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Unterhalt Wie Lange Muss Gezahlt Werden


Unterhalt Wie Lange Muss Gezahlt Werden

Okay, Leute, setzt euch! Ich erzähl euch was zum Thema Unterhalt. Ja, genau, dieses Wort, das so klingt, als würde man jemanden unterhalten, aber eigentlich bedeutet, dass jemand blechen muss. Und zwar möglicherweise lange. Wir klären heute: Unterhalt – Wie lange muss gezahlt werden? Achtung, Spoiler: Es ist komplizierter als ein IKEA-Regal ohne Anleitung!

Stellt euch vor, ihr seid frisch getrennt. Die Rosen sind verwelkt, der Ehering kratzt am Finger und das gemeinsame Bankkonto... naja, das ist jetzt auch nicht mehr so wirklich "gemeinsam". Dann kommt der Brief vom Anwalt. Und da steht dieses böse Wort: Unterhalt. Panik! Aber keine Sorge, ich bin ja da, um euch durch den Dschungel des Unterhaltsrechts zu lotsen. Mit meinem Halbwissen, das ich mir angelesen habe. Also, alles auf eigene Gefahr, ne?

Kindesunterhalt: Der heilige Gral der Zahlungspflichten

Fangen wir mit dem Offensichtlichsten an: Kindesunterhalt. Kinder kosten Geld. Viel Geld. Wer hätte das gedacht? Windeln, Schuhe, das 37. "Ich hab' Hunger!" am Tag... Da kommt was zusammen. Und solange die kleinen Racker nicht ihren eigenen Unterhalt mit Influencer-Dasein oder als Star-Programmierer verdienen (was ja heutzutage nicht unmöglich ist!), müssen die Eltern ran.

Wie lange? Bis die Kinder auf eigenen Füßen stehen. Grob gesagt, bis sie ihre erste Ausbildung abgeschlossen haben. Das kann die Schule sein, die Lehre, das Studium... Hauptsache, sie bringen Kohle nach Hause. Oder zumindest genug, um sich selbst zu versorgen. Und wenn das Kind trödelt? Naja, dann kann es auch mal länger dauern. Aber irgendwann ist Schluss. Selbst bei ewigen Studenten. Irgendwann sagt das Gesetz: "So, jetzt aber hopp! Raus aus dem Hotel Mama/Papa und ran an die Buletten!"

Aber Achtung! Es gibt Ausnahmen. Wenn das Kind eine Behinderung hat und sich deswegen nicht selbst versorgen kann, dann kann der Unterhalt auch lebenslang gezahlt werden müssen. Ja, lebenslang. Das ist dann quasi wie ein Abo. Nur dass es nicht Netflix ist, sondern... naja, ihr wisst schon.

Neue Düsseldorfer Tabelle: So viel Unterhalt muss 2018 gezahlt werden
Neue Düsseldorfer Tabelle: So viel Unterhalt muss 2018 gezahlt werden

Ehegattenunterhalt: Wenn die Liebe teuer wird

Jetzt wird's tricky. Denn beim Ehegattenunterhalt geht's nicht mehr nur um die Kinder, sondern auch um den Ex-Partner. Und da gibt es verschiedene Gründe, warum jemand Unterhalt bekommen kann. Zum Beispiel:

  • Betreuungsunterhalt: Wenn ein Elternteil die Kinder betreut und deswegen nicht voll arbeiten kann. Klar, muss der andere zahlen. Schließlich muss der betreuende Elternteil ja auch von irgendwas leben. Und von Luft und Liebe allein wird man bekanntlich nicht satt.
  • Krankheitsbedingter Unterhalt: Wenn ein Ex-Partner krank ist und deswegen nicht arbeiten kann. Das ist dann quasi wie eine private Krankenkasse. Nur dass man sie nicht freiwillig abgeschlossen hat.
  • Altersvorsorgeunterhalt: Wenn ein Ex-Partner während der Ehe seine Karriere zurückgestellt hat, um sich um die Familie zu kümmern. Dann muss der andere dafür sorgen, dass er im Alter nicht verhungert. Ist ja nur fair, oder?

Wie lange? Tja, das ist die Millionen-Euro-Frage. Oder eher die "Wie-viele-Jahre-muss-ich-noch-zahlen?"-Frage. Grundsätzlich gilt: Der Unterhalt ist zeitlich begrenzt. Das heißt, irgendwann ist Schluss mit lustig. Aber wann? Das hängt von vielen Faktoren ab. Von der Dauer der Ehe, vom Alter der Ex-Partner, von ihren Einkommensverhältnissen... Kurz gesagt: Es ist ein verdammtes Chaos.

Kinderunterhalt: Wie viel muss gezahlt werden? - RECHTECHECK.DE
Kinderunterhalt: Wie viel muss gezahlt werden? - RECHTECHECK.DE

Das Gericht schaut sich alles ganz genau an und entscheidet dann, wie lange gezahlt werden muss. Und manchmal kommt dabei etwas heraus, das man sich vorher nicht hätte vorstellen können. Zum Beispiel, dass man nur ein paar Monate zahlen muss. Oder dass man bis zum Sankt Nimmerleinstag blechen darf.

Der Trick mit der Bedürftigkeit

Ganz wichtig: Der Ex-Partner muss bedürftig sein, um Unterhalt zu bekommen. Das heißt, er muss nicht nur wenig verdienen, sondern auch alles Zumutbare tun, um seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Wenn er also faul auf der Couch liegt und Däumchen dreht, während er Unterhalt kassiert, dann kann man da was gegen unternehmen. Aber Achtung: Das muss man dann auch beweisen! Und das ist oft schwieriger, als es klingt.

Düsseldorfer Tabelle 2017 - So viel Unterhalt muss gezahlt werden
Düsseldorfer Tabelle 2017 - So viel Unterhalt muss gezahlt werden

Und was, wenn der Ex-Partner wieder heiratet? Bingo! Dann ist der Unterhaltsanspruch in der Regel futsch. Denn dann ist ja ein neuer Partner da, der für ihn sorgen kann. Außer... ja, Ausnahmen gibt es immer. Wenn der neue Partner zum Beispiel selbst pleite ist oder der Ex-Partner schwer krank ist, dann kann es sein, dass man trotzdem weiterzahlen muss. Das Leben ist hart. Und manchmal auch verdammt ungerecht.

Fazit: Unterhalt ist ein Marathon, kein Sprint

Also, was lernen wir daraus? Unterhalt ist kompliziert. Und oft auch langwierig. Man sollte sich am besten von einem Anwalt beraten lassen, bevor man irgendwelche dummen Sachen macht. Und man sollte sich darauf einstellen, dass es ein Marathon ist, kein Sprint. Aber hey, immerhin bewegt man sich an der frischen Luft. Oder zumindest im Gerichtssaal.

Und denkt dran: Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Auch wenn das Konto leer ist und der Ex-Partner fröhlich sein Leben genießt. In diesem Sinne: Prost! Auf den Unterhalt! Möge er möglichst kurz und schmerzlos sein! Und möge der Gerichtsvollzieher euch verschonen!

Unterhaltspflicht gegenüber Kindern: Wie lange sind Eltern Unterhaltspflicht gegenüber Kindern: Wie lange sind Eltern Unterhalt - Wie lange muss gezahlt werden? •§• SCHEIDUNG 2025

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