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Wer A Sagt Muss Auch B Sagen


Wer A Sagt Muss Auch B Sagen

Die deutsche Redewendung "Wer A sagt, muss auch B sagen" ist eine weit verbreitete und tief verwurzelte Floskel, die Verantwortung und Konsequenz betont. Sie impliziert, dass wer eine Handlung oder Aussage initiiert, diese auch zu einem logischen oder erwarteten Ende führen sollte. Doch was bedeutet das genau, woher kommt die Redewendung, und wie wird sie im Alltag angewendet?

Die Bedeutung der Redewendung

Kern der Aussage ist, dass man sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst sein muss. Es genügt nicht, nur den Anfang zu machen oder einen Teil einer Aufgabe zu erledigen. Wer "A" sagt, also den ersten Schritt tut, übernimmt damit implizit die Verpflichtung, auch "B" zu sagen, also den logischen nächsten Schritt zu gehen oder die Angelegenheit zu Ende zu führen. Dies kann sich auf Versprechen, Aufgaben, Prozesse oder sogar Diskussionen beziehen.

Die Redewendung drückt also eine Form der Erwartungshaltung aus. Man erwartet von jemandem, der etwas beginnt, dass er dieses auch zu einem sinnvollen Abschluss bringt. Dies impliziert auch, dass man sich im Vorfeld Gedanken darüber machen sollte, was "B" denn überhaupt bedeutet und ob man bereit und fähig ist, diesen Schritt auch tatsächlich zu gehen.

Es geht also nicht nur um die bloße Ausführung, sondern auch um die Verantwortung, die man mit dem ersten Schritt übernimmt. Wer "A" sagt, erklärt sich bereit, die damit verbundenen Folgen zu tragen und die Sache zu einem befriedigenden Ende zu bringen. Tut man dies nicht, wird dies oft als Unzuverlässigkeit oder Inkonsequenz gewertet.

Der Ursprung der Redewendung

Der genaue Ursprung der Redewendung ist nicht eindeutig belegt. Vermutungen gehen dahin, dass sie sich aus dem sprachlichen Gebrauch und der Notwendigkeit, Handlungen zu Ende zu führen, entwickelt hat. Die einfache Alphabet-Logik von "A" und "B" dient hierbei als leicht verständliches Bild für den Anfang und das Folgende.

Wer A sagt muss auch B sagen- Ein Bilderrätsel für das Gedächtnistraining
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Es gibt auch die Theorie, dass die Redewendung auf alte Rechtsgrundsätze zurückzuführen ist, wonach man für die Folgen seiner Handlungen verantwortlich gemacht wurde. Wer also eine Klage einreichte ("A"), musste auch die Konsequenzen tragen, wenn er verlor ("B").

Unabhängig vom genauen Ursprung ist die Redewendung seit langem im deutschen Sprachraum verankert und wird in verschiedenen Kontexten verwendet, um die Bedeutung von Verantwortung und Konsequenz zu unterstreichen.

Synonyme für Wer A sagt, muss auch B sagen
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Anwendungsbeispiele im Alltag

Die Redewendung findet in zahlreichen Alltagssituationen Anwendung. Hier einige Beispiele:

  • Im Beruf: Wer eine Aufgabe übernimmt ("A"), muss diese auch zu Ende bringen ("B"). Das kann bedeuten, einen Bericht fertigzustellen, ein Projekt zu koordinieren oder eine Kundenbeschwerde zu bearbeiten.
  • In Beziehungen: Wer ein Versprechen gibt ("A"), muss dieses auch halten ("B"). Das kann ein Versprechen gegenüber dem Partner, der Familie oder Freunden sein.
  • Bei Projekten: Wer ein Projekt startet ("A"), muss sich auch darum kümmern, dass es erfolgreich abgeschlossen wird ("B"). Das kann bedeuten, Zeit und Ressourcen zu investieren und Hindernisse zu überwinden.
  • In Diskussionen: Wer eine Behauptung aufstellt ("A"), muss diese auch beweisen oder argumentativ verteidigen ("B").

Die Redewendung kann auch dazu dienen, andere zu motivieren, ihre Verantwortung wahrzunehmen und begonnene Aufgaben zu vollenden. Sie kann aber auch kritisch eingesetzt werden, um jemanden auf seine Inkonsequenz aufmerksam zu machen.

"Wer A sagt, muss auch B sagen" online kaufen
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Grenzen der Redewendung

Obwohl die Redewendung "Wer A sagt, muss auch B sagen" grundsätzlich eine wichtige Botschaft vermittelt, gibt es auch Situationen, in denen sie nicht oder nur bedingt anwendbar ist.

Beispielsweise kann es vorkommen, dass sich die Umstände ändern und es unmöglich oder unsinnig wird, "B" zu sagen. Eine Aufgabe kann sich als unlösbar herausstellen, ein Projekt kann aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden müssen, oder ein Versprechen kann aus unvorhergesehenen Gründen nicht eingehalten werden.

"Wer A sagt, muss auch B sagen" means that once you have started
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In solchen Fällen ist es wichtig, die Situation realistisch einzuschätzen und offen mit den Beteiligten zu kommunizieren. Es ist oft besser, einen Fehler einzugestehen oder eine Aufgabe abzubrechen, als an einer unsinnigen oder unrealistischen Unternehmung festzuhalten.

Auch darf die Redewendung nicht dazu missbraucht werden, jemanden zu zwingen, etwas zu tun, was er nicht will oder kann. Freiwilligkeit und Einverständnis sind wichtige Voraussetzungen für eine sinnvolle Anwendung der Redewendung.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "Wer A sagt, muss auch B sagen" eine wichtige Erinnerung an die Bedeutung von Verantwortung und Konsequenz ist. Allerdings sollte sie mit Bedacht und Realismus angewendet werden, um sicherzustellen, dass sie nicht zu unfairen oder unrealistischen Erwartungen führt.

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