Warum War Das Lied Hiroshima In Der Ddr Verboten

Na, schon mal gefragt, warum manche Lieder in der DDR so 'ne Art VIP-Status hatten, aber im negativen Sinne? Also, warum sie streng verboten waren? Lass uns mal über "Hiroshima" von der britischen Band Wishful Thinking quatschen. Klingt erstmal harmlos, oder? Ist aber 'ne ziemlich interessante Geschichte!
Die Melodie, die nicht sein durfte
Stell dir vor, du lebst in der DDR und hörst im Westradio (psssst!) ein Lied, das irgendwie ins Ohr geht. "Hiroshima" eben. Eine eingängige Melodie, die sich festsetzt wie Kaugummi unter'm Schuh. Aber dann merkst du: Irgendwas ist komisch. Keiner spielt das Lied im Radio, keiner verkauft die Platte. Warum bloß?
Nun, die Antwort ist ein bisschen komplizierter als "Weil es doof klingt" (obwohl manche das vielleicht gedacht haben – Geschmäcker sind ja verschieden!). Es ging ums große politische Bild, um Ideologie und um die Angst, dass die Leute vielleicht... nachdenken!
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Die heikle Botschaft von "Hiroshima"
Das Lied selbst ist ja nun wirklich kein Aufruf zum Krieg. Im Gegenteil! Es geht um die Tragödie von Hiroshima, um die Opfer der Atombombe und um die Schrecken des Krieges. Klingt eigentlich nach 'ner Botschaft, die jeder unterstützen sollte, oder?
Aber hier kommt der Knackpunkt: In der DDR hatte man 'ne ganz eigene Sichtweise auf die Welt. Und die passte nicht so richtig zu einem Lied, das einfach nur die Gräuel des Krieges anprangerte. Es fehlte... der Klassenfeind!

Die DDR-Ideologie sah die Welt als Kampf zwischen Gut (Sozialismus) und Böse (Kapitalismus). Und wer war Schuld am Krieg? Na, wer wohl? Die kapitalistischen Imperialisten natürlich! Ein Lied, das einfach nur die Opfer betrauerte, passte da nicht ins Konzept. Es lenkte von der "wahren" Schuld ab.
Angst vor unerwünschten Gedanken
Mal ganz ehrlich: Die DDR-Oberen hatten 'ne ziemliche Paranoia, was die Gedanken ihrer Bürger anging. (Man könnte fast meinen, sie hätten Angst vor dem eigenen Schatten gehabt!). Sie wollten kontrollieren, was die Leute denken, was sie fühlen und was sie glauben. Und ein Lied, das zum Nachdenken über Krieg und Frieden anregte, war da natürlich brandgefährlich!

Es könnte ja sein, dass die Leute plötzlich anfangen, die offizielle Geschichtsschreibung zu hinterfragen. Oder noch schlimmer: Dass sie anfangen, über Alternativen nachzudenken! (Oh Gott, bloß nicht!).
Außerdem, und das ist auch ein wichtiger Punkt, war die DDR eng mit der Sowjetunion verbündet. Und die Sowjetunion hatte natürlich auch ihre eigene Sichtweise auf die Welt. Kritik an den USA (die ja nun mal die Atombombe geworfen hatten) war okay, aber ein allgemeines Klagelied über den Krieg? Das war zu subtil, zu unkonkret. Das hätte ja jeder interpretieren können, wie er wollte!

Das Verbot und seine Folgen
Also wurde "Hiroshima" in der DDR verboten. Punkt. Aus. Ende der Durchsage. Aber, wie das so ist mit Verboten: Sie machen die Sache erst richtig interessant! Plötzlich wollten alle das Lied hören. Es wurde heimlich kopiert, im Freundeskreis getauscht und im Westradio (noch heimlicher!) aufgenommen. Das Verbot hatte also den gegenteiligen Effekt: Es machte "Hiroshima" erst richtig populär!
Denk mal drüber nach: Ein Lied, das einfach nur zum Frieden aufruft, wird verboten, weil es nicht ins politische Weltbild passt. Irgendwie absurd, oder? Aber auch irgendwie typisch für die damalige Zeit.
Und heute? Heute können wir "Hiroshima" hören, so oft wir wollen. Und wir können daraus lernen, dass Meinungsfreiheit ein kostbares Gut ist, das wir nicht für selbstverständlich halten sollten. Und dass Musik manchmal mehr bewirken kann, als so mancher Politiker wahrhaben will. Und dass es sich immer lohnt, für seine Überzeugungen einzustehen – auch wenn es manchmal schwierig ist. Also, Kopf hoch, Musik an und tanzen wir in eine bessere Zukunft! (Aber vielleicht nicht gerade zu "Hiroshima" – es sei denn, du stehst auf Ironie!).
