Wer Wird Erschlagen Bei The Walking Dead

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal auf der Couch gesessen, eingekuschelt in eine Decke, die Chips griffbereit, und sich gefragt: "Wer zum Teufel stirbt denn jetzt?" Bei The Walking Dead ist das ja fast schon wie beim Bäcker: Man weiß, es wird was passieren, aber man hat keine Ahnung, was genau aus dem Ofen kommt.
Es ist wie bei der Wohnungssuche: Man hofft auf das Beste, rechnet aber mit dem Schlimmsten. Manchmal bekommt man eine tolle Bude, manchmal findet man nur eine WG-Zimmer mit Mitbewohnern, die nachts schnarchen wie ein Bär nach dem Winterschlaf. Und bei TWD? Manchmal überlebt der Lieblingscharakter, manchmal wird er von 'nem Zombie mit 'ner Vorliebe für Gehirn-Snacks verspeist. Das Leben ist hart, besonders nach der Zombie-Apokalypse!
Die ewige Frage: Wer ist der nächste?
Die Frage "Wer wird erschlagen?" ist so alt wie die Serie selbst. Gefühlt jede zweite Folge denkt man: "Okay, DER ist jetzt fällig!" Aber dann passiert…nichts. Oder jemand ganz anderes beißt ins Gras. Das ist wie beim Autofahren: Man denkt, man hat alles im Griff, und plötzlich schneidet einem jemand die Vorfahrt. Genau so ist das mit den Zombies. Die kommen immer im ungünstigsten Moment!
Must Read
Die Taktik der Autoren ist perfide, aber genial. Sie bauen eine Beziehung zu einem Charakter auf, geben ihm Hoffnung, lassen ihn vielleicht sogar ein bisschen glücklich sein… und dann: BANG! Plötzlich ist er Futter für die Untoten. Das ist wie beim Lotto spielen: Man hofft auf den Jackpot, aber am Ende hat man doch nur 'nen Fünfer mit Zusatzzahl. Immerhin etwas!
Und dann gibt es die Charaktere, von denen man denkt: "Okay, der ist safe!" Die toughen, die cleveren, die mit dem unerschütterlichen Überlebenswillen. Denkste! Oftmals sind es gerade die, die es am wenigsten erwarten, die überraschend und spektakulär abtreten. Das ist wie bei 'ner Diät: Man denkt, man ist total diszipliniert, und dann steht plötzlich 'ne Pizza vor einem… und die Diät ist dahin.

Die Kunst des Abschieds
Egal, wer stirbt, es ist immer irgendwie schmerzhaft. Selbst wenn man den Charakter nicht sonderlich mochte, hinterlässt sein Ableben eine Lücke. Es ist wie beim Umzug: Man ist froh, das alte Haus los zu sein, aber ein bisschen Wehmut bleibt trotzdem. Man erinnert sich an die guten Zeiten, an die schrägen Momente, an die komischen Nachbarn… und genau so ist es bei The Walking Dead.
Man trauert, man flucht, man schimpft über die Autoren. Aber am Ende schaltet man doch wieder ein. Weil man wissen will, wie es weitergeht. Weil man wissen will, wer der nächste ist, der den Löffel abgibt. Und weil man insgeheim hofft, dass der eigene Lieblingscharakter doch irgendwie bis zum Ende durchhält. So wie man hofft, dass der nächste Winter nicht ganz so kalt wird. Man kann ja mal träumen!

Also, wenn das nächste Mal jemand bei The Walking Dead stirbt, denkt daran: Ihr seid nicht allein. Wir alle sitzen im selben Boot, bewaffnet mit Popcorn und der unbändigen Neugier, wer als Nächstes auf der Zombie-Speisekarte steht. Und vielleicht, ganz vielleicht, überlebt ja auch mal jemand, den man wirklich mag. Aber darauf wetten würde ich nicht. Das Leben ist zu kurz, um auf Zombies zu wetten. Lieber eine Runde mehr Popcorn!
The Walking Dead ist wie das Leben selbst: Unvorhersehbar, manchmal unfair, aber immer irgendwie spannend. Und auch wenn es manchmal schwerfällt, Abschied zu nehmen, muss es weitergehen. Denn die Zombies warten nicht. Und die nächste Folge kommt bestimmt!
