To Be Konjugieren Simple Past

Wisst ihr, was mir neulich passiert ist? Ich saß in der Küche, Kaffee dampfte vor mir, und grübelte über… ja, genau, über die simple Vergangenheit von „sein“. Also, über die Konjugation von „sein“ im Simple Past. Klingt total dröge, ich weiß. Aber wartet ab!
Denn plötzlich, mitten in meinem Gehirn-Jogging, sah ich mich als kleines Kind vor mir. Ungefähr fünf Jahre alt, mit Zöpfen und einem viel zu großen Löffel in der Hand. Ich versuchte, meinen Pudding zu essen, aber die Schwerkraft und mein unkoordinierter Arm arbeiteten gegen mich. Ergebnis: Pudding überall! Auf meinem Pulli, im Gesicht, sogar in meinen Haaren.
Und da blitzte es! "Ich war voller Pudding!" Boom! Das Simple Past von „sein“ materialisierte sich in Puddingform vor meinem inneren Auge. War. Einfach so. Plötzlich war die ganze Grammatik nicht mehr so bedrohlich, sondern eher… klebrig-süß.
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Ein königliches Dilemma
Dann kam mir Queen Elizabeth II. in den Sinn. Stell dir vor, sie sitzt an einem langen Tisch, umgeben von Dienern in Livree. Ein Butler flüstert ihr ins Ohr: "Eure Majestät, Sie waren wundervoll in Ihrer Rede." Nicht "Sie sind wundervoll", denn die Rede ist vorbei! "Sie waren wundervoll". Plötzlich ist das Simple Past nicht nur Grammatik, sondern auch eine höfliche Erinnerung an einen vergangenen Moment.
"Ich war jung, aber ich erinnere mich gut.", flüsterte die alte Dame mit einem Lächeln.
"Du warst so süß!"
Und wie oft hören wir diesen Satz? "Du warst so süß, als du klein warst!" Meistens begleitet von einem Foto, das uns in Windeln oder mit einem Teddybären im Arm zeigt. Keine Gegenwart, sondern eine liebevolle Erinnerung an etwas, das vergangen ist. Und plötzlich klingt das Simple Past nicht mehr nach Grammatikunterricht, sondern nach Nostalgie und Wärme. Ein Beweis dafür, dass die Vergangenheit in unseren Herzen weiterlebt.

Ich erinnere mich, wie mein Opa mir als Kind immer Geschichten erzählt hat. Von seiner Jugend, vom Krieg, von seiner ersten Liebe. "Wir waren arm, aber glücklich", sagte er oft. "Wir waren jung und unbesorgt." Und mit jedem "waren" öffnete er eine Tür in seine Vergangenheit und ließ mich daran teilhaben. Das Simple Past wurde so zu einer Brücke zwischen den Generationen.
Manchmal denke ich, dass wir zu wenig über das "war" nachdenken. Wir sind so sehr auf das "ist" und das "wird" fixiert, dass wir vergessen, wie wichtig das "war" für unser Leben ist. Denn alles, was wir heute sind, basiert auf dem, was wir gestern waren.

"Wir waren Helden"
Denkt an all die Filme, die mit den Worten beginnen: "Es war einmal…". Eine Einladung in eine andere Welt, in eine vergangene Zeit. Und selbst wenn es nur eine fiktive Geschichte ist, so berührt sie doch unsere Herzen. Denn auch in diesen Geschichten steckt ein Stück Wahrheit, ein Stück Menschlichkeit.
Oder denkt an die großen historischen Momente: "Die Berliner Mauer war gefallen!". "Martin Luther King war ein Visionär!". "Einstein war ein Genie!". Das Simple Past wird hier zur Sprache der Geschichte, zur Sprache der Erinnerung an bedeutende Ereignisse und Persönlichkeiten.

Und was ich an all dem so mag: Es ist so einfach! „Ich war“. „Du warst“. „Er/Sie/Es war“. „Wir waren“. „Ihr wart“. „Sie waren“. Keine komplizierten Regeln, keine Ausnahmen (fast keine zumindest...). Einfach nur das "war" als Echo einer vergangenen Existenz.
Also, das nächste Mal, wenn ihr über die Konjugation von „sein“ im Simple Past stolpert, denkt an meinen Pudding, an die Queen, an eure eigene Kindheit. Vielleicht seht ihr dann, dass das "war" gar nicht so trocken ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Sondern voller Leben, voller Geschichten, voller Erinnerungen.
Denn am Ende ist es doch so: Wir alle waren mal jung, wir alle waren mal unbeschwert, und wir alle werden mal eine Geschichte zu erzählen haben. Und all diese Geschichten sind durch das Simple Past miteinander verbunden.
