Von Welchem Affen Stammt Der Mensch Ab

Okay, Leute, setzt euch! Holt euch 'nen Kaffee oder 'ne Apfelschorle, denn ich erzähl euch jetzt eine Geschichte, die so alt ist, dass sie schon Staub angesetzt hat – aber trotzdem mega spannend ist. Es geht um die Frage aller Fragen (zumindest wenn man gerade nichts Besseres zu tun hat): Von welchem Affen stammen wir eigentlich ab?
Ich weiß, ich weiß, ihr denkt jetzt wahrscheinlich an irgendeinen komischen Onkel auf der Familienfeier, der nach drei Bier plötzlich Tarzan spielt. Aber keine Sorge, so einfach ist es dann doch nicht.
Also, die kurze und schmerzlose Antwort ist: Wir stammen NICHT von irgendeinem Affen ab, der heute noch im Zoo rumhängt und mit Bananen wirft. Stellt euch vor, wie peinlich das für die heutigen Affen wäre! "Hey, ihr Menschen seid also von uns abgestiegen? Na, danke auch! Wir bleiben lieber hier bei unseren Bananen und dem gepflegten Fell."
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Die Wahrheit ist viel komplizierter und viel cooler. Wir und die heutigen Affen (wie Schimpansen, Gorillas und Orang-Utans) haben einen gemeinsamen Vorfahren. Stell dir das wie einen mega-alten Ur-Affen vor, der vor Millionen von Jahren durch die Gegend getingelt ist. Dieser Ur-Affe hatte dann quasi Kinder, Enkel und Urenkel, von denen einige in die eine Richtung evoluiert sind (und zu den heutigen Affen wurden) und andere in eine andere Richtung (und... tadaaa... zu uns).
Aha! Ein Ur-Affe! Aber welcher?
Tja, das ist die Millionen-Dollar-Frage, oder besser gesagt, die Millionen-Fossilien-Frage. Die Wissenschaftler sind da immer noch fleißig am Rätseln und Graben. Es gibt da nämlich nicht den einen Stammvater, den wir mit einem Foto im Stammbaum zeigen können. Die Evolution ist eher wie ein verzweigter Baum, mit vielen Ästen, Zweigen und kleinen Blättern, die alle miteinander verbunden sind.

Es gibt aber einige Kandidaten, die besonders im Rampenlicht stehen. Einer davon ist Sahelanthropus tchadensis, auch bekannt als "Toumaï". Der hat vor etwa 7 Millionen Jahren in Afrika gelebt und sieht schon ganz nach einer Mischung aus Affe und Mensch aus. Hatte 'ne flache Fresse (sorry, Toumaï!), aber dafür schon kleine Eckzähne. Das ist schon mal ein Pluspunkt auf der Mensch-Checkliste.
Dann gibt es noch Australopithecus afarensis, besser bekannt als "Lucy". Die ist so um die 3 Millionen Jahre alt und war schon ein echter Zweibeiner! Das ist ein riesiger Schritt in Richtung Menschheit. Stell dir vor, wie sie da so durch die Savanne gestapft ist, während die anderen Affen noch auf allen Vieren rumgekrochen sind. "Schaut mich an! Ich geh' aufrecht! Ich werde mal die Weltherrschaft übernehmen... irgendwann..."
Und dann natürlich die Gattung Homo. Also wir. Die ersten Homo-Arten (wie Homo habilis und Homo erectus) waren schon ziemlich clever und haben angefangen, Werkzeuge zu benutzen und Feuer zu machen. Feuer! Das ist, als würden wir heute lernen, wie man Beamen kann! Das hat alles verändert.

Aber warum sind wir überhaupt vom Baum geklettert?
Gute Frage! Da gibt es verschiedene Theorien. Eine davon ist, dass sich das Klima verändert hat und die Wälder weniger wurden. Dadurch mussten sich die Affen anpassen und in der Savanne überleben. Auf zwei Beinen konnte man besser über das hohe Gras gucken und Raubtiere frühzeitig erkennen. Außerdem hatte man die Hände frei, um Werkzeuge zu tragen oder einfach mal 'ne Banane zu schälen, während man rumläuft.
Eine andere Theorie besagt, dass das Gehirnwachstum eine Rolle gespielt hat. Je größer das Gehirn, desto intelligenter die Affen, desto besser konnten sie Probleme lösen und desto besser waren ihre Überlebenschancen. Und je intelligenter sie waren, desto mehr haben sie sich gefragt: "Hey, was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Und wo ist der nächste Starbucks?"

Fakt ist: Die Evolution ist ein super komplexer Prozess, bei dem viele verschiedene Faktoren zusammenspielen. Es ist nicht so, dass irgendein Affe eines Morgens aufgewacht ist und gesagt hat: "So, ich hab' genug vom Affenleben! Ich werde jetzt ein Mensch!" Es war ein langer, langsamer und holpriger Weg, mit vielen Sackgassen und Umwegen.
Und was lernen wir daraus?
Erstens: Wir sind alle miteinander verwandt, egal ob Mensch oder Affe. Wir teilen uns einen gemeinsamen Ursprung und sollten uns dementsprechend respektvoll behandeln. Und zweitens: Die Evolution ist noch lange nicht abgeschlossen. Wer weiß, vielleicht entwickeln wir in Zukunft Flügel oder lernen, uns zu teleportieren. Die Möglichkeiten sind endlos!
Also, das nächste Mal, wenn ihr einen Affen im Zoo seht, denkt daran: Das ist nicht euer Urahn, aber ein entfernter Cousin. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr ihm ja mal 'ne Banane spendieren. Er hat's verdient!
