Was Kann Man Als Student Von Der Steuer Absetzen

Studieren ist teuer. Ramen-Nudeln sind nicht nur eine Geschmacksfrage, sondern oft die Realität. Aber hey, es gibt Licht am Ende des Tunnels! Oder zumindest die Möglichkeit, ein bisschen Geld vom lieben Finanzamt zurückzubekommen. Was man als Student so von der Steuer absetzen kann, ist nämlich ein bisschen wie eine Schatzsuche. Eine Schatzsuche, bei der die Beute nicht Gold, sondern Steuererleichterungen sind. Und mal ehrlich, wer würde da nicht mitmachen?
Also, schnappt euch eure Quittungen (ja, auch die von der Ramen-Bar! Okay, vielleicht nicht...), und lasst uns mal schauen, was die Steuererklärung für Studenten so bereithält. Ich habe da so meine... sagen wir mal... unpopulären Meinungen.
Das liebe Studium: Alles absetzbar? (Spoiler: Fast!)
Klar, die Studiengebühren sind ein Klassiker. Aber habt ihr auch an die Fachbücher gedacht? Oder die Kosten für den Laptop? "Brauche ich wirklich einen neuen Laptop?" fragt ihr euch. Ähm... ja! Unbedingt! Für... ähm... wissenschaftliche Zwecke, versteht sich. Für die Forschung! Das Finanzamt glaubt das bestimmt. (Bitte nicht verklagen, wenn das nicht stimmt.)
Must Read
Und dann sind da noch die Exkursionen. Klar, die Fahrt nach Malle war "rein wissenschaftlich". Wir haben schließlich die Auswirkungen des Massentourismus auf die heimische Flora und Fauna studiert. Zumindest haben wir das versucht, zwischen Sangria und Sonnenbrand. Aber hey, ein Versuch war's wert, oder?
Das Arbeitszimmer: Mein heiliger (und steuerlich absetzbarer) Ort
Ein Arbeitszimmer? Ja, bitte! Auch wenn es nur eine Ecke in eurem WG-Zimmer ist, die ihr mit einem Ikea-Regal abgrenzt. Hauptsache, es sieht nach Arbeit aus. Stapelt ein paar Bücher auf den Tisch, druckt irgendwelche wissenschaftlichen Artikel aus (auch wenn ihr sie nie lesen werdet) und voilà! Ihr habt ein Arbeitszimmer. (Disclaimer: Das Finanzamt könnte das anders sehen. Aber versuchen kann man es ja mal, oder?)

Und was ist mit der Miete? Ein Teil davon kann nämlich auch abgesetzt werden. Je nachdem, wie groß euer Arbeitszimmer ist. Also, vermesst eure WG-Zimmer-Ecke und rechnet fleißig! Jede abgesetzte Miete ist ein Sieg über die Vermieter-Mafia! (Okay, das ist vielleicht etwas übertrieben.)
Der Job neben dem Studium: Mehr als nur Kohle
Studentenjobs sind super. Nicht nur, weil sie Geld bringen, sondern auch, weil man Fahrtkosten absetzen kann. Jede Fahrt zum Job ist bares Geld wert! Also, Kilometerzettel raus und fleißig notieren. Und ja, auch die Fahrt zum Bäcker in der Mittagspause zählt! (Okay, vielleicht nicht. Aber man kann ja mal lieb fragen.)
Und was ist mit den Arbeitsmitteln? Spezielle Schuhe für den Job im Restaurant? Eine schicke Hose für den Job im Büro? Alles absetzbar! Hauptsache, ihr könnt dem Finanzamt glaubhaft machen, dass ihr diese Sachen wirklich nur für die Arbeit benötigt. (Also, die Hose nicht gerade beim Clubbing tragen, sonst wird's peinlich.)

Die Weiterbildung: Immer gut für die Steuer (und den Lebenslauf)
Sprachkurse, Seminare, Workshops... alles, was euch weiterbringt, ist auch gut für eure Steuererklärung. Und hey, wer sagt schon Nein zu einem kostenlosen (oder zumindest steuerlich geförderten) Kurs in "Sarkasmus für Fortgeschrittene"? Das ist doch die perfekte Vorbereitung für die nächste Diskussion mit dem Finanzamt!
Und was ist mit dem Semesterbeitrag? Ein Teil davon kann auch abgesetzt werden. Also, nicht vergessen, die Quittung gut aufzubewahren. Denn jedes bisschen hilft!

Meine unpopuläre Meinung: Seid kreativ!
Okay, hier kommt's: Seid kreativ! Überlegt euch, was ihr alles während des Studiums gemacht habt und versucht, es irgendwie abzusetzen. Die Nachhilfestunden für eure Kommilitonen? Die Kosten für die Party, die ihr für eure Lerngruppe organisiert habt? Die Miete für den Proberaum eurer Studentenband? Man kann es ja mal versuchen. Fragen kostet nichts! Und wer weiß, vielleicht habt ihr ja Glück und das Finanzamt spielt mit.
Aber ganz ehrlich: Informiert euch vorher gut! Lest die entsprechenden Gesetze und Vorschriften. Oder fragt einen Steuerberater. Denn am Ende des Tages will niemand Ärger mit dem Finanzamt. Aber ein bisschen Spaß darf man bei der Steuererklärung schon haben, oder? Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja den Goldschatz, der euch das nächste Semester rettet.
In diesem Sinne: Viel Erfolg bei der Schatzsuche!
