Was Heißt Join Auf Deutsch

Okay, lasst uns ehrlich sein. „Join“ auf Deutsch? Ist das nicht die Frage, die uns alle nachts wach hält? (Nicht wirklich, aber lasst uns dramatisch sein!)
Wir haben da ja diese offensichtlichen Verdächtigen. "Beitreten," zum Beispiel. Klingt wichtig. Klingt... bürokratisch. Ich meine, wer will schon einem Club "beitreten"? Da stell ich mir sofort Anträge und Mitgliederversammlungen vor. Brrr.
Und dann gibt’s noch "mitmachen". Das ist irgendwie netter. So: "Hey, willst du mitmachen beim Topfschlagen?" Ja, klar! Aber beim Bezahlen der Steuern? Eher nicht. "Mitmachen" hat so einen freizeitlichen Vibe.
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Das Problem mit "Verbinden"
Ach, und dann ist da noch "verbinden". Technisch gesehen korrekt, aber irgendwie… unpersönlich. "Verbinden Sie sich jetzt mit unserem Netzwerk!" Klingt wie eine kalte Roboterstimme aus dem Cyberspace. Nicht mein Fall.
Ich finde ja, wir Deutschen machen uns das manchmal unnötig schwer. Wir lieben komplizierte Wörter! Warum einfach, wenn’s auch umständlich geht?

Und jetzt kommt meine (zugegeben) unpopuläre Meinung: Manchmal... manchmal ist "joinen" einfach besser! Ja, ich habe es gesagt!
Hört mich an! "Joinen" ist kurz, prägnant und international. Jeder versteht’s! Stell dir vor, du bist auf einer Party und willst jemand Neues kennenlernen. Sagt man da: "Gestatten Sie, darf ich Ihrem Kreise beitreten?" Nein! Man sagt: "Darf ich mich dazu joinen?" (Okay, vielleicht nicht genau SO, aber ihr versteht, was ich meine.)
"Joinen" ist ein bisschen wie der kleine, freche Cousin der deutschen Sprache. Erlaubt, aber nicht immer gern gesehen.

Das Underdog-Argument für "Joinen"
Ich weiß, ich weiß. Sprachpuristen werden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. "Anglizismus! Sprachverfall!" Aber ist es wirklich so schlimm? Die deutsche Sprache hat sich schon immer Wörter aus anderen Sprachen geborgt. Und manchmal klingt’s einfach besser!
Denkt mal an "cool". Sagen wir nicht alle "cool", anstatt "abgekühlt"? Oder "geil"? (Okay, vielleicht nicht in der Kirche.) Die Sprache entwickelt sich nun mal weiter!
Vielleicht ist "joinen" einfach das perfekte Wort für bestimmte Situationen. Wenn es schnell gehen muss, wenn es unkompliziert sein soll, wenn man international verstanden werden will. Oder vielleicht, weil wir einfach zu faul sind, uns die ganzen deutschen Alternativen zu merken.

Und mal ehrlich: "Join the club!" ist doch viel knackiger als "Treten Sie dem Club bei!" Oder?
Die Macht der Gewohnheit (und der Faulheit)
Vielleicht ist es auch einfach nur Gewohnheit. Wir hören das Wort "join" ständig im Internet, in Spielen, in Apps. Es ist überall! Und irgendwann schleift es sich einfach ein.
Ich plädiere ja nicht dafür, die deutsche Sprache komplett durch Anglizismen zu ersetzen. Aber manchmal muss man doch zugeben: "Joinen" hat was. Es ist ein bisschen wie der rebellische Teenager unter den deutschen Wörtern. Es passt nicht immer, aber manchmal ist es genau das, was man braucht.

Also, das nächste Mal, wenn ihr vor der Entscheidung steht, ob ihr "beitreten", "mitmachen", "verbinden" oder "joinen" sollt: Hört auf euer Bauchgefühl! Und wenn euer Bauchgefühl "joinen" sagt… nun, dann ist das eben so. 😉
Fazit: Ist "joinen" die perfekte Übersetzung für "join"? Wahrscheinlich nicht. Aber ist es manchmal die beste Wahl? Vielleicht. Ist es ein bisschen frech? Definitiv. Und das ist auch gut so!
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer von euch hat schon mal "gejoint", obwohl er oder sie es vielleicht nicht hätte tun sollen? Seid ehrlich!
