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Umgang Mit Menschen Mit Helfersyndrom


Umgang Mit Menschen Mit Helfersyndrom

Okay, Leute, mal ehrlich: Habt ihr auch so jemanden im Freundeskreis, der ständig in den Startlöchern steht, um die Welt zu retten? Jemand, der schon 'ne Herzattacke kriegt, wenn ihr beim Bäcker eine Semmel fallen lasst, und sofort mit 'ner Pinzette und Desinfektionsmittel anrückt? Ja, ich spreche vom berühmt-berüchtigten Helfersyndrom-Träger!

Ich will ja niemandem zu nahe treten, aber manchmal ist das schon... speziell. Stell dir vor, du versuchst, 'nen Ikea-Schrank zusammenzubauen. Du hast 'ne Anleitung, die so klar ist wie 'n Matschpfütze nach 'nem Rockkonzert, und dann kommt dein Helfersyndrom-Freund angerauscht. Er entreißt dir den Inbus-Schlüssel und erklärt dir in einer Lautstärke, die auch noch der letzte schwedische Möbeldesigner im Himmel hören kann, wie man's "richtig" macht. Und plötzlich steht der Schrank schief da, weil er ja alles besser weiß. Danke auch!

Was steckt eigentlich dahinter?

Das Helfersyndrom ist im Grunde 'ne Mischung aus überbordender Hilfsbereitschaft und dem unbändigen Wunsch, gebraucht zu werden. Klingt erstmal nett, oder? Aber es kann auch 'n bisschen schräg werden. Diese Menschen definieren sich oft über ihre Hilfsbereitschaft. Sie fühlen sich nur dann wertvoll, wenn sie anderen helfen können. Ist ja löblich, aber wo bleibt da die Selbstfürsorge?

Psychologen sagen, dass oft ein geringes Selbstwertgefühl dahinter steckt. Die Betroffenen glauben, nur durch das Helfen Anerkennung zu bekommen. Und ganz ehrlich, wer von uns freut sich nicht über ein "Danke"? Aber es sollte halt nicht zur Sucht werden. Quasi die Hilfsbereitschafts-Version von "Germany's Next Topmodel", nur dass man hier nicht 'ne Krone, sondern ein "Du bist so wertvoll!" bekommt.

Wie erkennst du einen Helfersyndrom-Aktivisten?

Achte mal auf folgende Anzeichen: Sie sind immer da, wenn du sie brauchst (oder auch nicht brauchst). Sie bieten ungefragt ihre Hilfe an. Sie reden ständig davon, wie viel sie für andere tun. Und sie sehen leicht genervt aus, wenn du ihre Hilfe ablehnst. Denk an den Filmhelden, der mit wehendem Umhang ankommt – nur dass der Umhang in diesem Fall 'ne fleckige Küchenschürze ist.

Helfersyndrom - Natürliches Coaching - Hochwirksam. Hochspirituell
Helfersyndrom - Natürliches Coaching - Hochwirksam. Hochspirituell

Und hier kommt der Clou: Sie sind oft überfordert. Denn der Drang zu helfen, ist größer als die eigenen Kapazitäten. Das Resultat? Stress, Erschöpfung und manchmal sogar 'n handfester Burnout. Ironischerweise wollen sie anderen helfen, vergessen aber, auf sich selbst zu achten. Wie beim Flugzeug: Erst sich selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, dann den anderen. Merken wir uns!

Umgang mit Helfersyndrom-Kandidaten: Die Dos and Don'ts

Okay, wie geht man jetzt am besten mit diesen lieben, aber manchmal anstrengenden Zeitgenossen um? Hier ein paar Tipps, damit ihr alle gesund und munter bleibt:

Umgang mit Menschen mit Helfersyndrom Auswirkungen Test Beispiele - fit
Umgang mit Menschen mit Helfersyndrom Auswirkungen Test Beispiele - fit
  • Sei ehrlich: Wenn du keine Hilfe brauchst, sag es! Auch wenn es schwerfällt. Ein klares "Danke, aber ich schaffe das schon" ist besser als ein genervtes Augenrollen, wenn sie dir ungefragt den Staubsauger entreißen.
  • Grenzen setzen: Das ist das A und O. Sag, wann genug ist. "Ich weiß deine Hilfe zu schätzen, aber jetzt brauche ich erstmal 'ne Pause."
  • Wertschätzung zeigen: Ein aufrichtiges Dankeschön wirkt Wunder. "Ich weiß, dass du immer für mich da bist, und das bedeutet mir sehr viel." Aber übertreib es nicht, sonst fühlen sie sich noch mehr in ihrer Rolle bestätigt.
  • Nicht ausnutzen: Nur weil jemand hilfsbereit ist, heißt das nicht, dass du ihn ausbeuten darfst. Jeder hat mal 'nen schlechten Tag.
  • Humor bewahren: Manchmal hilft nur noch Galgenhumor. Wenn sie wieder mal ungefragt den Rasen mähen, obwohl du es selbst machen wolltest, einfach lachen und denken: "Immerhin ist der Rasen jetzt kurz."

Die Crux: Hilfe zur Selbsthilfe anbieten

Das Beste, was du für einen Helfersyndrom-Betroffenen tun kannst, ist ihm zu helfen, sich selbst zu helfen. Klingt komisch, ist aber so! Ermutige ihn, auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten. Schlage ihm vor, ein entspannendes Bad zu nehmen, ein gutes Buch zu lesen oder einfach mal 'nen Tag lang nichts zu tun. Und wenn alles nichts hilft, schick ihn zum Psychologen. Oder schenk ihm 'nen Gutschein für 'ne Massage. Oder beides.

Denkt dran: Das Helfersyndrom ist keine Krankheit, sondern eher 'ne Charaktereigenschaft mit Verbesserungspotenzial. Mit ein bisschen Verständnis, Humor und klaren Grenzen kann man aber wunderbar damit leben – und vielleicht sogar davon profitieren. Denn mal ehrlich: Wer freut sich nicht über 'nen Freund, der einem im Notfall zur Seite steht? Solange er einem nicht ungefragt die Wohnung putzt, während man gerade versucht, das neue Netflix-Original zu bingen.

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