Wie Alt Werden Eichhörnchen In Deutschland

Okay, stellt euch vor: Ich stehe im Park, bewaffnet mit einer Tüte Sonnenblumenkerne (ja, ich weiß, nicht das Gesündeste, aber hey, nobody's perfect!), und versuche, dieses eine hyperaktive Eichhörnchen anzulocken. Es flitzt rum, vergräbt irgendwas, klettert Bäume hoch – und ich frage mich plötzlich: "Wie alt wird das kleine Energiebündel eigentlich?" Das ist doch eine super Frage, oder? Und genau darum geht's heute!
Denn mal ehrlich, wer hat sich das nicht schon mal gefragt? Eichhörnchen sind einfach überall in Deutschland. In Parks, in Gärten, sogar manchmal mitten in der Stadt huschen sie rum. Und irgendwie gehören sie einfach dazu. Aber wie lange haben wir eigentlich was von ihnen?
Das Leben eines Eichhörnchens: Ein Wettlauf mit der Zeit?
Kurz gesagt: Eichhörnchen leben in freier Wildbahn leider nicht so lange. Im Durchschnitt werden sie 2 bis 3 Jahre alt. Ja, ich weiß, traurig, oder? Aber das Leben ist hart für die kleinen Nager.
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Achtung, jetzt kommt der "Aber"-Moment! Es gibt natürlich Ausnahmen. In Gefangenschaft, also in Zoos oder als Haustiere (was man übrigens NICHT machen sollte, Stichwort Artenschutz!), können Eichhörnchen bis zu 10 Jahre alt werden. Krass, oder?
Der Unterschied ist natürlich, dass sie in Gefangenschaft vor vielen Gefahren geschützt sind. Keine Autos, keine Raubtiere, immer genug Futter. Ein Eichhörnchen-Paradies quasi.
Die Gefahren des Eichhörnchen-Alltags
Was macht denn nun das Eichhörnchen-Leben so kurzlebig in der Natur? Eine ganze Menge!

Raubtiere: Katzen, Hunde, Greifvögel, Marder – die Liste der Fressfeinde ist lang. Da muss man schon auf Zack sein, um nicht zum Mittagessen zu werden.
Autos: Die kleinen Fellnasen unterschätzen oft die Geschwindigkeit von Autos. Und schwupps, ist es passiert.
Nahrungsmangel: Gerade im Winter kann es eng werden. Eichhörnchen legen zwar Vorräte an, aber wenn die knapp werden oder nicht gefunden werden, sieht's schlecht aus.

Krankheiten und Parasiten: Auch Eichhörnchen werden krank und haben mit Parasiten zu kämpfen. Das schwächt sie und macht sie anfälliger für andere Gefahren.
Der Mensch: Wir Menschen sind auch nicht immer freundlich zu Eichhörnchen. Fallen, Giftköder (oft für Ratten gedacht, aber leider auch für Eichhörnchen gefährlich) und die Zerstörung ihres Lebensraums machen ihnen das Leben schwer.
Wie man Eichhörnchen helfen kann (und was man lieber lässt)
Klar, jetzt will man am liebsten alle Eichhörnchen retten! Aber das geht natürlich nicht. Aber es gibt ein paar Dinge, die man tun kann, um ihnen das Leben etwas leichter zu machen:

Eichhörnchenfutterhäuschen: Stellt ein Futterhäuschen auf und füllt es mit Nüssen, Sonnenblumenkernen (in Maßen!), Obst und Gemüse. Aber Vorsicht: Kein gesalzenes oder gewürztes Futter!
Trinkwasser: Gerade im Sommer sind Eichhörnchen dankbar für eine Wasserquelle im Garten. Eine flache Schale mit Wasser reicht schon.
Naturnaher Garten: Bietet Eichhörnchen Unterschlupf und Nahrung, indem ihr Bäume, Sträucher und Wildblumen pflanzt.

Vorsicht beim Autofahren: Fahrt langsam und achtet auf Eichhörnchen, besonders in der Nähe von Parks und Wäldern.
Aber ganz wichtig: Finger weg von verletzten oder verwaisten Eichhörnchen! Ruft stattdessen eine Wildtierhilfe oder einen Tierarzt an. Die wissen, was zu tun ist.
Fazit: Kurz aber intensiv
Das Leben eines Eichhörnchens in Deutschland ist kurz, aber voller Action. 2 bis 3 Jahre sind zwar nicht viel, aber in dieser Zeit erleben die kleinen Nager eine Menge. Und wir können ihnen helfen, diese Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Also, Augen auf im Park und vielleicht demnächst mal ein paar Nüsse mehr einpacken! ;)
Und jetzt mal ehrlich: Wer von euch hat jetzt Lust, Eichhörnchen zu beobachten? Ich jedenfalls schon! Und vielleicht werde ich ja sogar Zeuge, wie ein Eichhörnchen seinen Geburtstag feiert – mit 10 Jahren! Man darf ja träumen, oder?
