Ach du lieber Umschlag! Da liegt er vor mir, schneeweiss, unbeschrieben und wartet sehnsüchtig darauf, dass ich ihm ein paar wichtige Informationen anvertraue. Aber es ist kein gewöhnlicher Briefumschlag. Nein, er ist der Umschlag für eine Trauerkarte! Und da fängt das grosse Grübeln an: Was, oh was, schreibt man bloss drauf?
Keine Panik auf der Titanic!
Zuerst mal tief durchatmen. Es ist kein Staatsgeheimnis, kein Zauberspruch und keine Raketenwissenschaft. Wir reden hier von einer Adresse! Aber ich verstehe die Aufregung. Es ist ja auch nicht wie beim Bestellen einer neuen Pizza, wo man einfach "Mampfhausen, Lieferstrasse 13" hinkritzelt (obwohl, das wäre eigentlich auch mal einen Versuch wert…). Bei einer Trauerkarte möchte man natürlich alles richtig machen, respektvoll und angemessen sein.
Der Klassiker: Name und Adresse
Also, ganz grundlegend: Name des Empfängers und die dazugehörige Adresse. Klingt banal, ist aber essenziell. Stell dir vor, die Trauerkarte landet im falschen Briefkasten – das wäre ja der Super-GAU! Also, sorgfältig und leserlich schreiben. Wer eine Sauklaue hat (so wie ich manchmal), der darf sich ruhig extra Mühe geben. Vielleicht sogar in Schönschrift? (Okay, vielleicht übertreibe ich ein bisschen…).
Ein kleines Beispiel gefällig? Sagen wir, die Karte soll an Frau Erika Mustermann gehen, die in der Musterstrasse 5 in 12345 Musterstadt wohnt. Dann schreiben wir:
Frau Erika Mustermann
Musterstrasse 5
12345 Musterstadt
Beschriften was schreibt man auf den Umschlag einer Trauerkarte
Simpel, oder? Aber Achtung: Manchmal wohnt die Trauerfamilie nicht mehr am gleichen Ort, sondern hat sich vielleicht für die Zeit nach dem Verlust woandershin zurückgezogen. Also unbedingt die aktuelle Adresse in Erfahrung bringen!
Zusätze: "Trauerfall" oder lieber nicht?
Die Frage aller Fragen: Soll man auf den Umschlag etwas wie "Trauerfall" oder "Persönlich" schreiben? Die Meinungen gehen da auseinander wie die sprichwörtlichen Wogen des Meeres. Manche finden es hilfreich, damit der Postbote (oder die Postbotin) weiss, dass besondere Vorsicht geboten ist. Andere wiederum empfinden es als unnötige Betonung des Schmerzes.
Ich persönlich tendiere dazu, es wegzulassen. Die Adresse an sich reicht völlig aus. Und ein aufmerksamer Postbote merkt auch so, dass hier etwas Besonderes vorliegt. (Ausserdem: Wer weiss, vielleicht hat der Postbote auch gerade einen schlechten Tag und wirft die Karte trotzdem achtlos in den Briefkasten… Aber das ist jetzt nur ein kleines, pessimistisches Gedankenspiel von mir.)
Ganz wichtig: Den Absender nicht vergessen! Am besten klein und dezent auf der Rückseite des Umschlags oder in der oberen linken Ecke der Vorderseite. Falls die Karte aus irgendeinem Grund nicht zugestellt werden kann, weiss die Post wenigstens, wohin sie zurück soll.
Und auch hier gilt: Leserlich schreiben! Sonst landet die Karte am Ende im Nirwana der unzustellbaren Briefe und das wäre doch schade.
Trauerkarte Umschlag: Was man darauf schreibt
Kreativität ist erlaubt (aber bitte mit Mass)
Darf man den Umschlag auch ein bisschen verzieren? Mit kleinen Zeichnungen oder Aufklebern? Grundsätzlich: Ja, aber bitte mit Fingerspitzengefühl. Ein kleines, dezentes Blümchen oder ein stilisiertes Herzchen sind okay. Aber bitte keine Glitzerbomben oder knallbunten Einhörner! (Auch wenn die Einhörner ja eigentlich ganz süss sind… Aber eben nicht auf einem Trauerkartenumschlag.)
Fazit: Hauptsache, es kommt von Herzen!
Am Ende des Tages ist das Wichtigste, dass die Trauerkarte von Herzen kommt. Die paar Worte auf dem Umschlag sind nur das i-Tüpfelchen. Wenn du dir unsicher bist, frag einfach jemanden, der sich damit auskennt. Oder vertraue auf dein Bauchgefühl. Und denk daran: Hauptsache, die Adresse stimmt!