The Witcher 3 Der Herr Von Undvik

Okay, stellt euch vor: Ich sitze da, versuche gerade ein Griffon-Nest von Monstern zu säubern (weil, ihr wisst schon, Kohle muss ins Haus), und plötzlich brüllt mein Controller mich an. "Dringend!", schreit es. "Skellige! Irgendwas mit 'Herr von Undvik'! Klingt wichtig, Chef!" Tja, was soll ich sagen? Ein Hexerjob ist ein Hexerjob, auch wenn er mich gerade von meinem wohlverdienten Feierabendbier abhält. Und "Der Herr von Undvik"...das klang definitiv nach mehr als nur einer vermissten Katze. (Obwohl, hey, wer weiß? Die Katzen in Skellige sind auch nicht ohne.)
Und das ist auch schon der springende Punkt: Die Welt von The Witcher 3 ist so vollgepackt mit Details und Nebenquests, dass man sich fast verliert. Aber einige Quests stechen einfach heraus, weil sie mehr sind als nur "Geh dorthin, töte das Ding, kassiere die Belohnung." "Der Herr von Undvik" ist genau so eine Quest. Es ist eine kleine, in sich geschlossene Geschichte über Ehre, Verlust und die unbarmherzige Schönheit der Skellige-Inseln.
Was macht "Der Herr von Undvik" so besonders?
Zuerst einmal, die Atmosphäre. Skellige ist ja per se schon ein ziemlich stimmungsvoller Ort, mit seinen windgepeitschten Klippen und den rauen Wikinger-Vibes. Aber Undvik, die Insel, auf der diese Quest spielt, ist noch mal eine ganz andere Liga. Verlassen, gezeichnet von einem Monsterangriff und voller Geister der Vergangenheit. Man spürt förmlich die Verzweiflung der Überlebenden, die dort ausharren. (Erinnert mich irgendwie an meinen letzten Umzug…)
Must Read
Die Story ist natürlich auch ein Highlight. Es geht um Hjalmar an Craite, einen jungen Krieger, der sich auf die Suche nach seinem Vater, Crach an Craite, und seinen Männern gemacht hat, die bei einer Monsterjagd verschollen sind. Spoiler-Alarm (aber wirklich, wer hat The Witcher 3 noch nicht gespielt?!): Die Sache ist ein bisschen komplizierter als nur ein paar vermisste Wikinger. Da ist ein riesiges Monster namens Hym, das die Insel terrorisiert hat und Hjalmars Männer gefangen hält. Und das Schlimmste: Hjalmar ist verzweifelt und ungeduldig und droht, sich selbst in Gefahr zu bringen.
Geralt, wie immer, ist die Stimme der Vernunft (meistens jedenfalls). Man muss ihm helfen, einen Plan zu schmieden, um das Monster zu besiegen und Hjalmars Leute zu retten. Und das bedeutet: Spurensuche, Monsterkunde und eine gehörige Portion Hexerkunst.

Moralische Entscheidungen und Wikinger-Ehre
Das Tolle an der Quest ist, dass sie einen vor moralische Entscheidungen stellt. Soll man Hjalmar einfach blindlings in den Kampf folgen? Oder versucht man, ihn zu bremsen und einen clevereren Ansatz zu finden? Jede Entscheidung hat Konsequenzen, und das macht die Quest so immersiv. Außerdem lernt man viel über die Wikinger-Kultur und ihre Vorstellung von Ehre und Ruhm. (Und mal ehrlich, wer hat nicht schon mal davon geträumt, ein Wikinger zu sein?)
Außerdem, und das ist ein wichtiger Punkt: Man bekommt die Chance, einen verdammt coolen Begleiter zu rekrutieren! Ich will jetzt nicht zu viel verraten, aber lasst es mich so sagen: Dieser Charakter ist... sagen wir mal... einzigartig. Er ist vielleicht nicht der hellste Kopf, aber er hat das Herz am rechten Fleck und ist eine wunderbare Ergänzung für Geralts Team.
![Witcher 3 [091] Der Herr von Undvik [PC] [HD+] | Let's Play The Witcher](https://i.ytimg.com/vi/V5wxAIXuIgM/maxresdefault.jpg)
Fazit: "Der Herr von Undvik" ist ein Muss!
Wenn ihr also The Witcher 3 spielt (oder es wieder einmal durchspielt – ich weiß, ich tue es auch!), dann vergesst nicht "Der Herr von Undvik". Es ist eine fantastisch geschriebene und atmosphärisch dichte Quest, die einem die Welt von Skellige noch näher bringt. Es ist mehr als nur ein Monsterjagd, es ist eine Geschichte über Freundschaft, Mut und die Suche nach Ehre in einer Welt voller Gefahren. Und hey, wer weiß, vielleicht lernt ihr ja auch noch was über Wikinger-Kultur. (Oder zumindest, wie man einen Hym zur Strecke bringt.)
Also, ab nach Skellige, Hexer! Die Welt wartet nicht!
