Was Tun Bei Leichter Depression

Wisst ihr, ich hatte mal so eine Phase, da war alles irgendwie...grau. Nicht im Sinne von stylisch-Beton-grau, sondern eher so Abwaschwasser-grau. Selbst der Cappuccino am Morgen hat nur so halb motiviert. Klingt bekannt? Dann könnte das hier interessant für dich sein, denn wir reden über leichte Depressionen – und was man dagegen tun kann, bevor die Sache richtig ungemütlich wird. (Ich sag's euch, Prävention ist das neue Schwarz!)
Also, was genau ist eine "leichte Depression"? Das ist, wenn die Laune nicht nur mal kurz im Keller ist, sondern sich dort häuslich eingerichtet hat. Du fühlst dich vielleicht antriebslos, müde, interessierst dich nicht mehr so für Dinge, die dir sonst Spaß gemacht haben. Alles ein bisschen meh. Aber keine Panik! Das bedeutet nicht gleich, dass du professionelle Hilfe brauchst (obwohl das natürlich immer eine Option ist, wenn du denkst, es ist nötig!). Manchmal reichen schon ein paar kleine Änderungen im Alltag, um wieder Licht ins Dunkel zu bringen.
Erste Hilfe für die Seele: Selbsthilfe-Tipps
Bewegung! Ich weiß, ich weiß, das klingt erstmal nach dem absoluten Albtraum, wenn man eh schon keinen Bock hat. Aber glaubt mir, ein Spaziergang an der frischen Luft (auch wenn es nur 20 Minuten sind!) kann Wunder wirken. Sonne tanken, Sauerstoff schnappen, den Kopf frei kriegen. Und danach fühlt man sich meistens deutlich besser. Versprochen! (Okay, fast versprochen. Aber zumindest ein bisschen besser.)
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Ernährung: Ja, Mama hatte recht. Gemüse ist gut für dich. Überraschung! Aber mal ehrlich, wer stopft sich in einer Phase, in der eh alles doof ist, mit Brokkoli voll? Keiner. Aber vielleicht könntest du versuchen, zumindest ein bisschen mehr auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Weniger Zucker, mehr Vitamine. Dein Körper (und deine Psyche!) werden es dir danken.
Soziale Kontakte: Klingt auch erstmal anstrengend, ich weiß. Aber isolieren ist das Schlimmste, was du jetzt tun kannst. Triff dich mit Freunden, Familie, ruf jemanden an. Einfach mal quatschen, lachen, sich ablenken lassen. Und wenn dir nicht nach reden zumute ist, dann geht ins Kino oder ins Museum. Hauptsache, du bist unter Leuten. (Und nein, Netflix zählt nicht als sozialer Kontakt! Sorry, not sorry.)

Schlafhygiene: Ausreichend Schlaf ist super wichtig. Aber bitte nicht zu viel! Zu viel Schlaf kann nämlich auch wieder kontraproduktiv sein. Versuch, einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu finden. Am besten jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen (auch am Wochenende! Ich weiß, Folter…). Und vor dem Schlafengehen: Keine Bildschirme! Blaulicht ist der Feind des guten Schlafes. (Lesen ist okay. Solange es kein Thriller ist, der dich die ganze Nacht wachhält.)
Achtsamkeit: Klingt esoterisch, ist aber eigentlich ganz simpel. Nimm dir bewusst Zeit für dich selbst. Meditiere (es gibt super Apps dafür!), mach Yoga, lies ein Buch, hör Musik. Tu etwas, das dir guttut und bei dem du abschalten kannst. Und versuch, im Hier und Jetzt zu sein. Nicht über gestern grübeln, nicht über morgen sorgen. Einfach den Moment genießen. (Oder zumindest versuchen, ihn nicht ganz so scheiße zu finden.)

Wann wird es Zeit für professionelle Hilfe?
Wenn die Selbsthilfe-Tipps nicht helfen und du dich über einen längeren Zeitraum (mehr als zwei Wochen) schlecht fühlst, dann solltest du dir professionelle Hilfe suchen. Das ist keine Schande! Im Gegenteil, es ist ein Zeichen von Stärke, sich einzugestehen, dass man alleine nicht weiterkommt. (Und Psychotherapie ist heutzutage auch kein Tabuthema mehr. Jeder zweite hat doch heutzutage einen Therapeuten. Quasi das neue Statussymbol.)
Also, Kopf hoch! Leichte Depressionen sind behandelbar. Und mit ein bisschen Selbsthilfe und vielleicht auch professioneller Unterstützung kannst du da wieder rauskommen. Denk dran: Du bist nicht allein! Und es gibt immer einen Weg zurück ins Licht. (Auch wenn es im Moment vielleicht noch dunkel ist.)
Disclaimer: Dieser Artikel dient nur der Information und ersetzt keine professionelle Beratung durch einen Arzt oder Therapeuten. Wenn du dir Sorgen machst, such dir bitte professionelle Hilfe!
