Theory Of Multiple Intelligences

Na, schon mal gefühlt, als wärst du der absolute Loser im Mathe-Unterricht, aber beim Basteln fliegen dir die Ideen nur so zu? Oder dass deine beste Freundin sich Vokabeln einprägt wie nix, während du schon beim zweiten Wort wieder an den letzten Urlaub denkst? Dann, mein Freund, bist du hier genau richtig! Lass uns über die Theorie der multiplen Intelligenzen quatschen – und zwar ganz entspannt.
Also, stell dir vor, dein Hirn ist nicht einfach nur ein riesiger Computer, der entweder gut rechnet oder eben nicht. Nein, nein! Vielmehr ist es wie eine Band, mit lauter verschiedenen Musikern, die alle ihre eigenen Talente haben. Und manchmal spielen manche halt lauter als die anderen.
Achtung, die Bandmitglieder stellen sich vor!
Der Linguistische: Das ist der mit dem Wortwitz und dem Talent, sich auszudrücken. Kennst du jemanden, der immer die richtigen Worte findet und Witze reißt, dass die Tränen laufen? Bingo! Der hat 'ne starke linguistische Intelligenz. Denk an Comedians oder Autoren – die können das Zeug zum Leben erwecken!
Must Read
Der Logisch-Mathematische: Der Tüftler, der Zahlenjongleur. Der, der Sudokus im Schlaf löst und sofort kapiert, warum das Raumschiff in Star Trek schneller als Lichtgeschwindigkeit fliegen kann (naja, fast). Das ist dein Mathe-Genie oder dein Programmier-Ass!
Der Räumliche: Der Künstler, der Architekt, der, der nie den Weg im Ikea verliert. Der Räumliche hat ein super gutes Vorstellungsvermögen, kann sich Dinge dreidimensional vorstellen und findet immer den besten Platz für das Sofa.

Der Körperlich-Kinästhetische: Das ist der Sportler, der Tänzer, der Handwerker. Der, der lieber mit den Händen arbeitet, als den ganzen Tag am Schreibtisch zu sitzen. Der, der beim Erklären wild gestikuliert und am besten lernt, wenn er was anfassen kann.
Der Musikalische: Der Komponist, der Sänger, der DJ. Der, der sofort erkennt, wenn ein Ton falsch ist und der Melodien im Kopf hat, die er am liebsten den ganzen Tag summen würde. Kennst du jemanden, der beim Staubsaugen anfängt zu singen? Ja, genau!

Der Interpersonelle: Der soziale Schmetterling, der Mediator, der, der immer weiß, was andere denken und fühlen. Der Interpersonelle ist ein Teamplayer und kann super gut mit Menschen umgehen. Dein bester Freund, wenn du Liebeskummer hast!
Der Intrapersonelle: Der Philosoph, der Denker, der, der gerne in sich gekehrt ist und über die großen Fragen des Lebens nachdenkt. Der Intrapersonelle kennt sich selbst am besten und kann super gut alleine sein.

Der Naturalistische: Der Naturbursche, der Gärtner, der Biologe. Der, der jedes Tier und jede Pflanze beim Namen kennt und der sich draußen am wohlsten fühlt. Der, der sofort erkennt, wenn mit dem Baum im Garten was nicht stimmt.
Und was heißt das jetzt für mich?
Ganz einfach: Du bist einzigartig! Jeder hat seine Stärken und Schwächen. Die Theorie der multiplen Intelligenzen sagt, dass es eben nicht nur eine Art von Intelligenz gibt, sondern viele verschiedene. Und die sind bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt.

Also, hör auf, dich mit anderen zu vergleichen und dich schlecht zu fühlen, weil du nicht so gut in Mathe bist wie dein Sitznachbar. Konzentriere dich stattdessen auf deine Stärken und finde heraus, was dich wirklich begeistert. Vielleicht bist du ja ein super talentierter Künstler, ein begnadeter Sportler oder ein einfühlsamer Zuhörer. Finde es heraus! Und nutze deine Talente, um die Welt ein bisschen besser zu machen (oder wenigstens, um deinen eigenen Alltag zu rocken).
Denk dran: Jeder ist auf seine Art und Weise intelligent. Und das ist doch das Schöne daran!
Und jetzt mal ehrlich: Wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt, warum man sich den Text eines blöden Popsongs sofort merken kann, aber die Jahreszahlen im Geschichtsunterricht einfach nicht hängen bleiben wollen? Tja, das ist wohl die Macht der musikalischen Intelligenz, die uns da einen Streich spielt. Oder eben nicht. Egal! Hauptsache, wir haben Spaß dabei!
