Sturz Auf Schulter Mögliche Verletzungen

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von uns hat sich nicht schon mal gedacht: "Ich hebe jetzt mal eben meinen Kumpel auf die Schultern, das wird ein Riesenspaß!"? Sturz auf Schulter – klingt erstmal nach einem holprigen Witz, ist aber in Wirklichkeit eine potenzielle Stolperfalle (im wahrsten Sinne des Wortes!). Lasst uns mal ein bisschen genauer hinschauen, was da so alles schiefgehen kann, wenn der Akrobatik-Akt etwas aus dem Ruder läuft.
Das fröhliche Schulter-Abenteuer: Was kann passieren?
Stellt euch vor: Ihr steht da, voller Elan, und euer Freund, nennen wir ihn mal Kevin, springt freudig auf eure Schultern. Alles easy, oder? Naja, nicht immer. Die Schulter ist ein ziemlich komplexes Gelenk, das aus vielen kleinen Teilen besteht, die alle zusammenarbeiten müssen wie ein gut geöltes Schweizer Uhrwerk. Aber was passiert, wenn plötzlich Sand ins Getriebe kommt, sprich: Kevin verliert das Gleichgewicht und ihr beide landet unsanft auf dem Boden?
Die Klassiker: Prellungen und Zerrungen
Das sind die harmloseren Kandidaten. Eine Prellung ist im Grunde ein blauer Fleck der Extraklasse. Tut weh, sieht doof aus, geht aber meistens von alleine wieder weg. Eine Zerrung ist da schon etwas unangenehmer. Da haben sich die Muskeln und Bänder, die das Schultergelenk zusammenhalten, etwas zu sehr gedehnt. Stellt euch vor, ihr zieht an einem Gummiband bis kurz vor dem Reißen – das ist in etwa das Gefühl.
Must Read
Die "Aua, das ist nicht gut"-Fraktion: Bänderrisse und Co.
Jetzt wird's etwas ernster. Wenn Kevin wirklich unsanft landet oder sich unglücklich verdreht, kann es passieren, dass ein Band im Schultergelenk reißt. Das ist dann nicht mehr nur ein kleiner Schmerz, sondern ein deutliches "Hier stimmt was nicht!"-Gefühl. Ein Bänderriss ist fies, weil er die Stabilität des Gelenks beeinträchtigt. Plötzlich wackelt alles ein bisschen und bestimmte Bewegungen sind einfach nur schmerzhaft.
Die Königsklasse des Unglücks: Knochenbrüche und Ausrenkungen
Okay, wir wollen den Teufel nicht an die Wand malen, aber es ist wichtig, auch diese Möglichkeit zu kennen. Ein Knochenbruch ist natürlich der Super-GAU. Das passiert meistens nur bei wirklich heftigen Stürzen, aber wenn es passiert, dann ist definitiv Schluss mit lustig. Und dann gibt es noch die Ausrenkung, bei der der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne springt. Das ist nicht nur extrem schmerzhaft, sondern muss auch von einem Arzt wieder eingerenkt werden. Stellt euch das mal vor – wie ein Puzzle, das falsch zusammengesetzt wurde!

Was tun, wenn's passiert ist?
Also, angenommen, Kevin hat euch von den Schultern katapultiert und ihr spürt einen stechenden Schmerz in der Schulter. Was jetzt? Erstmal: Keine Panik! (Auch wenn's schwerfällt.)
1. Ruhe bewahren: Versucht, die Schulter so wenig wie möglich zu bewegen.
2. Kühlen: Eis drauf! Das hilft, die Schwellung zu reduzieren und den Schmerz zu lindern. Ein Kühlpack oder notfalls auch eine Tüte gefrorenes Gemüse (eingewickelt in ein Handtuch, bitte!) sind eure besten Freunde.

3. Arzt aufsuchen: Wenn der Schmerz stark ist, die Schulter geschwollen ist oder ihr sie nicht mehr richtig bewegen könnt, ab zum Arzt! Der kann feststellen, was genau passiert ist und die richtige Behandlung einleiten.
4. Geduld haben: Verletzungen brauchen Zeit, um zu heilen. Seid geduldig mit euch selbst und übertreibt es nicht. Auch wenn ihr euch schon wieder fit fühlt, solltet ihr eure Schulter nicht gleich wieder mit Kevin auf dem Rücken belasten.

Vorbeugen ist besser als Heulen (oder Schulter-Aua)
Ganz ehrlich, die beste Strategie ist, solche riskanten Aktionen wie "Kevin auf die Schultern" am besten ganz zu vermeiden. Aber wenn's denn unbedingt sein muss, dann achtet wenigstens auf ein paar Dinge:
Sicherer Stand: Achtet darauf, dass der Untergrund eben und rutschfest ist.
Gegenseitiges Vertrauen: Kevin sollte sich sicher auf euren Schultern fühlen und ihr solltet ihm vertrauen können.

*Nicht übertreiben: Keine wilden Sprünge oder akrobatischen Kunststücke! Das Verletzungsrisiko steigt exponentiell.
Also, Leute, lasst uns lieber auf Nummer sicher gehen und unsere Schultern schonen. Es gibt genug andere lustige Dinge, die man zusammen machen kann, ohne sich gleich in die Notaufnahme zu befördern. Und denkt dran: Ein gemütlicher Spieleabend ist immer noch besser als ein schmerzhafter Sturz auf die Schulter!
Merke: Ein bisschen Vorsicht ist besser als ein schmerzender Besuch beim Arzt!
