keine Panik, klingt schlimmer als es ist! Stell dir vor, du backst Kuchen für 'nen Flohmarkt. Du willst ja nicht am Ende draufzahlen, oder? Genau darum geht's beim Deckungsbeitrag: Reicht's für'n Butterbrot und die Miete?

Was ist dieser "Deckungsbeitrag" überhaupt?

Also, im Grunde ist der Deckungsbeitrag der Betrag, der übrig bleibt, nachdem du von deinen Einnahmen die variablen Kosten abgezogen hast. Variable Kosten sind die, die sich ändern, je nachdem, wie viel du produzierst oder verkaufst. Bei unserem Kuchen-Beispiel wären das Mehl, Zucker, Eier, die Deko – also alles, was du mehr brauchst, wenn du mehr Kuchen backst. Deine Miete für die Küche ist nicht variabel, die bleibt gleich, egal wie viele Kuchen du bäckst!

Denk's dir wie ein Puzzle: Der Verkaufspreis deines Kuchens ist das ganze Puzzle. Die variablen Kosten sind ein Teil davon. Und der Deckungsbeitrag ist das, was übrig bleibt, um deine anderen Kosten (wie die Miete!) zu decken – und hoffentlich noch 'nen kleinen Gewinn einzufahren. Sonst war die ganze Backerei ja umsonst!

Wie berechnet man das Ding denn nun?

Ganz easy! Es gibt eine super einfache Formel:

Deckungsbeitrag = Verkaufspreis pro Stück – Variable Kosten pro Stück

Deckungsbeitrag Formel 1 & 2 + Deckungsbeitragsrechnung
Deckungsbeitrag Formel 1 & 2 + Deckungsbeitragsrechnung

Okay, lass uns das Kuchen-Beispiel wieder aufwärmen. Sagen wir mal:

  • Dein Kuchen kostet 5 Euro pro Stück (Verkaufspreis).
  • Mehl, Zucker, Eier und Co. kosten dich 2 Euro pro Kuchen (Variable Kosten).

Dann ist der Deckungsbeitrag pro Kuchen: 5 Euro – 2 Euro = 3 Euro.

Deckungsbeitrag - Definition, Erklärung & Formel
Deckungsbeitrag - Definition, Erklärung & Formel

Juhu! 3 Euro pro Kuchen bleiben übrig, um deine Fixkosten (wie Miete, Strom, vielleicht sogar dein Flohmarkt-Standgebühr) zu bezahlen. Und was danach noch da ist, ist dein Gewinn!

Deckungsbeitrag im echten Leben (abgesehen von Kuchen)

Der Deckungsbeitrag ist nicht nur für Hobby-Bäcker wichtig. Jedes Unternehmen, das irgendwas verkauft oder produziert, muss den kennen. Egal ob es Autos sind, Software oder Yogakurse.

Deckungsbeitrag Excel Vorlage
Deckungsbeitrag Excel Vorlage

Stell dir vor, du verkaufst selbstgemachte Marmelade. Dein Deckungsbeitrag hilft dir zu entscheiden, ob es sich lohnt, eine bestimmte Sorte (Erdbeer, Himbeer, Pflaume) weiter zu produzieren. Wenn der Deckungsbeitrag für Erdbeermarmelade super ist, aber für Pflaumenmarmelade mies, dann...naja, dann weißt du, was du tun musst!

Warum ist das so wichtig? Na, weil du mit dem Deckungsbeitrag herausfinden kannst, wo du wirklich Geld verdienst und wo du vielleicht draufzahlst. Klingt logisch, oder?

Ein paar Tipps und Tricks

  • Sei genau bei den Kosten: Schau genau, welche Kosten wirklich variabel sind und welche nicht. Nicht, dass du am Ende die Spülmittelkosten vergisst!
  • Vergleiche: Berechne den Deckungsbeitrag für verschiedene Produkte oder Dienstleistungen. So siehst du, wo die Kohle am besten fließt.
  • Achte auf die Stückzahl: Manchmal lohnt sich ein Produkt erst, wenn du genug davon verkaufst, um die Fixkosten zu decken. Das nennt man Break-Even-Point. Aber das ist wieder 'ne andere Geschichte!

Der Deckungsbeitrag ist also gar nicht so kompliziert, wie es klingt. Mit ein bisschen Übung und dem Kuchen-Beispiel im Hinterkopf wird das schon! Und denk dran: Wer den Deckungsbeitrag kennt, der hat die Nase vorn! Also, ran an die Formeln und viel Erfolg beim Rechnen! Und falls du doch lieber Kuchen backst, als zu rechnen...auch gut!

Deckungsbeitrag, Definition und Beispiel zur Berechnung Deckungsbeitrag: Eine wichtige unternehmerische Kennzahl Der Deckungsbeitrag: Optimierung der Preiskalkulation - Sieu Thi Do Noi

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