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Wie Behandelt Man Einen Bluterguss


Wie Behandelt Man Einen Bluterguss

Okay, stellt euch vor: Ihr stolpert über eure eigenen Füße (passiert den Besten, oder?), rempelt eine Türklinke an, oder werdet im Eifer des Gefechts beim Tischtennis von einem Ball frontal ins Auge getroffen. Zack! Kurze Zeit später verwandelt sich die betroffene Stelle in ein buntes Kunstwerk, das an ein misslungenes impressionistisches Gemälde erinnert. Wir reden natürlich von einem Bluterguss, auch bekannt als blauer Fleck, Veilchen (wenn’s das Auge betrifft) oder, mein persönlicher Favorit, Hämatom. Aber keine Panik, liebe Freunde der unbeholfenen Bewegungen, ich bin hier, um euch mit Rat (und vielleicht ein bisschen Gelächter) zur Seite zu stehen, wenn’s darum geht, diese Farbkleckse wieder loszuwerden.

Die Anatomie des Aua!

Bevor wir uns den Behandlungsmethoden widmen, ein kurzer Ausflug in die medizinische Welt (keine Sorge, ich verspreche, es wird nicht langweilig!). Ein Bluterguss entsteht, wenn kleine Blutgefäße unter der Hautoberfläche platzen. Das austretende Blut sammelt sich dann im Gewebe und sorgt für die charakteristische blaue, lila, grüne und gelbe Farbpalette. Klingt dramatisch, ist aber meistens harmlos. Außer natürlich, der Bluterguss ist so groß, dass er eine eigene Postleitzahl braucht. Dann vielleicht doch mal zum Arzt.

Apropos Farben: Wusstet ihr, dass die Farben eines Blutergusses im Laufe der Zeit verraten, wie alt er ist? Blau bedeutet frisch von der Tat, Lila deutet auf eine gewisse Reife hin, Grün signalisiert den Abbau des Hämoglobins (dem roten Blutfarbstoff) und Gelb ist das Zeichen, dass die Party fast vorbei ist. Ist wie ein kleines Farbleitsystem für den Körper!

Erste Hilfe für Farbkleckse: Die PECH-Regel

Jetzt aber genug der Theorie, ran an die Praxis! Wenn ihr euch gerade frisch eine Prellung zugezogen habt, dann merkt euch die PECH-Regel. Das ist kein Unglück, sondern ein Akronym für:

  • Pause: Hände weg von der betroffenen Stelle! Lasst sie in Ruhe, damit sich das Blut nicht noch weiter ausbreiten kann.
  • Eis: Kühlen, kühlen, kühlen! Wickelt Eis oder eine Kühlkompresse in ein Tuch (direktes Eis auf der Haut kann zu Erfrierungen führen, das wollen wir ja nicht) und legt es für 15-20 Minuten auf den Bluterguss. Das verengt die Blutgefäße und reduziert die Schwellung.
  • Compression: Ein leichter Druckverband hilft, die Blutung zu stoppen und die Schwellung zu reduzieren. Aber nicht zu fest, sonst stranguliert ihr euch noch!
  • Hochlagern: Legt das betroffene Körperteil hoch, am besten über Herzhöhe. Das fördert den Rückfluss des Blutes und hilft ebenfalls gegen die Schwellung.

Merkt euch das wie euren PIN-Code (oder vielleicht doch lieber nicht, falls ihr vergesslich seid). Die PECH-Regel ist eure Geheimwaffe im Kampf gegen den blauen Feind!

Wann sollte man mit einem Bluterguss zum Arzt?
Wann sollte man mit einem Bluterguss zum Arzt?

Hausmittelchen mit Humor (und Wirkung?)

Neben der PECH-Regel gibt es natürlich auch eine ganze Reihe von Hausmittelchen, die angeblich Wunder wirken sollen. Hier eine kleine Auswahl, garniert mit einer Prise Ironie:

  • Arnika: Arnika-Salbe ist der Klassiker unter den Bluterguss-Bekämpfern. Sie soll entzündungshemmend und abschwellend wirken. Ob’s wirklich hilft, weiß keiner so genau, aber schaden tut’s auf jeden Fall nicht (außer vielleicht eurem Portemonnaie).
  • Zwiebeln: Ja, ihr habt richtig gelesen! Zwiebeln sollen entzündungshemmende Enzyme enthalten. Einfach eine Zwiebel aufschneiden und auf den Bluterguss legen. Riecht zwar etwas streng, aber wer weiß, vielleicht verjagt es ja auch die Schmerzen.
  • Quarkwickel: Quark ist ein Alleskönner! Er soll kühlen, entzündungshemmend wirken und die Schwellung reduzieren. Einfach Quark auf ein Tuch streichen, auf den Bluterguss legen und warten. Vorsicht, kann etwas kleckern!
  • Petersilie: Angeblich soll Petersilie die Durchblutung fördern und so den Abbau des Blutergusses beschleunigen. Einfach Petersilie zerhacken und auf den Bluterguss legen. Ob’s wirkt oder ob ihr einfach nur nach einem wandelnden Kräutergarten riecht, müsst ihr selbst herausfinden.

Bitte beachtet: Diese Hausmittelchen sind keine Garantie für eine sofortige Heilung. Aber sie können vielleicht ein bisschen Linderung verschaffen und eurem Bluterguss das Gefühl geben, dass er nicht ganz so unerwünscht ist.

Bluterguss (Hämatom) » So läuft die Operation ab
Bluterguss (Hämatom) » So läuft die Operation ab

Wann zum Arzt?

In den meisten Fällen ist ein Bluterguss harmlos und verschwindet von selbst wieder. Aber es gibt auch Situationen, in denen ihr lieber einen Arzt aufsuchen solltet:

  • Der Bluterguss ist sehr groß, schmerzhaft oder befindet sich in der Nähe eines Gelenks.
  • Der Bluterguss schränkt eure Bewegungsfähigkeit ein.
  • Der Bluterguss entsteht ohne erkennbaren Grund oder taucht immer wieder auf.
  • Ihr habt gleichzeitig Fieber oder andere Beschwerden.

Also, liebe Freunde der blauen Flecken, bewahrt einen kühlen Kopf (und am besten auch eine Kühlkompresse!), befolgt die PECH-Regel, probiert die Hausmittelchen aus und habt Geduld. Irgendwann verschwindet auch der hartnäckigste Bluterguss wieder. Und bis dahin könnt ihr ihn ja einfach als modisches Statement tragen. Schließlich ist blau gerade total angesagt!

Und noch ein kleiner Tipp am Rande: Vermeidet unnötige Stürze und Zusammenstöße. Aber falls es doch mal passiert: Nicht verzagen, einfach lachen (und die PECH-Regel anwenden!).

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