Warum Verschlucke Ich Mich Oft
Kennt ihr das? Ihr sitzt gemütlich da, esst genüsslich eure Lieblingspasta, und plötzlich… HUST! HUST! Hustenanfall Deluxe! Warum, oh warum, verschlucke ich mich eigentlich ständig?
Ich meine, klar, es gibt diese wissenschaftlichen Erklärungen mit Kehldeckel und Luftröhre und so. Aber ganz ehrlich? Ich glaube, es ist viel komplizierter – und lustiger – als das.
Meine persönliche, völlig unbewiesene, aber meiner Meinung nach absolut zutreffende Theorie: Wir haben einfach zu viel zu erzählen!
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Ja, ihr habt richtig gehört. Ich behaupte, das Verschlucken ist ein Zeichen von sprudelnder Kreativität und einem unbändigen Mitteilungsdrang.
Denkt mal drüber nach. Verschluckt ihr euch nicht am häufigsten, wenn ihr gerade in einem spannenden Gespräch seid? Wenn ihr eurem besten Freund von dem absolut irren Date erzählen wollt, das ihr hattet?
Ich schon. Immer dann, wenn ich versuche, die Pointe der Geschichte besonders dramatisch rüberzubringen. Zack! Nudel im falschen Hals! Die Pasta rächt sich quasi für meine verbale Überaktivität.
Und was ist mit dem Essen selbst? Vielleicht ist es auch einfach nur neidisch auf unsere Aufmerksamkeit. Wir sind so vertieft in unsere Gedanken, unsere Unterhaltungen, dass das arme Brötchen, das fleißig gekaut wird, sich vernachlässigt fühlt.

“Hey! Ich bin hier! Ich bin die Grundlage deiner Energie! Beachte mich!” – Hust – Ja, ich glaube, das ist das Brötchen, das da protestiert.
Es könnte natürlich auch sein, dass ich einfach nur ein unglaublich ungeschickter Esser bin. Aber wo bleibt denn da der Spaß? Viel lieber stelle ich mir vor, dass mein Körper ein kompliziertes System von Mitteilungsbedürfnissen und neidischen Nahrungsmitteln ist.
Oder aber: Es liegt an der Schwerkraft. Zugegeben, das ist jetzt ein bisschen weit hergeholt. Aber wer weiß? Vielleicht ist die Schwerkraft an bestimmten Tagen einfach stärker und zieht die Nudeln geradewegs in die falsche Röhre. Eine Verschwörung der Physik! Wer hätte das gedacht?
Ein weiterer Gedanke, den ich nicht loswerde: Vielleicht sind wir einfach zu schnelllebig. Wir hetzen von Termin zu Termin, stopfen Essen in uns hinein, während wir gleichzeitig E-Mails checken und TikTok-Videos schauen. Da bleibt natürlich keine Zeit, das Essen ordentlich zu kauen und zu würdigen. Kein Wunder, dass es sich rächt!

Ich bin der festen Überzeugung, dass Multitasking und Essen einfach keine Freunde sind. Lasst uns in Zukunft beim Essen einfach mal das Handy weglegen, uns auf den Geschmack konzentrieren und die Gesellschaft genießen. Vielleicht verschlucken wir uns dann auch seltener.
Und, ich muss es einfach sagen, ist es nicht irgendwie beruhigend zu wissen, dass man nicht allein ist? Ich bin mir sicher, dass da draußen noch ganz viele Leidensgenossen sitzen, die regelmäßig mit Hustenanfällen zu kämpfen haben.
Lasst uns doch einfach eine Selbsthilfegruppe gründen! Wir nennen sie “Die chronischen Verschlucker”. Unsere Treffen finden natürlich beim Essen statt. Mit extra viel Wasser und Taschentüchern.
Aber mal im Ernst, was können wir denn tun, um das Verschlucken zu vermeiden? Langsamer essen, besser kauen, nicht reden während des Essens – all diese Ratschläge kennen wir ja schon.

Aber ich schlage vor, wir fügen noch einen weiteren Punkt hinzu: Mehr lachen! Denn was ist das Beste, was man nach einem Hustenanfall tun kann? Richtig, herzhaft lachen! Es lockert die Muskeln und vertreibt die Peinlichkeit.
Also, liebe Freunde, lasst uns das Leben genießen, uns nicht vom Verschlucken unterkriegen lassen und einfach weiterreden! Denn was wäre das Leben ohne spannende Geschichten und ein bisschen Chaos?
Und denkt daran: Wenn ihr euch das nächste Mal verschluckt, ist es vielleicht einfach nur ein Zeichen dafür, dass ihr etwas Wichtiges zu sagen habt. Oder dass euer Brötchen neidisch ist. Oder dass die Schwerkraft mal wieder Faxen macht. Wer weiß das schon so genau?
Hauptsache, wir nehmen das Ganze mit Humor. Und haben immer ein Glas Wasser griffbereit.

Abschließend noch meine unpopuläre Meinung: Das Verschlucken ist gar nicht so schlimm. Es ist nur eine kleine Erinnerung daran, dass wir am Leben sind. Und dass wir vielleicht ein bisschen aufmerksamer sein sollten, wenn wir essen.
In diesem Sinne: Guten Appetit und Hals- und Beinbruch! Ähm, ich meine natürlich: Viel Spaß beim Essen und wenig Hustenanfälle!
Und falls ihr euch doch verschluckt: Denkt an mich und lächelt. Denn wir sind alle im selben Boot. Oder besser gesagt: In derselben Luftröhre.
P.S. Vielleicht sollte ich mal einen Kurs im richtigen Schlucken belegen. Oder einfach nur auf Suppe umsteigen. Aber wo bliebe denn da die Herausforderung?
Bis zum nächsten Hustenanfall!
