Was Verdient Ein Bürgermeister 3000 Einwohner

Also, stell dir vor, du sitzt hier mit mir im Café, Cappuccino in der Hand, und wir reden über... Bürgermeistergehälter. Ja, ich weiß, klingt erstmal nicht so spannend wie 'Wer wird Millionär?', aber glaub mir, da steckt mehr Zündstoff drin, als man denkt! Vor allem, wenn's um so kleine Gemeinden geht, so mit 3000 Einwohnern. Da fragt man sich ja: Was verdient so ein Bürgermeister überhaupt? Baut der sich 'ne goldene Villa oder fährt der 'nen klapprigen Golf? Das ist die Frage, die uns heute umtreibt.
Okay, fangen wir mal an. Pauschal kann man das natürlich nicht sagen. Das ist wie bei den Steuern: kompliziert! Aber es gibt da so Richtlinien, so Gehaltsgruppen, die vom jeweiligen Bundesland festgelegt werden. Denk an so 'ne Art Menükarte, wo für jede Gemeindegröße ein bestimmter Gehaltsrahmen steht. Und der Bürgermeister, der darf sich dann quasi "aussuchen"... Naja, fast. Der Gemeinderat hat da auch noch ein Wörtchen mitzureden.
Was also konkret? Nun, in vielen Bundesländern liegt das Grundgehalt eines Bürgermeisters einer Gemeinde mit 3000 Einwohnern irgendwo zwischen 6.000 und 8.000 Euro brutto im Monat. Ja, brutto. Davon geht noch einiges für Steuern und Sozialabgaben flöten. Aber hey, immerhin! Manch einer von uns schuftet auch den ganzen Tag und bekommt weniger, oder?
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Aber Achtung, das ist noch nicht alles! Denn neben dem Grundgehalt gibt's ja auch noch die berühmten Zulagen. Das ist wie beim Eis: Eisbecher pur ist lecker, aber mit Sahne, Streuseln und 'ner Kirsche obendrauf wird's erst richtig gut! Die Zulagen können sich zusammensetzen aus:
- Dienstaufwandsentschädigung: Für repräsentative Aufgaben. Also, wenn der Bürgermeister mal 'nen Geburtstag hat und 'ne Torte für die Senioren besorgen muss. Oder 'ne Flasche Sekt für den Besuch aus der Partnerstadt (hoffentlich nicht Wacken!).
- Kinderzulagen: Okay, die sind eher selten, aber manche Bundesländer bieten das tatsächlich an. Familienfreundlichkeit wird eben großgeschrieben.
- Amtszulagen: Für besondere Aufgaben oder Verantwortlichkeiten. Wenn der Bürgermeister zum Beispiel auch noch für die Kläranlage zuständig ist (Guten Appetit!).
Und dann gibt's da noch die Sache mit den Nebentätigkeiten. Klar, ein Bürgermeister soll sich eigentlich voll und ganz seiner Gemeinde widmen. Aber manchmal, ganz heimlich, sind da noch andere Jobs im Spiel. Aufsichtsratsposten bei der örtlichen Sparkasse, Mitgliedschaft im Verwaltungsrat des Krankenhauses... Da klingelt's dann auch nochmal in der Kasse. Aber Achtung: Das muss alles ordentlich deklariert werden, sonst gibt's Ärger!

Jetzt kommt aber der Knüller: Das Bürgermeistergehalt ist nicht in Stein gemeißelt! Der Gemeinderat, diese Ansammlung von mehr oder weniger engagierten Bürgern, hat das letzte Wort. Die können sagen: "Nö, Herr Bürgermeister, so viel ist uns Ihre Arbeit nicht wert!" Oder auch: "Hut ab, Sie machen einen super Job, wir legen noch 'nen Fuffi drauf!" (Wobei ich mir Letzteres eher schwer vorstellen kann, heutzutage wird ja überall gespart.)
Und was passiert, wenn die Gemeinde pleite ist? Tja, dann kann's auch dem Bürgermeister an den Kragen gehen. Oder besser gesagt: ans Gehalt. Sparmaßnahmen machen vor niemandem Halt. Aber keine Sorge, verhungern muss er trotzdem nicht. Soziale Hängematte und so...

Also, was lernen wir daraus? Das Gehalt eines Bürgermeisters einer 3000-Seelen-Gemeinde ist eine komplexe Angelegenheit, ein bunter Mix aus Gesetzen, Richtlinien, Zulagen und politischem Geschacher. Es ist definitiv mehr als nur ein Monatsgehalt. Es ist ein Spiegelbild der Wertschätzung, die die Gemeinde ihrem Oberhaupt entgegenbringt (oder eben auch nicht). Und es ist ein dankbares Thema für 'nen netten Plausch im Café, findest du nicht?
Ach ja, und bevor du fragst: Nein, ich bin kein Bürgermeister. Aber wer weiß, vielleicht ja irgendwann mal... Dann lade ich dich auf ein noch größeres Eis ein! Mit noch mehr Sahne und noch mehr Streuseln. Versprochen!
