Was Macht Das Blaue Licht

Leute, Leute, setzt euch mal hin! Ich muss euch was erzählen. Es geht um blaues Licht. Ja, genau, das blaue Licht, das uns abends so schön vom Handy anstarrt. Wisst ihr eigentlich, was das Zeug wirklich macht? Ich sag's euch: Es ist komplizierter, als 'ne Steuererklärung für einen Freiberufler mit drei Katzen und einem Hamster.
Also, fangen wir mal an. Blaue Licht... Klingt harmlos, oder? Irgendwie beruhigend, wie ein Schwimmbad nach dem Chloren. Aber Pustekuchen! Blaues Licht ist Teil des sichtbaren Lichtspektrums. Was kompliziert klingt, heißt einfach nur: Es ist Licht, das wir sehen können. Überraschung! Aber im Gegensatz zu rotem Licht, das so sanft ist, dass es wahrscheinlich Katzenbabys in den Schlaf wiegt, ist blaues Licht ein echter Aufreißer. Es hat eine kurze Wellenlänge und viel Energie. Quasi der Energy-Drink unter den Lichtwellen.
Der Tag-Nacht-Rhythmus: Blaues Licht als Wecker
Und hier kommt der Knackpunkt: Dieses blaue Licht ist super wichtig für unseren Tag-Nacht-Rhythmus, auch zirkadianer Rhythmus genannt. Klingt wie eine lateinamerikanische Tanzart, ist aber unser innerer Wecker. Am Morgen und am Tag ist blaues Licht Gold wert. Es signalisiert unserem Körper: "Hey, aufwachen! Die Welt will entdeckt werden! Und der Kühlschrank auch!" Es unterdrückt die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon. Deshalb fühlen wir uns wach und fit.
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Stellt euch vor, ihr seid ein Faultier, das gerade versucht, den Baum hochzuklettern. Ihr braucht 'nen Schub! Und genau diesen Schub gibt euch das blaue Licht. Okay, vielleicht nicht direkt. Aber ihr versteht, was ich meine.
Die dunkle Seite des Mondes (äh, des blauen Lichts)
Aber jetzt kommt der Haken an der Sache: Am Abend, wenn wir eigentlich zur Ruhe kommen sollten, haut uns dieses blaue Licht voll in die Fresse. Wir starren auf unsere Handys, Tablets, Computer – alles leuchtet blau wie ein verdammtes Schlumpfhaus! Unser Körper denkt: "Party! Niemand geht ins Bett! Es gibt noch Einhörner zu streicheln und Memes zu teilen!"

Das Resultat? Wir schlafen schlechter ein, wachen öfter auf und fühlen uns am nächsten Morgen wie von einem Traktor überfahren. Und das ist kein Witz! Schlafstörungen sind kein Kavaliersdelikt. Sie können zu allem Möglichen führen, von schlechter Laune bis hin zu ernsthaften Gesundheitsproblemen. Mal ehrlich, wer will schon mit Migräne und dem Bedürfnis, die Welt zu verändern (im negativen Sinne) aufwachen?
Was kann man tun? Die Blaulicht-Avengers!
Aber keine Panik! Wir sind nicht hilflos dem blauen Licht ausgeliefert. Es gibt nämlich die "Blaulicht-Avengers" – eine Reihe von Maßnahmen, die uns helfen können, das blaue Licht zu besiegen (oder zumindest zu zähmen).

- Blaulichtfilter: Viele Geräte haben heutzutage einen eingebauten Blaulichtfilter. Aktiviert ihn! Euer Körper wird es euch danken.
- Blaulichtbrille: Ja, die sehen vielleicht ein bisschen nerdig aus. Aber hey, lieber nerdig und ausgeschlafen als stylisch und Zombie-mäßig unterwegs sein, oder?
- Bildschirmzeit reduzieren: Ich weiß, ich weiß. Das ist leichter gesagt als getan. Aber versucht es trotzdem! Lest ein Buch, meditiert, malt Mandalas... oder redet einfach mal mit euren Mitmenschen. Unglaublich, was man da so alles erfährt!
- Warmes Licht: Ersetzt eure grellen LED-Lampen durch warme, gedämpfte Lichter. Denkt an Lagerfeuerromantik statt OP-Saal-Atmosphäre.
Und zu guter Letzt: Macht es wie unsere Großeltern! Die hatten noch keine Smartphones und Tablets, dafür aber jede Menge Zeit zum Klönen, Stricken und Sterne beobachten. Vielleicht sollten wir uns alle mal eine Scheibe davon abschneiden.
Also, Leute, merkt euch: Blaues Licht ist nicht per se böse. Es ist nur wichtig, es richtig einzusetzen. Am Tag ist es euer Freund, am Abend euer Feind. Und wenn ihr das beherzigt, dann steht einem erholsamen Schlaf und einem fitten Morgen nichts mehr im Wege. Außer vielleicht der Tatsache, dass ihr noch die Steuererklärung machen müsst. Aber das ist eine andere Geschichte...
Und jetzt gehe ich mir eine Blaulichtbrille bestellen. Man weiß ja nie...
