Wer Hat Die Deutsche Hymne Geschrieben

Stell dir vor: Du stehst im Fußballstadion, Zehntausende um dich herum, alle singen aus voller Kehle. "Einigkeit und Recht und Freiheit…". Gänsehaut pur, oder? Aber hast du dich jemals gefragt, wer eigentlich diesen Ohrwurm geschrieben hat? Ich meine, klar, jeder kennt die Melodie, aber wer steckt hinter den Worten?
Genau darum geht’s heute: Wir tauchen ein in die Geschichte der deutschen Nationalhymne und lüften das Geheimnis, wer sie verfasst hat. Und glaub mir, die Antwort ist vielleicht nicht ganz so simpel, wie du denkst!
Haydn und die Melodie: Ein genialer Schachzug
Okay, fangen wir mit dem Offensichtlichen an: Die Melodie. Die stammt nämlich von Joseph Haydn. Ja, genau, der Haydn, der auch so viele andere coole klassische Stücke geschrieben hat. Im Jahr 1797 komponierte er die Melodie für das Kaiserlied "Gott erhalte Franz den Kaiser", sozusagen die Hymne des Habsburgerreiches. Und was soll ich sagen? Sie ist einfach zeitlos. (Findest du nicht auch, dass manche Melodien einfach immer funktionieren?)
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Aber Moment mal, eine österreichische Melodie für die deutsche Nationalhymne? Klingt erstmal komisch, ist aber so. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende der Monarchie suchte man in Deutschland nach einer neuen Nationalhymne. Und da kam Haydns Melodie ins Spiel. Sie war schon bekannt und beliebt, und irgendwie passte sie auch gut zu dem Wunsch nach Einheit und Stärke.
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben: Der Dichter der Worte
Und jetzt kommt der eigentliche Clou: Die Melodie war zwar da, aber es fehlte noch der Text. Und den lieferte August Heinrich Hoffmann von Fallersleben. Der Name klingt vielleicht erstmal sperrig, aber merk dir den! Er war ein Professor, Dichter und politischer Aktivist (also quasi ein Multitalent mit Meinung). Im Jahr 1841, auf der Insel Helgoland, schrieb er den Text zum "Lied der Deutschen", der später zur Nationalhymne werden sollte. Die erste Strophe – "Deutschland, Deutschland über alles…" – ist wohl die bekannteste (und auch die umstrittenste, aber dazu später mehr).

Hoffmann von Fallersleben war seiner Zeit weit voraus. Er träumte von einem geeinten Deutschland, lange bevor es das wirklich gab. Sein Lied war ein Aufruf zur nationalen Einheit, zur Überwindung der Kleinstaaterei, die damals in Deutschland herrschte. Ein ziemlicher Rebell, oder? (Ich wette, er hätte Twitter geliebt!)
"Deutschland, Deutschland über alles…" – Die Geschichte einer Zeile
Jetzt müssen wir aber kurz über die berühmte erste Zeile sprechen: "Deutschland, Deutschland über alles…". Die hat nämlich einen etwas schwierigen Ruf. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie oft missverstanden und mit nationalistischem Größenwahn in Verbindung gebracht. (Du kennst ja die Geschichte.)

Deshalb wird heute nur noch die dritte Strophe des Liedes als Nationalhymne gesungen: "Einigkeit und Recht und Freiheit…". Die betont die Werte, die uns heute wichtig sind: Einheit, Gerechtigkeit und Freiheit. Eine kluge Entscheidung, finde ich. (Was meinst du?)
Also, wer hat die deutsche Hymne geschrieben?
Fassen wir zusammen: Die deutsche Nationalhymne ist ein Gemeinschaftswerk. Joseph Haydn lieferte die Melodie, August Heinrich Hoffmann von Fallersleben den Text. Eine geniale Kombination, die bis heute Bestand hat. Und auch wenn die Geschichte der Hymne nicht immer einfach war, so ist sie doch ein wichtiger Teil unserer Identität. Und jetzt weißt du, wer dahinter steckt! (Kannst du beim nächsten Mal im Stadion mit deinem Wissen glänzen! 😉 )
Ich hoffe, diese kleine Reise in die Geschichte der Nationalhymne hat dir gefallen! Bis zum nächsten Mal!
