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Wann War Sturm Und Drang


Wann War Sturm Und Drang

Hey du! Hast du dich jemals gefragt, wann diese Sturm und Drang-Sache eigentlich losging? Keine Sorge, ich hab’s für dich rausgefunden! Stell dir vor, wir sitzen bei einem virtuellen Kaffee (oder Tee, wenn du so drauf bist) und quatschen darüber. Lass uns eintauchen in diese wilde, gefühlvolle Epoche der deutschen Literaturgeschichte!

Wann war denn das genau?

Also, festhalten! Der Sturm und Drang, das war so ungefähr zwischen 1765 und 1790. Ja, ich weiß, das klingt jetzt vielleicht nach Geschichtsunterricht, aber glaub mir, das war viel aufregender, als es im Schulbuch rüberkommt! Stell dir vor, es war eine Zeit, in der junge Leute (so wie wir, nur mit komischen Perücken und noch komischeren Klamotten) genug von den alten Regeln hatten und einfach mal so richtig aufdrehen wollten. Sie waren quasi die Punks ihrer Zeit, nur ohne Irokesenschnitt.

Denk dran, das war die Zeit, bevor es Instagram-Filter gab. Wenn du deine Gefühle zeigen wolltest, musstest du ein Gedicht schreiben oder ein Theaterstück verfassen! Und das haben sie auch ausgiebig getan.

Wer war denn so dabei?

Da gab es ein paar echte Schwergewichte! Der bekannteste ist wahrscheinlich Johann Wolfgang von Goethe, mit seinem "Die Leiden des jungen Werther". Werther war quasi der Inbegriff des unglücklich verliebten, stürmischen jungen Mannes. Und dann war da noch Friedrich Schiller, der mit seinem "Die Räuber" für ordentlich Furore gesorgt hat. Stell dir vor, das Stück wäre heute ein viraler TikTok-Trend – nur halt mit Bühnenbild und ohne Filter.

Und natürlich darf man auch Jakob Michael Reinhold Lenz nicht vergessen, der mit seinen Dramen für ordentlich Zündstoff gesorgt hat. Diese Jungs waren wie eine Boyband, nur dass sie keine Popmusik, sondern Dramen und Gedichte geschrieben haben. Und ihre Fans? Die waren genauso emotional und begeistert wie die heutigen Teenie-Fans!

‎Sturm und Drang, Vol. 3 by The Mozartists, Emily Pogorelc & Ian Page
‎Sturm und Drang, Vol. 3 by The Mozartists, Emily Pogorelc & Ian Page

Was war denn das Besondere am Sturm und Drang?

Das Besondere war, dass es um Gefühle ging! Um ganz tiefe, ehrliche, ungeschönte Gefühle. Die Sturm und Drang-Leute hatten die Nase voll von der Vernunft und der Ordnung, die im Barock und der Aufklärung so angesagt waren. Sie wollten raus aus dem goldenen Käfig der Etikette und sich einfach mal so richtig frei fühlen. Das war quasi ein innerlicher Lockdown, der durchbrechen werden musste!

Sie haben die Natur geliebt, die Kraft des Individuums betont und sich gegen Autoritäten aufgelehnt. Das war eine Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs und der Rebellion. Ein bisschen so, als wenn du plötzlich merkst, dass du deine eigene Meinung hast und dich nicht mehr von deinen Eltern (oder Lehrern) bevormunden lassen willst. Nur halt in literarischer Form.

Sturm and Drang Playlist - The Mozartists
Sturm and Drang Playlist - The Mozartists

Warum ist das heute noch wichtig?

Weil die Themen, die der Sturm und Drang behandelt hat, immer noch aktuell sind! Es geht um Identität, um Selbstverwirklichung, um die Frage, wer wir eigentlich sind und was wir wollen. Und es geht darum, den Mut zu haben, für seine Überzeugungen einzustehen, auch wenn es schwierig ist. Und ganz ehrlich, wer kann sich heutzutage nicht damit identifizieren?

Außerdem hat der Sturm und Drang die deutsche Literatur nachhaltig beeinflusst. Er hat den Weg für die Romantik geebnet und dafür gesorgt, dass die Literatur persönlicher, emotionaler und freier wurde. Und ganz nebenbei hat er uns auch ein paar wirklich tolle Werke beschert, die man immer noch gerne liest (oder sich als Hörbuch reinzieht, wenn man keine Lust auf Lesen hat).

Sturm und drang – Artofit
Sturm und drang – Artofit

Also, das nächste Mal, wenn du dich unglücklich verliebt fühlst oder einfach mal so richtig Dampf ablassen musst, denk an den Sturm und Drang. Er erinnert uns daran, dass es okay ist, Gefühle zu zeigen, dass Rebellion manchmal notwendig ist und dass es wichtig ist, für sich selbst einzustehen. Und hey, vielleicht inspiriert er dich ja sogar dazu, ein Gedicht zu schreiben oder ein Theaterstück zu verfassen. Wer weiß, vielleicht bist du ja der nächste Goethe!

Und jetzt, ab zum nächsten Kaffee! Oder Tee. Was immer dein Herz begehrt.

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