übungen Zur Stärkung Des Selbstwertgefühls

Okay, mal ehrlich. Wir reden alle über Selbstwertgefühl. Und wie wichtig das ist. Aber sind wir auch ehrlich, wenn’s um die Übungen dafür geht?
Spiegel, Spiegel an der Wand…
Es gibt da diese berühmte Übung: Stell dich vor den Spiegel und sag dir, wie toll du bist! "Ich bin wunderschön! Ich bin klug! Ich kann alles schaffen!" Mal ehrlich? Mir kommt's dabei vor, als würde ich einen Oscar für die schlechteste Schauspielleistung meines Lebens gewinnen. Unbeliebte Meinung: Wem das hilft, super! Aber ich finde, es ist ungefähr so, als würde man einem Hamster erklären, wie Quantenphysik funktioniert.
Viel besser: Betrachte dich im Spiegel und such dir EINE Sache, die du magst. Deine Augen? Dein Lächeln? Deine Frisur, die ausnahmsweise mal sitzt? Konzentriere dich darauf. Das ist authentischer.
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Lobhudelei für Anfänger
Dann gibt's noch die Übung, wo man sich eine Liste mit all seinen positiven Eigenschaften schreiben soll. Oh, das ist einfach, oder? Räusper. Okay, Spaß beiseite. Die Liste ist schnell gemacht: Kann gut Kaffee kochen. Vermeidet es, morgens andere Leute anzuschreien. Findet den verlorenen Socken in der Waschmaschine. Wunderbar! Aber macht uns das wirklich selbstbewusster? Ich bin da skeptisch.
Unbeliebte Meinung: Lob dich für die kleinen Siege! Du hast heute nicht auf "Alle antworten" in einer E-Mail geantwortet? Held! Du hast den Müll rausgebracht, obwohl du keine Lust hattest? Respekt! Feier die alltäglichen Heldentaten. Das ist echter als die Liste mit den angeblichen Superkräften.

Dankbarkeit – Die Wunderwaffe?
Dankbarkeitstagebücher sind auch so ein Renner. Jeden Abend drei Dinge aufschreiben, für die man dankbar ist. Klingt harmlos, ist es aber nicht immer. Manchmal ist man einfach nur genervt und dankbar für…tja, für was eigentlich? Dass der Tag vorbei ist?
Unbeliebte Meinung: Dankbarkeit ist super, aber nicht erzwingen. Wenn dir nichts einfällt, ist das auch okay. Stattdessen kannst du dir überlegen, was du heute gut gemacht hast. Oder was du morgen besser machen könntest. Perspektive ist wichtiger als Perfektion!
Raus aus der Komfortzone! (Oder auch nicht…)
Die Komfortzone verlassen! Ja, ja, schon gehört. Fallschirmspringen! Bungee-Jumping! Eine Rede vor tausend Leuten halten! Klingt nach einem sicheren Weg, einen Nervenzusammenbruch zu provozieren, nicht nach mehr Selbstwertgefühl.

Unbeliebte Meinung: Fang klein an. Ruf bei einer Hotline an, obwohl du normalerweise alles googlest. Bestell im Restaurant etwas, das du noch nie gegessen hast. Das sind Minischritte, die dich tatsächlich weiterbringen, ohne dich in Panik zu versetzen.
Der Vergleich macht's? Eher nicht.
Soziale Medien sind der Feind des Selbstwertgefühls. Das wissen wir alle. Trotzdem scrollen wir wie besessen durch Instagram und vergleichen unser Leben mit den perfekt inszenierten Bildern anderer. Autsch!

Unbeliebte Meinung: Entfolge den Accounts, die dir ein schlechtes Gefühl geben. Egal, ob es deine beste Freundin, dein Ex oder ein Influencer ist. Dein Selbstwertgefühl ist wichtiger als die FOMO (Fear of Missing Out).
Fazit: Sei du selbst! (Klischee, ich weiß)
Letztendlich geht es darum, sich selbst zu akzeptieren, mit all seinen Macken und Fehlern. Und zu erkennen, dass man gut genug ist, so wie man ist. Auch wenn man manchmal seinen Kaffee verschüttet und den falschen Knopf in der E-Mail drückt.
Wichtig: Sei nett zu dir selbst! Und hör auf, den Quatsch zu glauben, dass du erst perfekt sein musst, um dich gut zu fühlen. Du bist schon jetzt großartig. Unperfekt, aber großartig!

Und jetzt geh und tu etwas, das dir Freude macht! Vielleicht sogar etwas, das dein Selbstwertgefühl stärkt. Oder auch einfach nur ein Nickerchen. Das ist auch eine Option. Hauptsache, du bist zufrieden!
Also, was sind eure unbeliebten Meinungen zum Thema Selbstwertgefühl? Teilt sie mit mir! Aber bitte seid nett. Ich bin nämlich gerade dabei, mein Selbstwertgefühl zu stärken.
P.S.: Und ja, ich habe absichtlich das Wort "Selbstwertgefühl" viel zu oft benutzt. Hat jemand mitgezählt?
