Was Passiert Bei Einem Zuckerschock

Hey, na, schon wieder am Kaffee schlürfen? Lass uns mal über was Süßes reden, aber nicht im positiven Sinne. Nämlich: Was passiert eigentlich bei einem Zuckerschock? Klingt dramatisch, oder? Ist es manchmal auch! Also, los geht's!
Okay, ganz basic: Ein Zuckerschock – medizinisch sagt man Hypoglykämie dazu, fancy, gell? – ist im Grunde das Gegenteil von zu viel Zucker im Blut. Also zu wenig. Stell dir vor, dein Körper ist ein Auto und Zucker der Treibstoff. Was passiert, wenn der Tank leer ist? Richtig, du bleibst liegen. So ähnlich ist das auch beim Zuckerschock.
Aber warum passiert das überhaupt? Gute Frage! Oft liegt's am Diabetes. Wenn Diabetiker zu viel Insulin spritzen (oder nehmen) oder zu wenig essen, kann der Blutzuckerspiegel in den Keller rasseln. Aber auch Leute ohne Diabetes können einen Zuckerschock erleben. Zum Beispiel nach extremer Anstrengung oder, ganz selten, wegen bestimmter Erkrankungen. Aber keine Panik, das ist eher die Ausnahme.
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Symptome, Symptome! Woran erkennst du nun, dass der Zucker abtaucht wie ein U-Boot? Da gibt's ein paar ziemlich deutliche Anzeichen. Zuerst mal: Du wirst unglaublich hungrig. So hungrig, dass du am liebsten in die Tischplatte beißen würdest. Kennst du das?
Dann fängt's an zu zittern. Die Hände, die Knie, vielleicht sogar der ganze Körper. Und schwitzen! Nicht so das "ich hab' gerade Sport gemacht"-Schwitzen, sondern das "ich bin total gestresst"-Schwitzen. Kalt und klamm, bäh!

Und was noch? Konzentrationsschwierigkeiten! Plötzlich kannst du dich nicht mehr erinnern, wo du deine Schlüssel hingelegt hast (obwohl du sie wahrscheinlich in der Hand hältst). Und du wirst gereizt. Mega-gereizt. Frag bloß niemanden, wie sein Tag war! Autsch!
Und wenn’s richtig schlimm wird? Dann wird dir schwindelig, du siehst verschwommen, und im schlimmsten Fall... wirst du ohnmächtig. Ja, wirklich. Ohnmacht. Deswegen ist es so wichtig, rechtzeitig zu reagieren.
Was tun, wenn’s passiert? Ruhe bewahren! (Ich weiß, leichter gesagt als getan, aber versuch's!) Das Erste: Zucker! Am besten schnell verfügbaren Zucker. Traubenzucker ist super, aber auch ein Glas Saft oder eine Cola tun's. Hauptsache, es geht fix.

Und dann? 15 Minuten warten. Ja, Geduld ist gefragt. Nach 15 Minuten den Blutzucker messen (falls du ein Messgerät hast). Ist er immer noch zu niedrig? Dann nochmal Zucker! Und das Ganze wiederholen, bis der Blutzucker wieder im grünen Bereich ist.
Wichtig: Wenn jemand bewusstlos ist, keine Flüssigkeiten oder Essen einflößen! Da besteht Erstickungsgefahr! In dem Fall sofort den Notruf wählen! 112 ist dein Freund und Helfer!

Okay, und was, wenn du keinen Diabetes hast und trotzdem ständig diese Symptome hast? Dann ab zum Arzt! Es könnte ja doch was anderes dahinter stecken. Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, oder?
Also, merken wir uns: Zuckerschock ist doof. Rechtzeitig reagieren ist wichtig. Und im Zweifelsfall: Arzt fragen! So, und jetzt gönnen wir uns erstmal ein Stück Kuchen. Aber nicht zu viel, gell? Sonst reden wir bald über das Gegenteil! 😉
Hab noch einen schönen Tag und pass auf dich auf!
