Was Reimt Sich Auf Feiern

Also, Leute, stellt euch vor: Ich sitze neulich im Café, versuche verzweifelt, ein Geburtstagsgedicht für meinen besten Kumpel zu schreiben. Der Typ wird 40 – ein Meilenstein, wie man so schön sagt. Ein Meilenstein, der mich zugegebenermaßen in eine mittelschwere Sinnkrise stürzt. Was reimt sich nur auf "feiern"? Das ist doch die Gretchenfrage!
Ich meine, "Eiern" ist irgendwie unpassend (obwohl, bei SEINER Party… lassen wir das!). Und "Leiern"? Klingt nach 'ner Karaoke-Nacht der Schmerzen. Kurzum: Ich war am Verzweifeln. Da kam mir der rettende Einfall: Ich frag einfach Google! Genial, oder? Dachte ich zumindest.
Die Google-Odyssee
Ich tippte also "Was reimt sich auf feiern?" ein und wurde von einer Flut an Reimen erschlagen. Ernsthaft, es fühlte sich an, als hätte das Internet beschlossen, mich mit Reimwörtern zu steinigen. Viele davon waren… sagen wir mal… kreativ. Und damit meine ich: komplett unbrauchbar.
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Da waren die Klassiker: "Eiern" (wie gesagt, no-go), "Speiern" (definitiv kein gutes Omen für eine Geburtstagsfeier), und "Geiern" (ähm… ich hoffe, niemand ist nur wegen des Essens gekommen!). Aber dann kamen die wirklich abstrusen Sachen. "Verteuern"? "Bereichern"? Hatten die Algorithmen beschlossen, mir einen Wirtschaftskurs unterzujubeln?
Fakt am Rande: Wusstet ihr, dass es tatsächlich Leute gibt, die sich professionell mit Reimen beschäftigen? Reimlexika sind ein riesiges Business! Wer hätte das gedacht? Ich persönlich hätte mein Geld ja eher in eine lebenslange Versorgung mit Kaffee investiert, aber jedem das Seine.

Die Suche nach dem perfekten Reim
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Scrollens und Stirnrunzelns stieß ich auf einige vielversprechende Kandidaten. "Scheitern"? Naja, ich wollte meinem Kumpel ja nicht gleich die Apokalypse prophezeien. "Weitern"? Klingt irgendwie nach 'ner Marathon-Party. Nicht, dass ich was dagegen hätte… aber ich glaube, mein Kumpel ist dafür zu alt.
Ich muss zugeben, die Suche nach dem perfekten Reim artete langsam in Besessenheit aus. Ich fing an, in meinem Kopf alles zu reimen, was mir über den Weg lief. Der Kellner brachte meinen Kaffee: "Kaffee… Strafe?" Nein, das war's auch nicht. Die Dame am Nebentisch trug einen auffälligen Hut: "Hut… Wut?" Auch keine Offenbarung.
Merke: Reimsuche kann süchtig machen! Warnung vor Nebenwirkungen wie Realitätsverlust und dem unkontrollierten Drang, jedem Gesprächspartner Reime aufzuzwingen.

Die Erleuchtung
Plötzlich, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, kam mir die Erleuchtung! Der perfekte Reim! Die Lösung aller meiner Probleme! "Freuen"! Ja, das war's! "Auf's Feiern freuen"! Warum war ich da nicht früher drauf gekommen?
Ich schrieb also das Gedicht. Es war zwar kein Goethe, aber es war ehrlich und kam von Herzen. Und das ist ja schließlich das, was zählt. Oder? (Bitte sagt ja!).

Also, die Moral von der Geschicht': Manchmal muss man erst den ganzen Mist durchwaten, um zu den Perlen zu gelangen. Und manchmal ist die einfachste Lösung die beste. Und manchmal… ist es einfach besser, gar kein Gedicht zu schreiben und stattdessen einfach 'ne Flasche Wein mitzubringen.
Das Fazit (mit Augenzwinkern)
Was ich gelernt habe: Reimsuche ist harte Arbeit. Man braucht Geduld, Durchhaltevermögen und eine gute Tasse Kaffee (oder zwei, oder drei). Und man sollte sich nicht scheuen, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen. Vielleicht reimt sich ja irgendwann mal "Algorithmus" auf "Hummus". Wer weiß!
Und mein Kumpel? Der hat sich riesig über das Gedicht gefreut. Ob er es verstanden hat, sei mal dahingestellt. Aber hey, Hauptsache, er hatte was zu lachen. Und das ist ja schließlich das Wichtigste beim Feiern. Oder? Prost!
