Wann Ist Ein Mann Ein Mann

Also, Freunde, setzt euch. Bestellt euch 'nen Kaffee. Wir müssen mal ernsthaft reden. Über Männer. Genauer gesagt: Wann ist ein Mann ein Mann? Eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Und genauso verwirrend. Ich mein, schon Aristoteles hat sich wahrscheinlich am Bart gekratzt und gesagt: "Hä? Check ich nicht."
Früher war die Antwort ja einfach: Speer schwingen, Mammut erlegen, Höhlenmalerei kritzeln. Bingo! Mann. Heute? Eher so: Online-Banking hinkriegen, Müll trennen, Ikea-Regal ohne Blutvergießen zusammenbauen. Oder? Ist das jetzt der neue Mann?
Ich hab' neulich 'nen Artikel gelesen, der meinte, ein Mann ist dann ein Mann, wenn er seine Gefühle zeigen kann. Okay, fair enough. Aber was, wenn meine Gefühle hauptsächlich aus der akuten Angst bestehen, beim Versuch, dieses verdammte Regal aufzubauen, den Schlüsselbein zu brechen? Zählt das auch?
Must Read
Die Bart-Theorie (und warum sie Quatsch ist)
Kommen wir zum Klassiker: der Bart. "Echte Männer tragen Bart!" Ja, klar. Sag das mal meinem Opa. Der war 'n Held im Krieg, hat 'ne Familie ernährt, und sah mit seinen 80 Jahren glatt aus wie 'n Babypopo. Soll der jetzt kein Mann gewesen sein? Also bitte! Der Bart ist 'ne Frisur, Freunde. Mehr nicht. Ich kenn Leute, die können sich 'nen Bart ankleben und trotzdem keine Glühbirne wechseln.
Apropos Bart: Habt ihr gewusst, dass der Weltrekord für den längsten Bart über 5 Meter beträgt? Stell dir mal vor, du gehst auf's Klo und vergisst, den Bart hochzuhalten... schüttel Horror!

Die Muskel-Maschine (oder warum Bauchansatz auch okay ist)
Nächster Punkt: Muskeln! "Nur wer 'nen Sixpack hat, ist ein echter Mann!" Bullshit. Ich behaupte, ein Mann ist dann ein Mann, wenn er 'n Sixpack Bier stemmen kann. Und wenn er sich dann noch traut, das vor seiner Freundin zuzugeben, dann ist er doppelt Mann. Ich mein, wer hat denn Zeit, stundenlang im Fitnessstudio zu schwitzen, wenn es draußen so viel zu erleben (und zu essen) gibt?
Mal ehrlich: Habt ihr schon mal 'nen Löwen mit Sixpack gesehen? Eben! Der hat 'ne Mähne und brüllt laut. Das reicht. Und wenn der sich dann noch 'ne Gazelle schnappt und mit seiner Löwin teilt, dann ist er der King. Punkt.
Die Auto-Analogie (und warum das Fahrrad auch zählt)
Kommen wir zu den Statussymbolen. Auto, Haus, Boot. "Wer das hat, ist wer!" Ja, vielleicht. Aber was, wenn ich kein Auto brauche? Ich wohne in der Stadt, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und spare mir 'nen Haufen Geld für sinnlos überteuerte Parkplätze. Bin ich jetzt weniger Mann, weil ich umweltfreundlich und fit bin? Ich denke nicht!

Wusstet ihr, dass das teuerste Auto der Welt über 20 Millionen Euro kostet? Dafür könnte man sich 'ne ganze Insel kaufen! Oder, noch besser, 'ne riesige Sammlung von Fahrrädern. Mit Klingeln.
Die Psychologie des Mann-Seins (und warum es gar nicht so kompliziert ist)
Aber was ist es denn nun wirklich? Ich glaube, es ist ganz einfach. Ein Mann ist ein Mann, wenn er Verantwortung übernimmt. Für sich selbst, für seine Familie, für seine Freunde. Wenn er ehrlich ist, zu sich selbst und zu anderen. Wenn er Respekt hat, vor anderen Meinungen und Lebensweisen. Und wenn er sich traut, Fehler zuzugeben und daraus zu lernen. Das ist doch gar nicht so schwer, oder?

Und hey, wenn er dann noch 'n gutes Rezept für Chili con Carne hat, dann ist er in meinen Augen schon fast 'n Heiliger.
Am Ende ist es doch so: Jeder definiert Mann-Sein anders. Und das ist auch gut so. Es gibt nicht den einen Weg, ein Mann zu sein. Hauptsache, man ist echt. Und hat Spaß dabei.
Also, Prost! Auf die Männer! Egal, ob mit Bart oder ohne, mit Muskeln oder Bauch, mit Auto oder Fahrrad. Hauptsache, ihr seid glücklich und zufrieden. Und vergesst nicht: Das Leben ist zu kurz, um sich über sowas blödes wie "Mann-Sein" den Kopf zu zerbrechen.
